Dr. Mathias Petersen (SPD)
Kandidat Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Dr. Mathias Petersen
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Facharzt für Allgemeinmedizin
Ausgeübte Tätigkeit
Hausarzt, MdHB
Wahlkreis
Landesliste
Landeslistenplatz
20, Stimmen (Liste): 21.705, über Liste eingezogen
Die Honorarsituation der VHS ist mir nicht bekannt.Ich werde umgehend recherchieren und mich dann nocheinmal bei Ihnen melden.Ihre mißliche Situation seitens der Krankenversicherung ist auch nicht mal eben so zu regeln.Am besten sie fragen einen z.B. einen Steuerberater. (...)
Fragen an Dr. Mathias Petersen
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Frage zum Thema Gesundheit
05.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Kollege Petersen,

angesichts der hochaktuellen MRSA-Diskussion möchte ich Sie fragen, warum in Hamburg nicht schon längst das in den Niederlanden außerordentlich effiziente "search-and-Destroy"-Programm eingeführt worden ist. Wie stellen Sie sich bei einem Wahlsieg der SPD das weitere Vorgehen in dieser Frage vor?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr.
Antwort von Dr. Mathias Petersen
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06.02.2011
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrter Herr Kollege ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Warum das effiziente System "search and Destroy" noch nicht eingeführt ist muß Herr Senator Wersich beantworten. Ich werde mich in einer sozialdemokratisch geführten Regierung dafür einsetzen, dass umgehend Gespräche mit der Ärztekammer und der KV aufgenommen werden um ein entsprechende Effizienzverbesserung bei der Vermeidung von MRSA Erkrankungen zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt ist sicherlich auch eine Einhaltung der Antibiotikarichtlinien und damit eine deutliche Reduzierung der Verordnungszahlen.Ich bin gerne bereit, falls Sie es wünschen, dieses wichtige Thema in einem persönlichen Gespräch mit Ihnen zu vertiefen.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Petersen
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Frage zum Thema Gesundheit
09.02.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Petersen,

was halten SIe denn von der SPD Forderungen nach Strafzahlungen von 25000.-Euro für Ärzte , die nicht innert 4 Tagen Termine vergeben. