Dr. Wolfgang Weiß (DIE LINKE)
Kandidat Mecklenburg-Vorpommern 2011
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Angaben zur Person
Dr. Wolfgang Weiß
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Hafenarbeiter, Lehrer, Hochschullehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Leiter eines Forschungsprojektes am Institut für Agrarentwicklung, Institutsleiter IsRU
Wohnort
-
Wahlkreis
Nordvorpommern II
Landeslistenplatz
20
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(...) Ein kaltes Abwimmeln von Bürgern, die ein Anliegen im Interesse der Öffentlichkeit haben, sollte doch der Vergangenheit angehören. Hier zeigt sich, daß die diesbezüglichen Aussagen des Landrates zur Bürgernähe recht theoretisch sind und - wie ich befürchte - im jetzt noch größeren Kreis kaum noch umsetzbar sein werden, wenn wir nicht "von unten" unser Recht gemeinsam einfordern. (...)
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Frage zum Thema Soziales
16.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Weiß,

ich arbeite in einem grossen Bücherprojekt mit starkem sozialen Engagement in 18519 Jeeser. Das Verkehrsamt Grimmen / Stralsund hat uns nicht genehmigt, 2 Schilder an der B96 anzubringen, die ein Hinweisschild auf unser "Haus der 100 000 Bücher" darstellen. So können seit diesem gesamtensommer keine Touristen unser Projekt finden. Da wir abseits der Touristenzone leben, viele Reisende aber die B96 nutzen, um zu den Inseln zu kommen, wurden wir praktisch ökonomisch so schwer getroffen, daß wir mit dem Gedanken spielen unser Projekt aufzugeben. Niemand findet mehr zu uns. Erst kürzlich berichteten uns Besucher unabhängig , dass sie beinahe einen Auffahrunfall verursachten, weil sie keine provisorisch aufgestellte Schilder mehr vorfanden, und so aus Unsicherheit über die Abfahrt Kirchdorf ins Stocken geraten waren : die Argumentation, dass wg. solch einem Schild vermehrte Unfallgefahr bestehe ist also absurd. Das Gegenteil ist offensichtlich der Fall. auch das "Argument" die auf 80 km/h gedrosselte Zone sei ja keine Anfahrtsstrasse zu unserem Projekt und " Werbung" könne man nicht zulassen, ist ebenfalls völlig absurd, da alle von Norden anfahrenden Autos nur über die B96 zu uns gelagen können. Der ultimativste Hammer des ganzen Hin- und Hers aber liegt darin, dass man unseren ordentlich angemeldeten Buchladen für "kein richtiges Gewerbe" zu erklären versuchte, auch das bedarf hier wohl kienes weiteren Kommentars. Wir fühlen uns durch dieses Desaster stark diskriminiert, zumal auch andere Gewerbetreibende entlang der gesamten Zone unbeanstandet sehr deutliche Hinweisschilder zu ihrem Geschäft haben. Unser widerspruch liegt bereits vor. Wir bitten Sie um eine Antwort und um Beantwortung der Frage hier und per e-mail, ob und wie Sie sich um diese dringende Angelegenheit kümmern möchten

mit freundlichen Grüssen

die Bewohner des Bücherwaldhauses in Jeeser

unsere e-mail ist: buecherwaldhaus@web.de
Antwort von Dr. Wolfgang Weiß
bisher keineEmpfehlungen
22.08.2011
Dr. Wolfgang Weiß
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage.

Zunächst sei mir gestattet, Ihnen meine grundsätzliche Unterstützung zu versichern. Ihr Bücherprojekt ist mir seit geraumer Zeit bekannt und genießt meine volle Sympathie. Die Kreistagsfraktion der Partei Die Linke unterstützte bereits Ihre Sammlung, u.a. durch unsere Kommunalabgeordnete in Ihrer Gemeinde, indem sie eine entsprechende Bücherspende mit getragen hatte.

