Dr. Max Stadler (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Max Stadler
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
23.03.1949
Berufliche Qualifikation
Richter am Oberlandesgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz
Wohnort
Passau
Wahlkreis
Passau
Ergebnis
18,9%
Landeslistenplatz
2, Bayern
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Es ist ein normaler Vorgang, dass in den Beratungen über einen Gesetzentwurf versucht wird, Verbesserungen zu erreichen. In diesem Stadium befinden wir uns gerade. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat
  • Bundesministerium der Justiz, Berlin, Parlamentarischer Staatssekretär
    Verdienst, monatlich: über 7.000 €
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts
  • Stadt Passau, Passau, Mitglied des Stadtrates
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen
  • Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt, Berlin, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich
  • Deutsche Orientstiftung - Nah- und Mittelost-Verein e.V., Hamburg, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
  • Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA), Düsseldorf, Mitglied des Beirates, ehrenamtlich
  • KPWT-Kirschner-Stiftung, Passau, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich
  • Leo Baeck Foundation, Potsdam, Mitglied des Stiftungsrates, ehrenamtlich
  • Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft", Berlin, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
  • Thomas-Dehler-Stiftung, München, Präsident, ehrenamtlich
  • Verein der Freunde und Förderer der Universität Passau e.V., Passau, Beisitzer im Vorstand, ehrenamtlich
  • Verein gegen Vergessen-Für Demokratie e.V., Bonn, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich
Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.11.2011
Von:
Jay

Sehr geehrter Herr Stadler,

wie beurteilen Sie das neue Passagierabkommen, dass Frau Malmström mit der USA verhandelte? Sehen Sie Nachbesserungsbedarf bezüglich des Umfangs und der langen Speicherungszeit?
www.focus.de

Vielen Dank im Voraus

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
01.12.2011
Dr. Max Stadler
Sehr geehrter Herr ,

Insbesondere hinsichtlich des Umfangs der Daten und hinsichtlich der Speicherdauer sehe ich das Abkommen mit Skepsis. Eine endgültige Bewertung behalte ich mir daher vor.


Mit freundlichen Grüßen

Max Stadler
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.01.2012
Von:

Betreff: Informationsfreiheit, Korruption

Sehr geehrter Herr Stadler,

Herr Rainer Brüderle empfahl mir folgendes:

"Ich rege an, dass Sie sich damit an den Kollegen Dr. Max Stadler wenden. Dieser ist als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz in der Sache und als Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion aus Niederbayern aus regionaler Sicht ein geeigneter Ansprechpartner für Ihre Anliegen."

Deshalb richte ich folgende Frage an Sie:

Das Menschenrecht des Zugangs zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung (Zivilpakt, EMRK) wird international als Voraussatzung für die Demokratie angesehen und ist wichtig im Kampf gegen Kurruption.

  • 84 Staaten mit ca. 4,5 Milliarden Bürger auf der Welt haben ein besseres Informationsfreiheitsgesetz als deutsche Bürger ( rti-rating.org ).

  • Mehr als 115 Staaten ( right2info.org ) mit mehr als 5,5 Milliarden Einwohnern haben entweder Informationsfreiheitsgesetze oder entsprechende Verfassungsbestimmungen. In 5 CDU/CSU regierten Bundesländern d. h. der Hälfte der Bevölkerung in Deutschland fehlen generelle Informationsfreheitsgesetze.

  • Die UN Konvention gegen Korruption ist zwar in mehr als 158 Staaten mit mehr als 6,5 Milliarden Einwohnern ratifiziert, nicht aber von Deutschland.

  • der Vorschlag der Staatengruppe gegen Korruption GRECO des Europarates das Strafrechtsübereinkommen über Korruption SEV-Nr. : 173 zu ratifizieren und die Transparenz der Parteienfinanzierung in Deutschland mit Hinweis auf Recommendation Rec(2003)4 zu verbessern ist bisher nicht umgesetzt ( www.lobbypedia.de ).

