Dr. Wolfgang Albers (DIE LINKE)
Abgeordneter Berlin

Angaben zur Person
Jahrgang
1950
Berufliche Qualifikation
Chirurg
Ausgeübte Tätigkeit
freigestellter Betriebsrat, MdA
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Lichtenberg WK 2 über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
34,1%
Landeslistenplatz
12
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(...) Siehe Wahlprogramm "Die Linke" 2011 S. 45. Oder anders gesagt: Dieser Neubau ist so überflüssig wie ein Schloss! Friede den Hütten!

Gruss
Dr. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
26.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Albers,

wie ist Ihre Meinung zum Neubau des Stadtschloß in Berlin, bitte?

gruß

H.
Antwort von Dr. Wolfgang Albers
1Empfehlung
27.10.2011
Dr. Wolfgang Albers
Sehr geehrter Herr ,

unsere Position hat sich nicht geändert:
Siehe Wahlprogramm "Die Linke" 2011 S. 45. Oder anders gesagt: Dieser Neubau ist so überflüssig wie ein Schloss! Friede den Hütten!

Gruss
Dr. Wolfgangd Albers MdA
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
29.07.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Albers,

die jw berichtet:

... Das Protestcamp steht nun schon neun Wochen. Immer ist jemand da, Tag und Nacht.
Es gibt Tee und Kaffee, Informationen und Beistand. »Der Zusammenhalt hier ist riesig«

Nachdem in der vergangenen Woche bekannt wurde, daß Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eine unter anderem von »Kotti & Co« geforderte Konferenz zum sozialen Wohnungsbau durchführen will, sehen die Mieter einen Teilerfolg. Doch die Gefahr, daß das Ganze eine Alibi-Veranstaltung wird, ist groß. Das wissen die Mieter. Mehmet K., der sich seit der ersten Stunde an den Aktionen beteiligt, ist dennoch optimistisch. »Wir haben die richtigen Leute im Hintergrund«, sagt er, »und die werden den ganzen Sommer daran arbeiten, daß die Konferenz im Herbst nicht zu einer Farce wird.« Mehmet K. wohnt seit seiner Geburt amKottbusser Tor.
»Mieterhöhungen hat es immer gegeben«, sagt er, »aber in den letzten drei Jahren ist die Miete um 300 Euro gestiegen.
« Noch dazu seien die Wohnungen in einem furchtbaren Zustand, und die Hausverwaltung lasse nicht mit sich reden. Doch endlich seien die Leute aufgewacht. »Die drohende Verdrängung aus ihrem Kiez hat viele Leute hier politisiert«, sagt Mehmet K. Er glaubt fest an den Erfolg des Protests. »Es könnte eine große Bewegung werden, wenn alle Leute, die es betrifft endlich mitmachen«, sagt er.
www.jungewelt.de

Leider kommt in o.a. Artikel die LINKE und deren Position zum Thema nicht vor.

Können Sie oder andere KollegInnen da weiterhelfen?

Was macht die LINKE da konkret vor Ort, was Ihre damit (wie?) befaßten Abgeordneten?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Wolfgang Albers
1Empfehlung
30.07.2012
Dr. Wolfgang Albers
Sehr geehrte Frau ,
vielen Dank für ihre Nachfrage.
Zur Antwort empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Webseite des Berliner Landesverbandes: www.die-linke-berlin.de .

Dort wird ausführlich über das Protestcamp und die Unterstützung durch die Linke berichtet.
Dort finden Sie desweiteren auch wesentliche Positionen der Berliner Linken zur Mieten - und Wohnungspolitik in der Stadt, die einen Schwerpunkt der Arbeit hier bildet.

Es war sicher einer der schwerwiegenden Fehler in der Vergangenheit unter Rot-Rot, gerade in diesem Politikfeld nicht konsequenter unseren Dissenz zur Politik des Koalitionspartners deutlich gemacht zu haben.
Wir arbeiten daran.

Die sogenannte Berichterstattung der "jw" will ich nicht kommentieren.
Was soll´s?
Die ist so, wie sie ist und wird sich auch nicht ändern.
Als seriöse Quelle zur Berliner Stadtpolitik ist sie dadurch nur bedingt verwendbar.