Ihre Tätigkeit im Bereich Bildung und Kultur ist wichtig, aber vielleicht nicht jedem verantwortlichen Mitarbeiter der zuständigen Behörde so bekannt, wie mir. Damit ich mich für Ihr Anliegen stark machen kann teilen Sie mir doch bitte mit, wer Ihnen welchen abschlägigen Bescheid mit welcher konkreten Begründung gegeben hat. Vielleicht ist das Ganze ja auch nur eine Frage der Zuständigkeit.

Daß Sie verärgert sind kann ich nur zu gut nachvollziehen. Doch bitte resignieren Sie nicht. Wir werden bestimmt eine gute und befriedigende Lösung finden.

Verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ihr

Dr. Wolfgang Weiß.
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Frage zum Thema Soziales
22.08.2011
Von:

Lieber Dr. Weiss,

danke, das war wirklich ne klasse Antwort, wir bräuchten von Ihnen noch eine Adresse, wohin wir den bisherigen Schriftverkehr schicken können.

Ja, es ist möglich, daß das ganze ein Zuständigkeitshin- und her ist wir haben arg gelitten diesen Sommer, die beiden vorigen Winter waren bei bis zu 50 cm Schnee auch Monatelang blockiert und es wird sehr knapp.
Wir haben hier immer wieder Menschen in Not beherbergt, die wir kaum noch versorgen können
Das macht das ganze noch dramatischer

Vielleicht finden sie mit Hilfe der Unterlagen doch noch eine eine rasche Lösung

die Menschen vom
Bücherwaldhaus
Antwort von Dr. Wolfgang Weiß
bisher keineEmpfehlungen
03.09.2011
Dr. Wolfgang Weiß
Sehr geehrter Herr ,
ich werde Ihnen meine Adresse / Verbindungen direkt zusenden, damit wir
für die Behandlung eine kurzfristige Lösung finden.

Verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ihr
Dr. Wolfgang Weiß.
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Frage zum Thema Soziales
31.08.2011
Von:

Sehr geehrter Dr. Weiss,

im Namen unseres engagierten Bücherprojekts möchte ich noch einmal höflich anfragen, was aus meiner Bitte um Unterstützung in Sachen Schilder an der B96 geworden ist. Bisher kam keine Antwort, außer, daß sie sich kümmern möchten. Jeden Tag, den wir hier zittern müssen, wie es gerade auch im Hinblick auf die bevor stehende kalte Jahreszeit weiter gehen soll, ist ein Tag zu viel. Ich denke, Sie haben auch alle nötigen Unterlagen zum "Nachhaken" bekommen. Wir bitten möglichst noch vor dem Wahlentscheid am kommenden Sonntag um Auskunft, was bei Ihren Bemühungen bisher heraus kam und wie Sie sich weiter bemühen möchten, auch nach den Wahlen, unabhängig von deren Ergebnis.

Mit freundlichen Grüssen

i.A.

des Bücherwaldhauses

Antwort von Dr. Wolfgang Weiß
bisher keineEmpfehlungen
05.09.2011
Dr. Wolfgang Weiß
Sehr geehrter Herr Willhelm,

wie bereits eingangs vermutet handelt es sich offensichtlich um ein "Zuständigkeitsproblem", allerdings nicht derart, daß niemand zuständig ist, sondern sich einige Sachbearbeiter die Angelegenheit wahrscheinlich recht einfach gemacht haben, und ihre Zuständigkeit nicht in vollem Umfang wahrgenommen haben.

Ich finde es vor allem befremdlich, daß Ihnen offenbar keine Lösung angeboten wurde. Für jede/n Mitarbeiter/in einer Verwaltung hat es selbstverständlich zu sein, selbst danach zu suchen. Ein kaltes Abwimmeln von Bürgern, die ein Anliegen im Interesse der Öffentlichkeit haben, sollte doch der Vergangenheit angehören. Hier zeigt sich, daß die diesbezüglichen Aussagen des Landrates zur Bürgernähe recht theoretisch sind und - wie ich befürchte - im jetzt noch größeren Kreis kaum noch umsetzbar sein werden, wenn wir nicht "von unten" unser Recht gemeinsam einfordern.

Verbleibe mit freundlichen Grüßen, Ihr
Dr. Wolfgang Weiß.
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