Dr. Stefan Kaufmann (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Stefan Kaufmann
© Bundestagsfraktion CDU/CSU
Geburtstag
21.08.1969
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Stuttgart
Wahlkreis
Stuttgart I
Ergebnis
34,4%
Landeslistenplatz
-, Baden-Württemberg
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(...) Klar ist, dass wir dringend eine Insolvenzordnung für Staaten benötigen und Zahlungen an Not leidende Staaten an harte Bedingungen - insbesondere Sparbeschlüsse - knüpfen müssen. Zu einer klaren Konsolidierungspolitik in allen Mitgliedstaaten des Euro-Raums und darüber hinaus gibt es keine Alternative. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Kaufmann,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich konnte Ihre Einladung zur Bürgersprechstunde leider nicht wahrnehmen, da sie in einem Zeitraum stattfindet in dem ich meinem Beruf nachgehe. Auch ihrer Einladung, vielen Dank dafür, zu den Veranstaltungen der CDU kann ich nicht wahrnehmen da ich, als Humanist, bereits feststellen musste bei Ihrer Partei nicht willkommen zu sein. (wie ein Drittel der Bevölkerung)
Ich schätze die Möglichkeit Ihres Kontaktformulars, schätze aber mehr die Öffentlichkeit dieses Forums.
Ich habe über die rechtliche Problematik des Fraktionszwangs in einer Demokratie promoviert, insofern bitte ich Sie es mir nicht übel zu nehmen wenn ich Ihren Ausführungen dazu nicht ganz glaube. Aber konkret gefragt:
  • Sind Sie für oder gegen eine geheime Abstimmung im Bundestag (wir lesen alle, dass hin und wieder die Fraktionen ihre Abgeordneten von Fraktionszwang freistellen...)
  • Könnten Sie für sich bitte elaborieren was "an die Macht kommen" für Sie und ihre Partei bedeutet
  • aus aktuellem Anlass: Ratzinger hat zwar, was ich durchaus anerkennen muss seinen Titel ´Patriach des Abendlandes´ abgelegt. Dennoch: Wie stehen sie dazu, dass der ´Erste Diener der Diener Gottes´ nicht die Charta der Menschenrechte anerkennen will.

Herzlichen Dank & besten Gruss

Dr.
Antwort von Dr. Stefan Kaufmann
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27.09.2011
Dr. Stefan Kaufmann
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre erneuten Fragen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen auch zu einem Zeitpunkt für ein persönliches Gespräch zur Verfügung, zu dem Sie nicht arbeiten müssen. Beispielsweise am Wochenende.

Ich bedauere, dass Sie den Eindruck haben, bei der CDU Stuttgart nicht willkommen zu sein, weil Sie ein Humanist sind.

Zu Ihren Fragen:
  • Ob ich für oder gegen eine geheime Abstimmung im Bundestag bin: Die Mitglieder des Bundestages wählen den Bundeskanzler, den Bundestagspräsidenten und den Wehrbeauftragten des Parlaments in geheimer Abstimmung. Auch wählt die Bundesversammlung den Bundespräsidenten in geheimer Abstimmung. Dies hat mit unserer Staatsform als Demokratie zu tun. In diesem Sinne halte ich das Wahlgeheimnis für eine gute Errungenschaft. Im Plenum des Bundestages gibt es darüber hinaus keine "geheimen" Abstimmungen. Sofern Abstimmungen nicht per Handzeichen erfolgen, sind die Ergebnisse namentlicher Abstimmungen unter www.bundestag.de nachlesbar.
  • Ich verwende den Ausdruck "an die Macht kommen" nicht. Die Mitglieder des Bundestages werden gewählt.
  • Zu Ihrer dritten Frage bezüglich seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Lieber Herr , mir ist die Intention Ihrer Fragen nicht recht bewusst. Eventuell würde ein persönliches Gespräch wirklich mehr Sinn machen; dann weiß ich, wo Ihnen der "Schuh" drückt.

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Kaufmann
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
27.09.2011
Von:

Werter Herr Dr. Stefan Kaufmann.

