Dr. Peter Tauber (CDU)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Geburtstag
22.08.1974
Berufliche Qualifikation
Historiker
Ausgeübte Tätigkeit
Pressesprecher
Wohnort
Gelnhausen
Wahlkreis
Hanau
Ergebnis
39,4%
Landeslistenplatz
13, Hessen
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(...) Derzeit laufen die Planungen, inwieweit künftig Wehrpflichtige erfasst werden. Voraussichtlich wird die Musterung nicht mehr Teil der Erfassung sein. Aber es gibt auch Stimmen, die der Auffassung sind, dass auch künftig eine Musterung erfolgen sollte. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
29.09.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tauber,

was hat Sie bewogen nach Ihrer hier noch im Juni verkündeten Ablehnung eines neuen Griechenlandpakets nun der Ausweitung des EFSF zuzustimmen?
Antwort von Dr. Peter Tauber
bisher keineEmpfehlungen
04.10.2011
Dr. Peter Tauber
Sehr geehrter Herr Hild,

Sie sind nicht der Einzige, der mir auf verschiedenen Wegen diese Frage gestellt hat. Zunächst einmal herzlichen Dank dafür, denn es gibt mir Gelegenheit, meine Haltung zu erklären. Ich verweise an dieser Stelle aber auf die vorhergehende Frage auf abgeordnetenwatch.de und eine ausführliche Stellungnahme auf meiner Internetseite unter www.petertauber.de und auf meinem Blog unter petertauber.wordpress.com.

Trotzdem freundlich grüßend

Ihr Tauber
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Frage zum Thema Finanzen
29.09.2011
Von:

Hallo Herr Dr. Tauber,

Sie haben Ihren Parlamentskollegen Frank Schäffler im Anschluss an die Abstimmung zum EFSF, die ökonomischen Fakten Griechenlands betreffend, ja nun reden gehört.
Da ich jetzt mal voraussetze, dass Sie diese Daten im Vorfeld kannten, frage ich mich, was Sie dazu bewogen haben könnte, ihre Ablehnende Haltung in Sachen Finanzhilfen aufzugeben.
Über eine erklärende Antwort würde ich mich freuen.
Solange aber leider

zutiefst enttäuscht und ohne freundlichen Gruß

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Frage zum Thema Finanzen
03.10.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Dr Tauber,


Meine Frage ist nur eine kurze und knappe...
Was bitte hat Sie bewogen "umzufallen", sodass Sie jetzt doch dem neuerlichen
Rettungsschirm zugestimmt haben?

Ökonomische Gründe haben Sie unmöglich gehabt haben!!
Ich für meinen Teil weiss, wen ich nicht mehr wählen werde

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Dr. Peter Tauber
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04.10.2011
Dr. Peter Tauber
Sehr geehrter Herr ,

danke für Ihre Frage. Ich verweise auf meine ausführliche Stellungnahme auf meiner Internetseite unter www.petertauber.de. Vielleicht machen Sie sich ja die Mühe und lesen meine Argumente und Beweggründe noch einmal nach. Ich hatte meine Zustimmung im Vorfeld vor allem von zwei Faktoren abhängig gemacht: Erstens war ich gegen die Einführung von Eurobonds und zweitens für eine Parlamentsbeteiligung. Beide Punkte sind Grundlage unserer Beschlüsse.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Peter Tauber
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Frage zum Thema Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
24.10.2011
Von:

In der gesamten Diskussion um den EFSF fehlt mir insgesamt von allen Seiten eine Darstellung, wie eine Finanzierung einer eventuellen Inanspruchnahme aus den Bürgschaften aussehen soll. Also mal den worst case unterstellt und der Bund muss mit 200 Mrd bürgen, wie soll dieser Betrag aufgebracht werden?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Peter Tauber
bisher keineEmpfehlungen
28.10.2011
Dr. Peter Tauber
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls, bei dem Deutschland in voller Höhe der Bürgschaft zur Zahlung verpflichtet würde, ist gering. Der Bundestag hat heute mit den Stimmen der christlich-liberale Koalition, aber auch von SPD und Bündnis 90/Die Grünen entschieden, der Bundesregierung ein Verhandlungsmandat für die Stabilisierung des Euro zu erteilen. Dabei ist die Obergrenze von 211 Mrd. Euro erneut bestätigt worden.

