Dr. Udo Bullmann (SPD)
Abgeordneter EU-Parlament 2004-2009
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Grunddaten
Dr. Udo Bullmann
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Hessen
Bundeslistenplatz
5, über Liste eingezogen
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(...) Meines Wissens ist diese jedoch in ihrem Inhalt und der Testdichte nicht mit der deutschen MPU vergleichbar. So ist beispielsweise die ausführliche medizinische Untersuchung mit eventuellem Drogenscreening nicht Bestandteil der VPU, wird aber bei der MPU verlangt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
16.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bullmann,

die europäische Landwirtschaft steckt z.Z. in ihrer wohl tiefsten Kriese was den Milchpreis angeht.
Haben Sie und Ihre Partei eine Lösung die auch europaweit greifen kann? Würden sie den Vorderungen des BDM zustimmen?

Eins ist sicher, wenn nicht schnell gehandelt wird gehen bis Jahresende noch viele Betriebe pleite. Diese Ängste haben auch nachgelagerte Betriebe wie Landmachinenhändler und Futtermitelindustrie. Ergebnis: tausende Arbeitslose mehr. Wir sind im Superwahljahr desshalb ist die Politik auf nationale und europäische Ebene zum Handeln gezwungen um ein positives Ergebnis zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

aus dem schönen Odenwald
Antwort von Dr. Udo Bullmann
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28.09.2009
Dr. Udo Bullmann
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage. Den Landwirten und ihren Familien wäre nicht geholfen, wenn man den Eindruck erwecken würde, die Probleme seien durch neue Milchquoten zu lösen. Die Quotenregelung war im Ergebnis weder für die Verbraucherinnen und Verbraucher ("die Preise sind zu hoch") noch für die Milchviehhalter ("die Preise sind zu niedrig") befriedigend. Die Europäische Union hat daher das Ende der Quotenregelung bis zum Jahr 2015 beschlossen. Die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten hat sich gegen die Verlängerung der Milchquotenregelung ausgesprochen.

Derzeit wird in den entsprechenden Gremien kontrovers über angemessene Lösungswege diskutiert. Aus Sicht der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament sind in dieser schwierigen Übergangssituation hin zu einem neuen System des Milchmarkts unterstützende Maßnahmen unverzichtbar. Denn wir benötigen vernünftige Preise für Verbraucher und Produzenten gleichermaßen. Das Europäische Parlament verabschiedete vor wenigen Tagen eine Resolution, die Maßnahmen zur Unterstützung von Kleinbetrieben und Jungbauern sowie die Ausdehnung des EU-Schulmilchprogramms fordert. Öffentliche Mittel sollten für die Entwicklung des ländlichen Raums bereitgestellt werden. In diesem Zusammenhang arbeitet die SPD in Deutschland an einem Konzept, das die Agrarsubventionierung daran ausrichtet, welchen gesellschaftlichen Beitrag die Landwirte leisten (z.B. Grünlanderhalt und Artenvielfalt). Aber auch ein Umdenken der Verbraucher, beim Einkauf mit einem stärkeren Blick auf regionale Produkte, kann den Milchviehhaltern helfen, die Marktdominanz großer Händler zu schwächen und anständige Preise zu erzielen.

Nach meiner persönlichen Auffassung müssen wir die regionale Milchwirtschaft in unserer schönen Mittelgebirgslandschaft - einer der schönsten davon ist sicherlich der Odenwald - unbedingt erhalten. Weil Milchprodukte aus der Region die Verbraucher auf kurzem Weg mit Qualitätsnahrungsmitteln versorgen und wir dadurch zusätzlich die regionalen Wirtschaftskreisläufe stärken. Aber auch weil Kühe einfach auf die Weide und damit auch zu unserem Bild der Kulturlandschaft gehören. Deshalb brauchen wir spezielle Initiativen für die Mittelgebirgslandwirte.

Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Bullmann
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Frage zum Thema Finanzen
18.06.2009
Von:
Udo

Welche finanziellen Fördermöglichkeiten gibt es von der EU für Vereine, die einen kulturellen, kommunalen Beitrag leisten. Gibt es eine Datenbank oder ein Büro , dass Auskunft über die Förderprogramme erteilt.


Gruss

Udo
Antwort von Dr. Udo Bullmann
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27.08.2009
Dr. Udo Bullmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage zu Fördermöglichkeiten der EU für Vereine, die einen kulturellen, kommunalen Beitrag leisten.

In Deutschland gibt es insgesamt 59 sogenannte "Europe Direct Relais"-Beratungsstellen, die Auskunft über Fördermöglichkeiten der EU geben. In Ihrer Nähe befindet sich das "Europe Direct Relais Rhein-Main" vom Kreis Offenbach in Dietzenbach. Die Kontaktdaten finden Sie unter folgendem Link: www.kreis-offenbach.de

Mit freundlichen Grüßen
Udo Bullmann
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