Mit freundlichem Gruss
W. Albers
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
04.10.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Wolfgang Albers,

ich bin mir nicht sicher ob meine Frage eher zum Thema Umwelt passen würde aber da es um ein Verkehrssystem geht schiem mir das Thema Verkehr und Infrastruktur als die richtige Wahl.
In letzter Zeit hört man immer wieder zum Thema Elektromobilität, daß die Akkus die Schwachstelle der Autos sind. Ich habe zwar keine Ahnung wie man PKWs mit Elektroantrieb verbessern könnte aber ich frage mich was aus den Bussen wird. Ich muß dazu sagen daß ich keinen Führerschein habe und der öffentliche Personennahverkehr mein primäres Verkehrsmittel ist, denn der Gedanke mit dem Fahrrad zu fahren ängstigt mich doch sehr wenn ich die vielen weißen "Geisterfahrräder" in der Stadt sehe.
Nun zu meiner Frage: Wie steht die Politik in der Debatte über die Elektromobilität eigentlich zum Thema O-Bus?
Meiner Meinung nach wird dieses Verkehrssystem in der Debatte über die Elektromobilität zu Unrecht vernachlässigt. Der O-Bus ist dank seiner permanenten Verbindung zum Kraftwerk nicht den üblichen Einschränkungen unterworfen, denen sich normale Elektroautos unterordnen müssen. Er besitzt keine schweren Akkus mit beschränkter Reichweite die seinen Energieverbrauch durch das zusätzliche Gewicht zusätzlich erhöhen. Außerdem ist er der Straßenbahn in Sachen flexibilität überlegen. Da sein Stromabnehmer schwenkbar ist kann er einige Meter nach links oder rechts von seiner Fahrleitung abweichen und falls mal ein technischer Defekt auftritt kann er seinen Stromabnehmer senken damit andere O-Busse an ihm vorbeifahren können.
Im Westteil unserer Stadt ist die Straßenbahn nach 22 Jahren deutscher Einheit nicht wirklich angekommen, es gibt nur sporadische Anschlüsse. Vielleicht weil der Bau einer Straßenbahntrasse zu teuer ist? Wenn Sie sich fragen ob ein O-Bus heute noch zeitgemäß ist, schauen Sie nach Eberswalde, dort fahren bis heute noch O-Busse.

In Erwartung Ihrer Antwort verbleibe ich mit freundlichem Gruß

Antwort von Dr. Wolfgang Albers
bisher keineEmpfehlungen
05.10.2012
Dr. Wolfgang Albers
Sehr geehrter Herr ,

es gibt meiner Kenntnis nach zur Zeit keine politische Debatte über die Einführung von O-Bussen in Berlin. Ich selber bin skeptisch, was die Erwartungen an die Elektromobilität betrifft, so lange der Strom dafür konventionell erzeugt werden muss.

Ob O-Busse eine wirkliche Alternative oder nützliche Ergänzung im Öffentlichen Nahverkehr Berlins wären, ich habe daran Zweifel, weil die Erfahrungen eben auch die Nachteile dieses Systems aufzeigen. Sie sind ja nicht wirklich flexibel, könnten z.B. die Spur nicht wechseln, nicht überholen oder ausweichen und somit im dichten Stadtverkehr nicht integriert fahren, sondern benötigten eine Extraspur. Allein das dürfte in Berlin auf den meisten Strecken ein Problem sein. O-Busse wären ggfs. auch nicht umzuleiten und könnten Nebenstrecken nicht bedienen.

Auf´s Fahrrad muss man, denke ich, auch ohne O-Busse nicht umsteigen. Die Mobilität in Berlin wird durch die vier bestehenden Systeme zumeist gut garantiert. Unser Hauptaugenmerk sollte darauf gerichtet sein, diese noch besser zu machen (S-Bahn!) und ggfs. z. B. durch die Verlängerung des Strassenbahnnetzes auch weiter auszubauen.

Allerdings befürchte ich, dass die Große Koalition mit der geplanten Teilausschreibung des S-Bahn-Netzes den falschen Weg geht. Für eine verantwortliche Verkehrspolitik im Sinne der Bürger braucht es die kommunale Verfügung über das gesamte Netz.

Mit freundlichem Gruss aus der Frühschicht
W.A.
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