Wann wird Deutschland die Konvention des Europarats über den Zugang zu amtlichen Dokumenten unterschreiben, das Informationsgesetz im Bund verbessern, die Antikorruptionsvereinbarungen ratifizieren und die Transparenz der Parteinenfinazierung verbessern, um zu Europa und dem Rest der Welt aufzuschliessen?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Familie
10.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Stadler,

Der Petitionsausschuss des Europaparlaments ist der Auffassung, dass die Bundesrepublik Deutschland die Menschenrechte missachtet hat, indem die Organe des Staates zugelassen haben, dass einige von ihren Kindern getrennt lebende Väter und Mütter keinen Umgang mehr mit ihren Kindern haben. "Wir haben den Eindruck, dass es sich hier um ein wiederkehrendes und strukturelles Problem handelt, dem niemand wirklich zu Leibe rücken möchte. Man steckt lieber den Kopf in den Sand. Das finden wir unmöglich und schockierend", sagt Philippe Boulland, Leiter einer Arbeitsgruppe im Petitionsausschuss, die sich mit dem Thema Jugendämter befasst, und Abgeordneter der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP).
( www.faz.net )

Der Leiter der Arbeitsgruppe hat Sie in Berlin besucht.

Der Menschenrechtsbaauftragte des Europarates hat Deutschland besucht und einen Bericht geschrieben mit vielen konstruktiven Vorschlägen. Es wird empfohlen aussergerichtliche Ombudsmänner zu schaffen und Verwaltung und Richter in Menschenrechten zu schulen. ( wcd.coe.int )

Bisher werden Richter von der Exekutive angestellt, befördet und unterliegen ihrer Dienstaufsicht. Dies ist im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa ( www.gewaltenteilung.de ).

Wann wird eine Fachaufsicht für das Jugendamt eingeführt? Wann wird auch in Deutschland ein Ombudsmann gemäss RECOMMENDATION No. R (85) 13 die Verwaltung bezüglich Menschenrechtsverletzungen beobachten? Wann wird die Unabhängigkeit der Richter gemäss Art. 97 GG in der Praxis verwirklicht?

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
07.03.2012
Dr. Max Stadler
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen auf Abgeordneten-Watch, die ich gern beantworte.

1. Wann wird die Fachaufsicht für das Jugendamt eingeführt?

Hierzu kann ich leider nichts sagen, da dies der Zustänigkeitsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.

2. Wann wird auch in Deutschland ein Ombudsmann gem. RECOMMENDATION No. R (85) 13 die Verwaltung bezüglich Menschenrechtsverletrzungen beoabchten?

Die von Ihnen erwähnte Recommendation ist eine Recommendation des Europarates von 1985. Sie enthielt eine Empfehlung an die damaligen Mitgliedstaaten, sich die Einrichtung eines Ombudsmanns zu überlegen.

Deutschland ist der Empfehlung nicht gefolgt, da die Kontrolle der Verwaltung richtigerweise über die Verwaltungsgerichte erfolgt.

3. Wann wird die Unabhängigkeit der Richter gem. 97 GG in der Praxis verwirklicht?
Richter in Deutschland sind in der Ausübung ihres richtlichen Amtes weisungsfrei und damit unabhängig.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Max Stadler, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Stadler,

würden Sie bitte Ihre Haltung zur aktuell geplanten Bescheidung des Rederechtes für Abgeordnete im Parlament und zum Fraktionszwang darlegen?

Herzlichen Gruß

Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
22.04.2012
Dr. Max Stadler
Sehr geehrte Frau ,

die aktuelle Diskussion, die Anlass für Ihre Frage war, ist mittlerweile beendet. Eine Änderung der Geschäftsordnung ist nicht geplant. In der Passauer Neuen Presse vom 18.4.2012 habe ich mich dafür ausgesprochen, dass selbstverständlich auch die "Abweichler" zu Wort kommen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Max Stadler
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