Dr. Volker Wissing (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Volker Wissing
Jahrgang
1970
Berufliche Qualifikation
Jurist, Dr. jur.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Richter am Landgericht a.D.
Wahlkreis
Südpfalz
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Rheinland-Pfalz
weitere Profile
(...) Die Antwort macht deutlich, dass zwar gernell die Aufwendungen für Bahnfahrkarten gestiegen sind, gleichzeitig haben einige Ressorts aber auch ihre Ausgaben für Flugtickets deutlich gesteigert. Insbesondere die Bundeskanzlerin und der Bundesumweltminister sind hier alles andere als vorbildlich.


Bzgl. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Landesjustizprüfungsamt Rheinland-Pfalz, Mainz, Mitglied der Prüfungsabteilungen I und II

Pamina-Schulzentrum Gymnasium Herxheim-Stiftung, Herxheim, Mitglied des Vorstandes

Stadt Landau, Landau, Mitglied des Stadtrates

Verwaltungsgerichtshof der Union Evangelischer

Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland, Berlin, 2. Stellvertreter der 2. Beisitzerin des Senats

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V., Berlin, Mitglied des Beirates

Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V., Hannover, Mitglied des politischen Beirates

Förderverein Vinzentius-Krankenhaus, Landau, Beisitzer des Vorstandes

Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung im Weiterbildungszentrum Ingelheim, Ingelheim, Mitglied des Stiftungskuratoriums

Vereinigung Liberaler Juristen Rheinland-Pfalz, Mainz, Vorsitzender

Versicherungsombudsmann e.V., Berlin, Mitglied des Beirates

VPB Verband Privater Bauherren e.V., Berlin, Mitglied des Parlamentarischen Beirates

Zukunftgestalten -Diakoniestiftung für die Pfalz,Speyer, Mitglied des Kuratoriums

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
22.10.2009
Von:

Guten Tag Herr Dr. Wissing,

ich bin empört über den Umstand, dass von den zwei Sorten des Schweinegrippe-Impfstoffs der besser Verträgliche nur an Bundesbedienstete und Bundeswehrangehörige ausgegeben werden soll. Die in den Medien genannten langfristigen Lieferverträge, die zur Abnahme dieses Impfstoffs zwingen sollen, schreiben doch sicher nicht vor, an welchem Personenkreis er angewendet werden soll, oder?

Meine Frage; Werden Sie sich dafür einsetzen, dass beide Impfstoffe in den freien Marktkreislauf gelangen oder eine andere Möglichkeit gefunden wird, um sicher zu stellen, dass der verträglichere Impfstoff zumindest nach dem Zufallsprinzip der gesamten Bevölkerung verabreicht werden kann? Oder halten Sie stattdessen die Vorgehensweise, durch eine willkürliche und nicht medizinisch begründete Entscheidung ausschließlich "Staatseliten" in den Genuss des möglicherweise verträglicheren Medikaments kommen zu lassen, für richtig?

Freundliche Grüße

Antwort von Dr. Volker Wissing
3Empfehlungen
27.10.2009
Dr. Volker Wissing
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 23. Oktober 2009.

Die Irritation über die verschiedenen Impfstoffe gegen die Schweinegrippe kann ich sehr gut nachvollziehen. Da ich weder an dem Einkauf der Impfstoffe, noch an der Organisation der Impfung beteiligt oder gar verantwortlich bin oder war, habe ich auch keinerlei Möglichkeit Einfluss auf die Versorgung der Bevölkerung mit den unterschiedlichen Impfstoffen zu nehmen oder gar eine andere Verteilung anzuordnen.

Persönlich habe ich mich entschlossen, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Nebenwirkungen der verschiedenen Impfstoffe, mich vorerst noch nicht gegen Schweinegrippe impfen zu lassen. Gleichzeitig habe ich erhebliche Zweifel, dass die unterschiedlichen Impfstoffe tatsächlich Ausdruck einer Zweiklassenmedizin sind. Schließlich haben alle Regierungsmitglieder auch Familie sowie Freunde und Bekannte, die weder Bundesbedienstete noch Bundeswehrangehörige sind. Glauben Sie ernsthaft, dass die Regierungsmitglieder ihre Verwandten- und Bekannten leichtfertig einer vermeidbaren Gesundheitsgefahr aussetzen?

Letztendlich kann ich Ihnen und allen Betroffenen nur empfehlen, sich genau über die Risiken sowohl der Schweinegrippe, als auch der Impfung zu informieren und sich dann entsprechend zu entscheiden. Weder die Schweinegrippe, noch die Impfung sind frei von Risiken.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Volker Wissing, MdB
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