Dr. Matthias Zimmer (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Dr. Matthias Zimmer
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Privatdozent, Dr.rer.pol.
Ausgeübte Tätigkeit
Stadt Frankfurt, Leiter Stabsstelle Wirtschaft
Wohnort
Frankfurt am Main
Wahlkreis
Frankfurt am Main I , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
35,2%
Landeslistenplatz
21, Hessen
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(...) All das hilft aber wenig, wenn nicht das zentrale Infrastrukturprojekt, der Ausbau des Frankfurter Flughafens, voran kommt. Das ist ein Jobmotor für Frankfurt und die Region, und er sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit als Standort. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Dr. Matthias Zimmer hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Wirtschaft
03.08.2009
Von:

Nachdem Sie als Direktkandat Ihrer Partei für den Wahlkreis zur Verfügung stehen, und mir insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunft des Wahlkreises Sorge bereitet stelle ich die Frage, welche Impulse die Wirtschaftspolitik Ihrer Partei und Sie selbst dem Wahlkreis geben wollen. Besten Dank für Ihre Antwort.
Ich bitte hierbei nicht ausser Acht zu lassen, dass Grossunternehmen die Stadt mittlerweile verlassen - ein Resultat kommunaler Hochsteuerpolitik und fehlender Perspektiven.
Antwort von Dr. Matthias Zimmer
4Empfehlungen
04.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

die von Ihnen angesprochene Entwicklung habe ich ja selbst als Mitarbeiter der Stabsstelle Wirtschaft in der Stadt Frankfurt verfolgt. Ich teile Ihre pessimistische Prognose allerdings nicht. Den Firmen, die abwandern, stehen auch immer wieder Neuansiedlungen gegenüber. Die Gründe für das eine wie das andere sind vielfältig. Von der Deutschen Börse einmal abgesehen kenne ich keine Firma, die ausschließlich wegen der Gewerbesteuer Frankfurt verlässt. Es ist immer ein Strauß von Gründen -- so wie auch viele Firmen nach Frankfurt kommen weil sie die (mit der Gewerbesteuer finanzierte) exzellente Infrastruktur zu schätzen wissen.

Auf der bundespolitischen Ebene sehe ich für die wirtschaftliche Entwicklung Frankfurts vor allem zwei Ansatzpunkte. Zum einen die Förderung von Hochtechnologie -- mit all den Möglichkeiten, die sich dadurch etwa im Industriepark bieten. Zweitens die Stärkung des Finanzplatzes durch vernünftige, transparente und belastbare Regeln. Nach wie vor sind Banken und Versicherungen der zentrale Dienstleistungszweig in Frankfurt. Vielleicht liegt in der Krise eine Chance, gegenüber dem Finanzplatz London ein wenig Boden gut zu machen.

All das hilft aber wenig, wenn nicht das zentrale Infrastrukturprojekt, der Ausbau des Frankfurter Flughafens, voran kommt. Das ist ein Jobmotor für Frankfurt und die Region, und er sichert unsere Wettbewerbsfähigkeit als Standort. Schließlich, und das liegt ein wenig außerhalb des Frankfurter Einflusses, müssen wir gesamtwirtschaftlich die Grundlagen für einen neuen Aufschwung befestigen. Unter Angela Merkel haben wir dies bis zur Krise ja schon einmal vorexerziert -- wenn auch, durch die Koalition mit der SPD, quasi mit angezogener Handbremse. Ich erhoffe mir von der Wahl eine klare bürgerliche Mehrheit, mit der wir schnell wieder auf dem Weg zu stabilen Wachstumsraten sein werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Matthias Zimmer
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Frage zum Thema Arbeit
09.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Zimmer,

ich vermisse in den Angaben zur Person:

Jahrgang

Berufliche Qualifikation

Ausgeübte Tätigkeit.

Das der Wohnort nicht angegeben ist, kann ich verstehen. Aber die sonstigen Angaben zur Person wären doch interessant.

