Dr. Wilhelm Priesmeier (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Wilhelm Priesmeier
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Tierarzt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Goslar - Northeim - Osterode
Landeslistenplatz
26, Niedersachsen
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(...) Ich hoffe, dass sich in Zukunft mehr Menschen auf unterschiedlichen Ebenen zu wichtigen Themen aktiv einbringen, sei es durch ein Engagement in Parteien, Verbänden oder auch Internetforen. Kontroverse Diskussionen und der Austausch von Meinungen sind essentiell für eine lebendige Demokratie. Das Engagement von Bürgern auf lokaler, regionaler und Bundesebene ist entscheidend dafür, dass ein demokratisches Gemeinwesen dauerhaft funktioniert
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
19.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr.Priesmeier,
am Donnerstag, den 18.09.2008 stand in der HNA ein Artikel über nicht abgerufene EU-Mittel für gemeinnützige Einrichtungen.
Als Projektleiterin einer Jugendwerkstatt kenne ich viele Einrichtungen, Institutionen oder Projekte, die notwendige gemeinnützige Arbeit in verschiedenen Bereichen leisten, aber ständig mit Geldnöten zu kämpfen haben (z.B. Schuldnerberatung, Jugendgerichtshilfe, Tafel usw.) Das passt meiner Meinung nach nicht zusammen.
Warum wird das Geld nicht abgerufen?
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Wilhelm Priesmeier
5Empfehlungen
23.10.2008
Dr. Wilhelm Priesmeier
Sehr geehrte Frau !

Vielen Dank für Ihre E-Mail vom 19.9.2008.

Insgesamt werden von der EU 305 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, um Grundnahrungsmittel zu beschaffen. Den nationalen Regierungen steht es allerdings frei, sich an diesem Programm zu beteiligen, das nach dem Willen der EU-Kommission auf insgesamt 500 Mio. Euro aufgestockt werden soll. Die aktuelle Aussage des Ministers, sich nicht am Programm zu beteiligen, hat die SPD zum Anlass genommen, in der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der SPD-Bundestagsfraktion ausführlich über das Thema zu diskutiert. Wir werden nun die Frage einer Beteiligung auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Bundestagsausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz setzen lassen, da wir - genauso wie Sie - mit der Position des Bundesministers nicht einverstanden sind.

Auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Lebensmittellager weitestgehend geräumt sind, so ist es doch richtig, dass Deutschland Finanzmittel aus diesem Programm nutzen sollte.Das Geld kann zum Ankauf von Nahrungsmitteln auf dem freien Markt genutzt werden, wie dies von der EU ausdrücklich vorgeschlagen wird. Deutschland sollte dazu umgehend ein nationales Programm auflegen, vergleichbar zu denen, die es in Belgien und Frankreich bereits gibt. Gerade die Tafeln in Deutschland sind in besonderer Weise geeignet, von diesem Programm zu profitieren, solange es dieses auf EU-Ebene noch gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wilhelm Priesmeier
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Frage zum Thema Umwelt
19.09.2008
Von:

Hallo Genosse Priesmeier

Warum ist bei alternativen Energien nicht einer mal auf die Idee gekommen, dass es auch Geokraftwerke gibt ,die mit den verplemperten Millionen der KFW hätten gefördert werden können. Geokraftwerke sind fast CO2 neutral. Mit der Energie läst sich Stom erzeugen so das CO2 schleudern von Netz genommen werden können.

MfG
Antwort von Dr. Wilhelm Priesmeier
6Empfehlungen
15.10.2008
Dr. Wilhelm Priesmeier
Lieber ,

vielen Dank für die E-Mail vom 19.9.2008. Die Geothermiebranche verzeichnet erhebliche Wachstumsraten, über 150 Projekte sind bundesweit in Planung, mehr als 4 Mrd. Euro beträgt das geschätzte Investitionsvolumen alleine für diese Anlagen. Neben den gewerblichen Anlagen wurden bisher weit mehr als 100.000 Anlagen von Privaten installiert. Die Bundesregierung hat mit der Verabschiedung des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG) und des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes im Juni dieses Jahres die politischen Rahmenbedingungen für die Geothermie deutlich verbessert.