Vielen Dank für Ihre Antwort vom 21.09.2011.

Leider haben Sie nur eine richtig Frage beantwortet. Die zweite Frage haben Sie leider sehr ungenügend beantwortet, deshalb stelle ich Ihnen die Frage erneut.

2. Frage PKW Maut
Schon heute werden viele MRD Euro durch die KFZ-Steuer die Kraftstoffsteuer und die Mehrwertsteuer eingenommen, als für den Unterhalt und Neubau von Strassen erforderlich sind. Eine PKW Maut und die dadurch erhofften Mehreinnahmen sind nach meiner meinung nicht notwendig, wenn alle eingenommen Steuern und Abgaben auch für den Strassenverkehr ausgeben werden.
Können Sie mir und anderen Lesern verraten wie die eingenommen Abgaben und Steuern, welche durch die KFZ Steuer und Kraftstoffsteuern eingesetzt werden?

Zusatzfrage, wie hoch sind denn nun tatsächlich die gesamten Einnahmen, welche die KFZbesitzer an den Staat abführen müssen

Vielen Dank


Vielen Dank

Antwort von Dr. Stefan Kaufmann
1Empfehlung
28.09.2011
Dr. Stefan Kaufmann
Lieber Herr ,

Sie wollen es aber ganz genau wissen. Ich bin ordentliches Mitglied im Bildungsausschuss und dort u.a. für die Bildungsfinanzierung zuständig.
Bezüglich der PKW-Maut habe ich Ihnen meine persönliche Meinung mitgeteilt.

Für Details muss ich Sie jedoch an die zuständigen Fachpolitiker im Verkehrsausschuss verweisen. Etwaige Kontaktdaten sind hier abrufbar:
www.bundestag.de

Ich hoffe, dass diese Antwort Ihren strengen Bewertungsmaßstäben genügt und verbleibe mit besten Grüßen

Dr. Stefan Kaufmann
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Frage zum Thema Finanzen
13.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Kaufmann,

Kontostände sind nichts anderes als Zahlungsversprechen, von denen bereits im Voraus feststeht, dass sie nicht eingehalten werden können. Vom praktischen Standpunkt her gesehen könnte man es als ungedeckten (bzw. kaum gedeckten) Scheck sehen. Wenn Sie als Privatperson einen ungedeckten Scheck ausstellen, dann fällt das unter (schweren) Betrug (StGB §147 Abs. 1). Banken machen das mit jeder Kreditgewährung. Banken haben somit das Recht zum schweren Betrug ohne Rechtsfolgen. Prof. Franz Hörmann drückt es so aus: "Es gibt ein systemisches Betrugsmodell einer Institution, der in unserem Wirtschaftssystem das Monopol zur Geldschöpfung über Kredite eingeräumt wird."

Prof. Franz Hörmann: "Wenn man Geld aus Luft erfindet und das, was vorher noch nicht existiert hat, verzinst weitergibt und dinglich absichern lässt, dann ist das, wenn das Geschäftsmodell schief geht, in Wahrheit ein Enteignungsmodell. Das ist auch der Hintergrund des Bankgeheimnisses. Banken können überhaupt nicht offen legen, wo beispielsweise die Zinsen für Sparbücher, Bausparverträge oder Sonstiges herkommen. Denn wenn sie das täten, müssten sie zugeben, dass das alles in Wirklichkeit verkettete Pyramidenspiele sind."

Ist das korrekt? Wenn ja, wieso ist das in unserem Land möglich?

Mfg
P.
Antwort von Dr. Stefan Kaufmann
bisher keineEmpfehlungen
20.10.2011
Dr. Stefan Kaufmann
Sehr geehrter Herr ,

ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtige verstehe. Ich bin jedenfalls nicht der Meinung, "dass Kontostände Zahlungsversprechen sind, von denen bereits im Voraus feststeht, dass sie nicht eingehalten werden können". Was verleitet Sie zu dieser Annahme?

Ich kenne den von Ihnen zitierten Professor Frank Hörmann überdies nicht. Hat er Ihnen gegenüber seine Aussagen auch begründet?

