Dr. Volker Wissing (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2009-2013
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Angaben zur Person
Dr. Volker Wissing
Geburtstag
22.04.1970
Berufliche Qualifikation
Richter am Landgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Vorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz
Wohnort
Barbelroth
Wahlkreis
Südpfalz
Ergebnis
12,7%
Landeslistenplatz
2, Rheinland-Pfalz
weitere Profile
(...) Ihre Auffassung, dass Strom ohne liberalisierten Strommarkt günstiger wäre, teile ich nicht. Die Ursachen für die steigenden Energiepreise sind zum einen gestiegene Rohstoffkosten für Erdgas und Erdöl, zum anderen aber auch der Ausbau der erneuerbaren Energien. Höhere Preise oder Produktionskosten würde gerade ein Monopolist direkt an die Kunden weiterreichen, schließlich gebe es keine Wettbewerbssituation, die ihm dies erschweren würde. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), Hannover, Mitglied der Kammer für Öffentliche Verantwortung (bis 15.02.2012)
  • Landesjustizprüfungsamt Rheinland-Pfalz, Mainz, Mitglied der Prüfungsabteilungen I und II
  • Pamina-Schulzentrum Gymnasium Herxheim-Stiftung, Herxheim, Mitglied des Vorstandes
  • Verwaltungsgerichtshof der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland, Berlin, 2. Stellvertreter der 2. Beisitzerin des Senats (bis 31.12.2010)
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V., Berlin, Mitglied des Beirates
  • Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V., Hannover, Mitglied des politischen Beirates
  • Evangelische Akademie der Pfalz, Speyer, Mitglied des Kuratoriums
  • Förderverein Vinzentius-Krankenhaus, Landau, Beisitzer des Vorstandes (bis April 2010)
  • Fridtjof-Nansen-Akademie für politische Bildung, im Weiterbildungszentrum Ingelheim, Ingelheim, Mitglied des Stiftungskuratoriums
  • Institut Finanzen und Steuern e.V., Berlin, Mitglied des Kuratoriums
  • Institut Privater Bauherren e.V., Berlin, Mitglied des Parlamentarischen Beirates
  • Senat der Wirtschaft Global Economic Network Sektion Deutschland, Bonn, Mitglied des Parlamentarischen Beirates
    Einkünfte, monatlich: zwischen 1.000 € und 3.500 €
  • Vereinigung Liberaler Juristen Rheinland-Pfalz e.V., Mainz, Vorsitzender
  • Versicherungsombudsmann e.V., Berlin, Mitglied des Beirates
  • Zukunft gestalten - Diakoniestiftung für die Pfalz, Speyer, Mitglied des Kuratoriums
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2013
Von:
-

Sehr geehrter Doktor Wissing,

ich danke Ihnen im Namen einer Mehrheit der Bevölkerung für die durch Sie und Ihre Koalitions-Kollegen geleistete Arbeit! Sie alle haben sich außnahmslos um unsere Republik und unsere Demokratie verdient gemacht!
Nun zu meiner Frage: Befürworten Sie individuelle, durch die Tarifpartner festgelegte resp. ausgehandelte und branchenspezifische Mindestlöhne - wie die Unionsparteien - oder sind Ihre Partei bzw. Sie die Einzigen die sich (noch) dagegen stemmen?

Herzliche Grüße und vielen Dank
Ihr E.-W.
Antwort von Dr. Volker Wissing
bisher keineEmpfehlungen
01.10.2013
Dr. Volker Wissing
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 26. September 2013.

Die Mindestlohn-Debatte lenkt von der eigentlichen Ursache des Problems ab, nämlich das wir zu wenig gut bezahlte Tätigkeiten haben. In einem bestimmten Arbeitsmarktsegment herrscht eine derart verzerrte Wettbewerbssituation, die es den Arbeitgebern erlaubt, einseitig sehr niedrige Löhne festzusetzen. Der Mindestlohn löst dieses Problem nur scheinbar, in dem er höhere Löhne per Gesetz vorschreibt. Dort wo diese für die Unternehmen nicht finanzierbar sind, werden weitere Arbeitsplätze vernichtet werden, was die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verstärkt und die Position der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter schwächt. Das Problem ist ja nicht nur, dass ein Arbeitgeber niedrige Löhne anbietet, das Problem ist vor allem, dass es Arbeitnehmer gibt, die ein solches Angebot annehmen müssen. Diesen Arbeitssuchenden erschwere ich mit einem Mindestlohn den Zugang zur Arbeit und verurteile sie zur Langzeitarbeitslosigkeit. Deshalb hat die FDP in der Bundesregierung sich nur in den Branchen auf eine Lohnuntergrenze eingelassen, wo die Tarifparteien eine solche befürwortet haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Volker Wissing
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