Ab Januar 2009 werden geothermische Anlagen mit einer bis zu 46 % erhöhten Grundvergütung gefördert. Parallel dazu wurden sowohl der Wärmenutzungsbonus als auch der Technologiebonus um 50 % bzw. 100 % angehoben. Durch die verbesserte staatliche Förderung rechnen wir mit einer erheblichen Ausweitung des Marktvolumens in den nächsten Jahren. Die Förderung kommt auch dem mittelständischen Handwerk in Deutschland direkt zugute, das jetzt mit entsprechenden Beratungsangeboten neue Kunden und Aufträge gewinnen kann. Weitere Informationen zum EEG sind zu finden unter: www.bmu.bund.de

Mit freundlichen Grüßen
Wilhelm Priesmeier
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.09.2008
Von:
Udo

Sehr geehrter Herr Priesmeier,

vielen Dank für Ihre Antwort bezzgl. der Argumentation des Staatsrechtler Prof. von Arnim.
Leider stützen Sie sich auf die derzeitige Verfassung, die den Parteien das Recht nach §21 GG zubilligt.
Seit dem 3.Oktober 1990, mit Vollendung der deutschen Einheit steht der Bevölkerung eine nicht dem Dikat der Alliierten in freier Willensbildung gestützte Verfassung zu. Dieser Willensbildung, die fest im Grundgesetz verankert ist, sind die Altparteien, auch Ihre SPD bis zum heutigen Tage nicht nachgekommen.

Fragen:

Im kommenden Jahr sind Europa - und Bundestagswahlen.

Was möchten Sie den Wählerinnen und Wählern anbieten, ausgerechnet Sie als Direktkandidat wiederzuwählen ?

Welche Änderungen wollen Sie umsetzen, die in unserem Wahlkreis vermehrt auftretende Armut nach Hartz 4 zu stoppen ?

Was wollen Sie gegen die stetig steigende Ernergiekosten unternehmen, die Familien und den Mittelstand belastet ?

Haben Sie überhaupt ein eigenes Konzept oder stützen Sie sich nur auf das Parteiprogramm der SPD ?

Wann holen Sie als Regierungsparteimitglied die Kameraden der Bundeswehr aus dem unseeligen Drogenfeldüberwachungsauftrag und Feldwegkonvoifahrten aus Afghanistan zurück. Deutsche Truppen haben nichts in Asien verloren und werden leider nur verheizt.

Werden Sie einer Diätenerhöhung nach der Wahl zustimmen ?
Sie ist ja nur verschoben, aber nicht aufgehoben.

Wie werden die in den Nachrichten zur Zeit gemachten Steuergeschenke der Parteien gegenfinanziert ??

Warum verschwendet die Regierung noch Entwicklungshilfe nach China und Indien, obwohl sie wissentlich Arbeitsplätze aus Deutschland wegziehen ?

Warum werden solche Heuschreckeninvestitionen in Deutschland nicht untersagt ? Sie belasten Firmen, die bislang schwarze Zahlen schreiben mit Investitionsrückzahlungskrediten in Milliardenhöhe und treiben diese in den Bankrott.

Vertreten Sie wie ich die Meinung, das Bundestagsabgeordnete keine Nebenjobs ausüben dürfen ?


Mit freundl. Grüßen

Udo
Antwort von Dr. Wilhelm Priesmeier
8Empfehlungen
20.10.2008
Dr. Wilhelm Priesmeier
Sehr geehrter Herr !

Danke für Ihre dritte E-Mail, in der Sie in gewohnt populistischer Form Ihren grundsätzlichen Unmut gegenüber der Regierungsform der parlamentarischen Demokratie kundtun.
Wie ich der Presse entnehmen konnte, planen Sie im nächsten Jahr als Kandidat der Wählervereinigung der Unabhängigen in meinem Wahlkreis an der Europa- und Bundestagswahl teilzunehmen. Ihr Engagement schätze ich in der Sache und freue mich bereits jetzt auf eine spannende politische Auseinandersetzung vor Ort.
abgeordnetenwatch.de sehe ich als bundesweite Internetplattform, auf der interessierte Bürgerinnen und Bürger Parlamentarier zu bestimmten Themen direkt befragen können.
Für eine politische Auseinandersetzung zwischen Wahlkreiskandidaten halte ich abgeordnetenwatch.de jedoch für ungeeignet.
Daher werde ich Ihre Wahlprüfsteine an dieser Stelle nicht beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Wilhelm Priesmeier
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Frage zum Thema Gesundheit
12.11.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Priesmeier.

In Deutschland erhält ein Conterganopfer z. B. 728 Euro laut Punktetabelle, ein Betroffener mit der selben Schädigung erhält in England 2200 Euro. In Deutschland liegt der Höchstsatz bei 1090 Euro, in Italien gar bei 4200 Euro.