Die Gewährung von Krediten des EFSF ist an eine Vielzahl von Vorgaben gebunden, deren Einhaltung strengsten überwacht wird. Zu diesen Vorgaben gehört insbesondere ein strikter Konsolidierungskurs. Die Übernahme von Garantien erfolgt, wie die Konstruktion der Sicherungsmechanismen, mit äußerster Vorsicht und im Bewusstsein der Verantwortung gegenüber dem Steuerzahler.

Eine Beschränkung der Haftungssumme wird durch die einzuführende Finanztransaktionssteuer erfolgen. Berechnungen zeigen, dass eine Finanztransaktionssteuer von 0,05 Prozent in Deutschland zu Einnahmen für das Jahr 2010 von 17,5 bis 37,5 Mrd. Euro, führen würden, und damit das Risiko des deutschen Steuerzahlers deutlich verringerten. Innerhalb der Eurozone ließen sich nach Berechnungen der Europäischen Kommission etwa 55 Mrd. Euro pro Jahr an Steuereinnahmen verwirklichen.

Durch die Beteiligung des privaten Sektors, insbesondere der Banken, werden auch diejenigen an der Stabilisierung des Euro beteiligt, die einen erheblichen Vorteil aus der Stärke des Euro hatten.

Es bleibt festzuhalten, dass die Wahrscheinlichkeit eines Totalausfalls gering ist.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Tauber MdB
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Frage zum Thema Finanzen
18.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Tauber!

Auf die von Herrn Schrimpfermann am 24.10.2011 gestellte Frage, wie eine Finanzierung der eventuellen Inanspruchnahme der Bürgschaften aussehen könnte, schreiben Sie am 28.10.2011, Zitat Herr Dr. Tauber:

"Eine Beschränkung der Haftungssumme wird durch die einzuführende Finanztransaktionssteuer erfolgen. Berechnungen zeigen, dass eine Finanztransaktionssteuer von 0,05 Prozent in Deutschland zu Einnahmen für das Jahr 2010 von 17,5 bis 37,5 Mrd. Euro, führen würden, und damit das Risiko des deutschen Steuerzahlers deutlich verringerten. Innerhalb der Eurozone ließen sich nach Berechnungen der Europäischen Kommission etwa 55 Mrd. Euro pro Jahr an Steuereinnahmen verwirklichen."

www.abgeordnetenwatch.de

Sprachlich ist das nicht sauber formuliert:

1. Das Jahr 2010 ist vorüber.

2. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer
ist auch in 2012 vorerst nur pure Spekulation:

"Eine Finanztransaktionssteuer wird seit Jahren in Deutschland von Die Linke, von Bündnis 90/Die Grünen und von der SPD gefordert. Seit Sommer 2011 befürwortet auch die CDU/CSU die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.(...). Die FDP lehnt hingegen eine Finanztransaktionssteuer ab. Der Bundesrat hat sich im November 2011 in einer Stellungnahme für die EU-weite Einführung einer Finanztransaktionssteuer ausgesprochen, er hält es jedoch für erforderlich, auf die Festlegung einheitlicher Sätze hinzuwirken.(...)"

de.wikipedia.org

Frage 1:

Warum wählen Sie den Konjunktiv für eine auf 2010 bezogen vergangene bzw. vertane Chance?

Frage 2:

Haben Sie eine Erklärung dafür, dass für verzockte Finanzinstitute und EU-Staaten innerhalb jeweils relativ kurzer Zeit dreistellige Millardenpakete geschnürt werden, während für die Finanztransaktionssteuer seit Jahren keine handfeste Perspektive entwickelt wird?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Dr. Peter Tauber
bisher keineEmpfehlungen
19.03.2012
Dr. Peter Tauber
Sehr geehrter Herr ,

1. Gute Frage. Danke dafür. Im Ernst: die Antwort habe ich nach damaligen Sach- und Kenntnisstand gegeben.

2. Ihre Klassenkampfrhetorik nehme ich zur Kenntnis. Sie wissen aber sicherlich, dass es keineswegs darum ging, einzelne Banken zu retten, sondern dass die schon von der großen Koalition auf den Weg gebrachten Maßnahmen dazu dienten, unsere Volkswirtschaft und damit auch die Guthaben der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Diese politischen Entscheidungen waren erfolgreich, wie wir aktuell angesichts unserer Wirtschafts- und Arbeitslosenzahlen erkennen können.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Tauber
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