Dr. Volker Wissing (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2009-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Dr. Volker Wissing
Geburtstag
22.04.1970
Berufliche Qualifikation
Richter am Landgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Stellvertretender Vorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Vorsitzender der FDP Rheinland-Pfalz
Wohnort
Barbelroth
Wahlkreis
Südpfalz
Ergebnis
12,7%
Landeslistenplatz
2, Rheinland-Pfalz
(...) Es gab bereits in der Vergangenheit einen Gesetzentwurf des Bundesministeriums der Justiz (Bundestags-Drucksache 16/6558) mit welchem das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption umgesetzt werden sollte. Der Entwurf konnte aber aufgrund der Bundestagswahlen nicht mehr in der 16. Wahlperiode im Deutschen Bundestag beraten und beschlossen werden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Ordentliches Mitglied
Finanzen
Stellvertretendes Mitglied
Recht
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Frage zum Thema Arbeit
25.09.2013
Von:
-

Sehr geehrter Doktor Wissing,

ich danke Ihnen im Namen einer Mehrheit der Bevölkerung für die durch Sie und Ihre Koalitions-Kollegen geleistete Arbeit! Sie alle haben sich außnahmslos um unsere Republik und unsere Demokratie verdient gemacht!
Nun zu meiner Frage: Befürworten Sie individuelle, durch die Tarifpartner festgelegte resp. ausgehandelte und branchenspezifische Mindestlöhne - wie die Unionsparteien - oder sind Ihre Partei bzw. Sie die Einzigen die sich (noch) dagegen stemmen?

Herzliche Grüße und vielen Dank
Ihr E.-W.
Antwort von Dr. Volker Wissing
bisher keineEmpfehlungen
01.10.2013
Dr. Volker Wissing
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 26. September 2013.

Die Mindestlohn-Debatte lenkt von der eigentlichen Ursache des Problems ab, nämlich das wir zu wenig gut bezahlte Tätigkeiten haben. In einem bestimmten Arbeitsmarktsegment herrscht eine derart verzerrte Wettbewerbssituation, die es den Arbeitgebern erlaubt, einseitig sehr niedrige Löhne festzusetzen. Der Mindestlohn löst dieses Problem nur scheinbar, in dem er höhere Löhne per Gesetz vorschreibt. Dort wo diese für die Unternehmen nicht finanzierbar sind, werden weitere Arbeitsplätze vernichtet werden, was die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt verstärkt und die Position der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weiter schwächt. Das Problem ist ja nicht nur, dass ein Arbeitgeber niedrige Löhne anbietet, das Problem ist vor allem, dass es Arbeitnehmer gibt, die ein solches Angebot annehmen müssen. Diesen Arbeitssuchenden erschwere ich mit einem Mindestlohn den Zugang zur Arbeit und verurteile sie zur Langzeitarbeitslosigkeit. Deshalb hat die FDP in der Bundesregierung sich nur in den Branchen auf eine Lohnuntergrenze eingelassen, wo die Tarifparteien eine solche befürwortet haben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Volker Wissing
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