Was gedenken Sie als Mitglied des Deutschen Bundestages und die SPD-Bundestagsfraktion gegen diese offensichtliche Benachteiligung deutscher Conterganopfer zu tun?

Mit freundlichen Grüßen
A.
(Conterganopfer)
Antwort von Dr. Wilhelm Priesmeier
4Empfehlungen
14.11.2008
Dr. Wilhelm Priesmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die Lebenssituation der Contergangeschädigten ist heute nach 50 Jahren zunehmend durch sehr schmerzhafte Auswirkungen ihrer Behinderung geprägt, ihre Lebensqualität ist erheblich eingeschränkt. Oft drohen Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Das belastet die Menschen, die sich unter größten Mühen jahrzehntelang ein Stück Unabhängigkeit erkämpft haben.

Für die Milderung dieser Belastungen mussten Lösungen gefunden werden. Deshalb steht die SPD-Bundestagsfraktion seit rund einem Jahr in einem sehr engen Dialog mit den Betroffenen, der Firma Grünenthal und der Contergan-Stiftung für behinderte Menschen. Außerdem hat im Mai der Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine öffentliche Anhörung unter breiter Beteiligung der Geschädigten und ihrer Verbände durchgeführt. Wir haben gemeinsam nach Lösungen gesucht -- und wir haben nach meinem Dafürhalten einiges erreicht.

So wurden die Entschädigungsleistungen nicht nur um die ursprünglich vorgesehenen fünf Prozent erhöht, sondern verdoppelt. Seit dem 1.7.2008 beträgt der Höchstsatz 1.090 Euro -- und nicht mehr wie bis dahin 545 Euro. Das bedeutet für die am schwersten Geschädigten zusätzliche Leistungen in Höhe von 6.540 Euro jährlich. Außerdem haben wir geregelt, dass die Entschädigungsleistung nicht auf andere Zahlungen, wie z.B. Erwerbsminderungsrenten, SGB-II-Zahlungen oder Sozialgeld angerechnet wird.

Durch die Verdoppelung bringt der Bund künftig jährlich 31 Mio. Euro allein für die Entschädigungsleistungen auf. Insgesamt hat der Bund hierfür in den Jahren 1972 bis 2007 437,84 Mio. Euro bezahlt. Daneben stehen den Betroffenen selbstverständlich Leistungen aus dem SGB V (Krankenkassen), SGB IX (Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe), SGB XI (Pflegeversicherung), SGB XII (Sozialleistungen), SGB II (Leistungen im Falle von Arbeitslosigkeit), SGB VI (Erwerbsminderungsrenten) zu.

Außerdem wird die SPD zusammen mit ihrem Koalitionspartner in den nächsten Wochen einen Gesetzentwurf zur Änderung des Conterganstiftungsgesetzes einbringen, der es ermöglicht, den Conterganopfern ab dem Jahr 2009 zusätzlich lebenslang eine jährliche Sonderzahlung von ca. 3.000 Euro auszuzahlen (die Höhe der Einmalzahlung richtet sich nach dem Schweregrad der Schädigung). Das Geld wird aus dem Stiftungsvermögen der Conterganstiftung aufgebracht, in die der Bund aus dem Kapitalstock 50 Mio. Euro einbringt. Weitere 50 Mio. Euro wurden von der Firma Grünenthal zur Verfügung gestellt. Obwohl durch den 1971 zwischen den Eltern der Contergangeschädigten, der Firma Grünenthal und der Bundesregierung geschlossenen Vergleich jeder weitere Anspruch gegenüber der Firma ausgeschlossen ist, haben sich die Eigentümer --nicht zuletzt aufgrund des öffentlichen Drucks - zur Beteiligung an weiteren Verbesserungen für die Situation der Geschädigten bereit erklärt.

Weitere Maßnahmen sind geplant: Der Deutsche Bundestag wird die Bundesregierung auffordern, Forschungsprojekte zu den Spätfolgen der Schädigung zu initiieren, eine interministerielle Arbeitsgruppe arbeitet an Vorschlägen zur Verbesserung der Kostenübernahme von Behandlungen bei Conterganschäden durch die Gesetzliche Krankenversicherung, das Bundesgesundheitsministerium versucht, durch Gespräche mit den verschiedenen Organisationen des Gesundheitswesens sicherzustellen, dass Contergangeschädigte alle Leistungen erhalten, die medizinisch geboten sind. Außerdem haben wir den Geschädigten zu ihrem längst überfälligen Anrecht auf einen Behindertenparkplatz verholfen.

