Dr. Max Stadler (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Max Stadler
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Jurist, Richter am Oberlandgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Passau
Landeslistenplatz
3, über Liste eingezogen, Bayern
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(...) Im Mittelpunkt der Überlegungen muss das Wohl des Kindes stehen. Mit dem Kindschaftsrechtsreformgesetz, welches am 01. Juli 1998 in Kraft trat, wurde u.a. das Sorgerecht in Deutschland neu geregelt. Der Gesetzgeber hat die gemeinsame Sorge bei unverheirateten Elternteilen zum damaligen Zeitpunkt ganz bewusst von der Zustimmung beider Elternteile abhängig gemacht. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Funktionen in Unternehmen

D.A.S. Rechtsschutzversicherung AG, München, Mitglied des Aufsichtsrates, 2006, mehr als 7.000 Euro; 2007, mehr als 7.000 Euro; 2008, mehr als 7.000 Euro; 2009, mehr als 7.000 Euro

Stadtwerke Passau GmbH, Passau, Mitglied des Aufsichtsrates

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

G-10-Kommission, Berlin, Mitglied

Stadt Passau, Passau, Mitglied des Stadtrates

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Deutsche Orientstiftung - Nah- und Mittelost-Verein e.V., Hamburg, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), Düsseldorf, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich

KPWT-Kirschner-Stiftung, Passau, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich

Leo Baeck Foundation, Potsdam, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich

Schacholympiade 2008, Dresden, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich

Verein der Freunde und Förderer der Universität Passau e.V., Passau, Beisitzer im Vorstandes, ehrenamtlich

Verein gegen Vergessen-Für Demokratie e.V., Bonn, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Finanzen
23.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Stadler,

die FDP hat sich die Konsolidierung und Stabilisierung des Haushaltes auf die Fahnen geschrieben. Mit dem neuesten Vorschlag zur Bildung eines Schattenhaushaltes, der mittlerweile dank massiver Kritik vorerst fallengelassen wurde, hat sich die FDP mit ihrem Wahlprogramm wohl selbst überholt.

Es ist eigenltich einerlei, wo die Neuverschuldung "geparkt" wird. Fakt ist, dass die Staatsverschuldung weiter ansteigt. Im wesentlichen durch immer mehr Zinszahlungen.

Es wird Zeit, dass sich die FDP den Ursachen dieser wachsenden Verschuldung annimmt, welche mittlerweile auch verstärkt und zunehmend öffentlich diskutiert werden:

die gezwungene Verschuldung des Staates über das Bankensystem und damit einhergehender immer weiter anwachsender Zinslasten. Wäre es nicht weitaus vernünftiger diese Abhängigkeit des Staats von der Kreditaufnahme über die Geschäftsbanken zu beenden und uns, dem Volk, die Geldschöpfung wieder in die Hand zu geben?

Damit wären wir die wachsenden Zinsbelastungen langfristig los und die Haushalte könnten sich sanieren. Ebenfalls wäre die Abhängigkeit von den "systemrelevanten" Banken beseitigt. In unserem jetzigen System ist eine Erhöhung der Geldmenge automatisch neue zinsbelastete Schuld. Warum wird hier nicht angesetzt? Warum ist es dem Staat verboten selbst neues Geld in Umlauf zu geben? Aus Angst vor sich selbst? Selbst die Schuldenbremse ändert nichts an den zinstragenden Krediten!

Es ist kontraproduktiv, selbst Steuersenkungen über neue Schulden zu finanzieren. Durch eine Umfinanzierung des Staates über eigene, ohne Zins belastete, Kredite könnten die Steuern sukzessive automatisch gesenkt werden, da die großen Stücke der Steuereinnahmen, die sich die Geschäftsbanken von den Steuereinnahmen herausschneiden (Zinsen gesamt p.a. ca. 41Mrd. in 2009), wieder für alle (die Steuern zahlen) verfügbar wären und die Abgabenlast vermindert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Max Stadler
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27.10.2009
Dr. Max Stadler
Sehr geehrter Herr Unterrreiner,

nicht gerne verweise ich auf meine Unzuständigkeit. Trotzdem schlage ich Ihnen vor, Ihre Frage an einen unserer Finanzpolitiker zu stellen.

Ich bitte hierfür um Verständnis

Ihr

Max Stadler
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