Dr. Rolf Koschorrek (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Rolf Koschorrek
Jahrgang
1956
Berufliche Qualifikation
Zahnarzt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Inhaber einer Gemeinschaftspraxis für Zahnmedizin
Wahlkreis
Steinburg - Dithmarschen Süd
Landeslistenplatz
11, Schleswig-Holstein
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(...) Seit 2005 habe ich die über Kandidatenwatch und später über Abgeordnetenwatch gestellten Fragen beantwortet. Ich habe im Laufe der Zeit jedoch festgestellt, dass diese Kommunikation über Dritte weder für den interessierten Bürger noch für mich selbst zufriedenstellend ist. In Anbetracht der diversen direkten Kontaktmöglichkeiten bitte ich Sie um Verständnis, dass ich auf Fragen über Abgeordnetenwatch mit diesem Standardschreiben antworte. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Ordentliches Mitglied
Gesundheit
Stellvertretendes Mitglied
Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung
Stellvertretendes Mitglied
Petitionen
Stellvertretendes Mitglied
Verteidigung
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Frage zum Thema Gesundheit
15.06.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr.Koschorrek, Sie haben im November den §128 SGB V beschlossen, der am 01.April 2009 in Kraft trat. Dieser sollte die Korruption zwischen Hilfsmittelanbietern und Ärzten eindämmen. Bei der Anhörung am 06.05. im Gesundheitsausschuss wurde nun klar, dass massiv gegen den "Geist" dieses Paragrafen verstoßen wird. Teile der Krankenkassen (hier AOK-Schleswig-Holstein) schließen Verträge mit Anbietern der verkürzten Versorgung für Hörhilfen, bei denen das Inkasso für die sogenannten zusätzlichen ärztlichen Leistungen beim Hilfsmittellieferant liegt. In den Verträgen werden z.B. dem Arzt vertraglich handwerkliche Leistungen übertragen, die dem Urteil des BHG aus 2000 über die Zulässigkeit der verkürzten Versorgung komplett widersprechen. Es geht soweit, dass die AOK Rheinland-Pfalz Verträge mit Anbietern der verkürzten Versorgung abschließt, ohne diese pflichtgemäß nach §126 SGB V vorher zu veröffentlichen. Ich kann als Gesundheitshandwerker (Hörgeräteakustiker) nichts dagegen unternehmen, da der Gesetzgeber die Ahndung der Verstöße den Krankenkassen übertragen hat. Sehen Sie nicht auch als Abgeordneter der FDP-Fraktion und als Gesundheitsexperte einen dringenden gesetzlichen Handlungsbedarf? Sehen Sie als Abgeordneter den verkürzten Versorgungsweg für Hilfsmittel als sinnvoll an, obwohl bisher alle Stellungnahmen namhafter Verbände dagegen sprechen. Ich freue mich auf eine öffentliche Antwort.
Standard-Antwort von Dr. Rolf Koschorrek
bisher keineEmpfehlungen
18.06.2009
Dr. Rolf Koschorrek
Sehr geehrter Herr ,

seit 2005 habe ich die über Kandidatenwatch und später über Abgeordnetenwatch gestellten Fragen beantwortet. Ich habe im Laufe der Zeit jedoch festgestellt, dass diese Kommunikation über Dritte weder für den interessierten Bürger noch für mich selbst zufriedenstellend ist.

Gerne widme ich mich der Beantwortung von direkten Bürgeranfragen aus meinem Wahlkreis Steinburg/Dithmarschen-Süd/Bad Bramstedt-Land und zu meinen gesundheitspolitischen Fachgebieten. Bitte schicken Sie mir Ihr Anliegen dazu an mein Berliner Büro, an mein Büro im Wahlkreis oder per E-Mail ( rolf.koschorrek@bundestag.de ) unter Angabe Ihrer Adresse, damit ich Ihnen direkt antworten kann.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich auf meiner Internetseite sowie auf zahlreichen Veranstaltungen im Wahlkreis über meine politischen Aktivitäten zu informieren. Auch hier haben sie die Gelegenheit, persönlichen Kontakt mit mir aufzunehmen.

In Anbetracht der diversen direkten Kontaktmöglichkeiten bitte ich Sie um Verständnis, dass ich auf Fragen über Abgeordnetenwatch mit diesem Standardschreiben antworten werde.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Rolf Koschorrek
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Frage zum Thema Gesundheit
18.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Koschorrek,
seit Jahren erhielt ich Marcumar. Jetzt verordnete mein Arzt zum Sparen ein Ersatzpräparat. Dies durfte, konnte die Apothekerin mir nicht geben und suchte ein weiteres Ersatzpräparat aus. Vom Urologen bin ich es gewohnt, beinahe monatlich ein anderes Präparat zu erhalten, aber bei Marcumar erschreckte es mich.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Preisunterschied zwischen Marcumar und dem Ersatz vom Ersatz so groß, daß er für die Krankenkasse ins Gewicht fällt.
Ich wollte diesen Preisunterschied erfahren, aber die Krankenkasse hüllt sich in Schweigen. Verraten Sie mir doch bitte, welche Kosten durch diese Verunsicherung für mich durch diese Entscheidung des Ausschusses für den Ersatz vom Ersatz für Marcumar eingespart wurden.
Ich verstehe so manche Entscheidung des Gesundheitsausschusses nicht, z.B. darf mir der Hausarzt einen Herzschrittmacher ohne Überprüfung durch die Krankenkasse verordnen, der Lungenarzt wird wegen der Verordnung eines Beatmungsgerätes wegen eines im Schlaflabor von Geräten objektiv festgestellten Leidens von einem Sachbearbeiter der Krankenkasse ohne medizinisches Studium überprüft.
Ich wählte Sie wegen der Nähe zu meinem Wohnort aus und zufällig sind Sie auch noch Arzt.
Warum bin ich Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen in dem Hohen Haus nicht mehr wert, Marcumar zu erhalten?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Rolf Koschorrek
bisher keineEmpfehlungen
23.07.2009
Dr. Rolf Koschorrek
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Mail vom 18. Juli 2009. Da ich noch weitere Informationen von Ihnen benötige, nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt mit meinem Berliner Büro auf, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren.
Mit freundlichen Grüßen

Rolf Koschorrek
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