Mit all diesen Maßnahmen haben wir die Probleme der Contergan-Geschädigten aufgegriffen und für konkrete Lösungen gesorgt. Dabei ist uns bewusst, dass alle Leistungen den Schaden für die Gesundheit und die seelische Belastung der Betroffenen nicht ausgleichen können. Wir wollen aber einen Beitrag leisten, das Leben mit einer schweren Behinderung besser meistern zu können.

Mit den genannten Mitteln haben wir einen wirklichen Fortschritt für die contergangeschädigten Menschen erreicht. Die am schwersten Geschädigten erhalten aus Bundes- und Stiftungsmitteln ab 2009 jährlich Aufwendungen in Höhe von ca. 16.000 Euro -- steuerfrei und zusätzlich zu ihren sonstigen Einkünften -, die sie für Maßnahmen verwenden können, die die Sozialversicherungen nicht übernehmen.

Auch wenn Betroffene noch weitergehende Maßnahmen fordern -- wofür ich Verständnis habe -- muss ich ganz klar sagen, dass der Bund keine weiteren finanziellen Leistungen mehr übernehmen wird - nicht zuletzt aus Gründen der Gleichbehandlung gegenüber Menschen mit ähnlichen Behinderungen, die nicht durch die Einnahme von Thalidomid verursacht wurden, aber unter vergleichbaren Folgen einer Behinderung leiden.

Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass bei Vergleichen mit anderen Ländern nicht nur die Entschädigungen, sondern auch die zuvor beschriebenen zusätzlichen Sozialleistungen berücksichtigt werden müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Wilhelm Priesmeier
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Frage zum Thema Gesundheit
27.11.2008
Von:

Veehrter Herr Dr. Wilhelm Priesmeier ,

ich weiß natürlich die Bemühungen aller Beteiligten zu würdigen, die versuchen für die betroffenen Deutschen Conterganopfer Lösungen für Ihre Probleme herbeizuführen.

Doch warum wird eine Ungleichbehandlung zu anderen Behinderten befürchtet?

Wo doch z. B. Conterganopfer gegenüber Unfallopfern schlechter
gestellt sind. Ein Unfallopfer, das erwerbsunfähig geworden ist, bekommt 2/3 des Bruttolohnes. Der durchschnittliche Bruttolohn liegt derzeit bei etwa 27000 Euro im Jahr, was eine Rente von 1500 Euro im Monat bedeuten würde.

Auf europäischer Ebene ist ein Vergleich mit Großbritannien relevant. Dort leben nach Deutschland die meisten Opfer. Zudem ist der soziale Standard vergleichbar. Wie hoch die Entschädigungen dort sind, ist hinlänglich bekannt. Es liegt also eine Benachteiligung der deutschen Opfer nicht nur auf deutscher, sondern auch auf europäischer Ebene vor.

Wann gedenken Sie diesen Missstand zu beseitigen?

Und im Gegensatz zu anderen Menschen mit ähnlichen Behinderungen sei hier angemerkt. Für die Conterganopfer und deren Behinderungen steht der Verursacher eindeutig fest! Oder etwa nicht?

Mit freundlichen Grüßen
A.
Antwort von Dr. Wilhelm Priesmeier
1Empfehlung
05.03.2009
Dr. Wilhelm Priesmeier
Sehr geehrter Herr ,

Vergleiche mit anderen europäischen Staaten halte ich immer für problematisch, da die sozialen Sicherungssysteme doch sehr unterschiedlich sind. Deshalb hatte ich ja schon auf die zusätzlich zu den Entschädigungsrenten gewährten sozialen Leistungen hingewiesen.

Im übrigen hat der Deutsche Bundestag im Januar dieses Jahres einen von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Antrag "Angemessene und zukunftsorientierte Unterstützung der Contergangeschädigten sicherstellen" verabschiedet, in dem die Bundesregierung in einem Forderungskatalog u.a. dazu aufgefordert wird zu untersuchen, ob eine automatische Anpassung der Entschädigungen erforderlich ist.
Dabei greift der Antrag auch Forderungen der Conterganstiftung für behinderte Menschen auf, er hat die Drucksachen-Nummer 16/11223 und ist im Netz verfügbar.

Bitte gehen Sie davon aus, dass die Anliegen der Contergangeschädigten nicht aus dem Blick verloren werden.

Mit freundlichen Grüßem

Dr. Wilhelm Priesmeier
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