Mit freundlichen Grüßen

, Raimundstraße 156, 60320 Frankfurt
Antwort von Dr. Matthias Zimmer
bisher keineEmpfehlungen
10.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

diese Angaben sind alle (und noch mehr darüber hinaus) auf meiner Homepage ( www.matthias-zimmer.de ) hinterlegt. Der Einfachheit halber aber so viel:
Jahrgang 1961, Leiter der Stabsstelle Wirtschaft/ Stadt Frankfurt am Main; Studium Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Völkerrecht; MA 1986, Universität München: Dr. rer.pol. 1991, Universität der Bundeswehr, Hamburg; Habilitation 2006, Universität zu Köln. Berufliche Stationen: 1990-1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, -Adenauer-Stiftung; 1994-1998 DAAD Gastprofessor, University of Alberta; seit 1999 Angestellter, Stadt Frankfurt.

Mit freundlichen Grüßen,

Matthias Zimmer
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
13.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Zimmer,

meine Frage bezieht sich auf die Vergabe von Professorentitel durch Politiker. In den CDU-geführten Bundesländern Baden-Wü. und Niedersachen dürfen Ministerpräsidenten an geeignete Persönlichkeiten Professorentitel vergeben. Herr Teufel hat so z.B. Herrn Bernhard Vogel zum Professor gemacht, obwohl Herr Vogel nicht habilitiert ist. Halten Sie das für angemessen ? Was ist der Sinn der Vergabe von Professorentiteln, die nicht mit Lehre und Forschung an einer Universität verbunden sind ?

Meinen Sie, dass diese Möglichkeit ein wichtiges Instrument der Wirtschaftsförderung und des Standortwettbewerbs um Unternehmen mit eitlen Vorständen ist ?

MfG,
Antwort von Dr. Matthias Zimmer
2Empfehlungen
14.09.2009
Sehr geehrter Herr ,
 
Bernhard Vogel hat in Baden-Württemberg eine so genannte Ehrenprofessur erhalten, die ähnlich begründet wird wie ein Dr. h.c. Das ist eine Ehrung, die zunächst mit wissenschaftlichen Verdiensten nichts zu tun hat, sondern wegen besonderer  Verdienste in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft verliehen werden kann. In dieser Form gibt es den Professor h.c. nur in fünf Bundesländern. Eine Lehrverpflichtung geht damit nicht einher.
 
Davon zu unterscheiden ist die Vergabe von Honorarprofessuren. Diese obliegt der Hochschule. In den jeweiligen Landeshochschulgesetzen ist auch die Voraussetzung für die Vergabe einer Honorarprofessur geregelt. Eine Habilitation ist nicht Voraussetzung. Die Honorarprofessur hat auch weniger mit Lehre und Forschung an der Universität zu tun (anders als eine reguläre oder eine apl-Professur), sondern dient eher der Verknüpfung der Universität mit dem gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Umfeld -- und auch die Übernahme einer Lehrverpflichtung schließt sich zumeist an eine Honorarprofessur an.
 
Nicht nachvollziehen kann ich ihre abschließende Frage, ob dies ein geeigenetes Instrument des Standortwettbewerbs mit "eitlen" Vorständen ist. Mir ist nur ein einiziger "Vorstand" bekannt, der eine Professur h.c. erhalten hat. Im Sinne einer Verzahnung von Theorie und Praxis halte ich die Vergabe von Honorarprofessuren auch an Manager oder Vorstände keinesfalls für abwegig; ich denke, davon können sowohl die so geehrten Professoren als auch ihre Studentinnen und Studenten durchaus profitieren.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
PD Dr. Matthias Zimmer
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Frage zum Thema Arbeit
17.09.2009
Von:

Guten Tag Herr Dr. Zimmer,

ich hätte gerne mal gewußt, ob Sie auch Nebeneinkünfte haben.

Leider kann ich Sie auf www.nebeneinkuenfte-bundestag.de nicht finden.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Matthias Zimmer
1Empfehlung
17.09.2009
Sehr geehrte Frau ,
 
Sie können mich auf der Seite nicht finden weil ich erstmalig für den Deutschen Bundestag kandidiere. Und nein, ich habe neben meinem Beruf keine Nebeneinkünfte.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Matthias Zimmer
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