Gerne stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an mein Wahlkreis-Büro (Tel.: 0711/90729910).

Mit besten Grüßen

Stefan Kaufmann
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
09.11.2011
Von:

Guten Tag,

ein immer wieder großes Ärgernis ist der Kauf von elektrischen Akku-Geräten (Zahnbürsten, Rasierer, Kehrmaschinen etc., bei denen der Akku nicht ausgetauscht werden kann, das Gerät also nach 2-3 Jahren komplett entsorgt werden muss, obwohl die darin enthaltenen Akkus dem Industriestandard entsprechen. Diese werden dann so verschweisst und verklebt, dass der Austausch nicht möglich ist, ohne das Gerät unbrauchbar zu machen. Das alleine ist ja schon ein Ärgernis. Aber hinzu kommt dann die Umweltverschmutzung, denn diese Geräte lassen sich in fast allen Fällen, die ich kenne, nur mit Spezialwerkzeug öffen, meist aber nur mit Gewalt aufbrechen.
Damit kann der Akku vor der Entsorgung von einem Normalbürger gar nicht entnommen werden, sondern man hat nur die Chance, das ganze Gerät m i t Akku in den Müll zu schmeissen, was auch nicht im Sinne der Umwelt sein kann.
Meistens wird der Umstand, daß der Akku nicht austauschbar ist, auch nicht auf der Verpackung angegeben, sondern der Kunde liest das erst mit der Gebrauchsanweisung, kann also solche Anbieter gar nicht vor dem Kauf ausschliessen. Kann man dies nicht unterbinden?
Danke für eine befriedigende Antwort.
Antwort von Dr. Stefan Kaufmann
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16.11.2011
Dr. Stefan Kaufmann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich kann Ihnen zur Sache mitteilen, dass eine umweltgerechte Entsorgung von Elektrogeräten seit 2006 im "Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (kurz ElektroG)" geregelt ist. Es verpflichtet insbesondere die Hersteller, sich um die ordnungsgemäße Entsorgung ihrer Produkte zu kümmern. Näheres erfahren Sie auf den Seiten des baden-württembergischen Umweltministeriums ( www.um.baden-wuerttemberg.de )

Man darf Elektrogeräte prinzipiell nicht im normalen Hausmüll entsorgen! Dies gilt unabhängig davon, ob diese einen eingebauten Akku enthalten oder nicht. Bitte beachten Sie auch die Seiten der Abfallwirtschaft Stuttgart zu diesem Thema ( www.stuttgart.de )

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Stefan Kaufmann
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Frage zum Thema Arbeit
22.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Kaufmann,

für die gesamte Zeitarbeitsbranche gilt ein nach Ost und West ab 2012 differenzierter Mindestlohn: Er liegt im Osten bei 7,01 Euro und im Westen bei 7,89 Euro. Auch bei den Gebäudereinigern tritt ein neuer Mindestlohn in Kraft: In den alten Bundesländern sind es 8,82 Euro, in den neuen Ländern 7,33 Euro.
Aus welchem Grund erfolgt durch den Bundestag einvernämlich mit der Gewerkschaft nach 21 Jahren Deutsche Einheit die Einführung eines differentzierten Mindestlohn ? Die meisten Leiarbeiter aus dem Osten sind in Firmen der westlichen Bundesländer beschäftigt und haben erhebliche Fahrtkosten, so das sich ein Beschäftigung als Leiharbeiter nicht mehr lohnt.
Ich bitte um eine Begründung weshalb ein solches Lohngefälle nach 21 Jahren Einheit immer noch besteht.

Ich wünsche ein schönes Weihnachtfest.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Stefan Kaufmann
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25.01.2012
Dr. Stefan Kaufmann
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich vermag sie Ihnen nicht zu beantworten, da ich 1.) Bildungspolitiker bin, 2.) bei den von Ihnen angesprochenen Verhandlungen nicht zugegen war und 3.) nicht der für Ihren Wohnort Dessau zuständige Bundestagsabgeordnete bin. Auf www.bundestag.de können Sie Ihren Wahlkreisabgeordeneten recherchieren.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Kaufmann
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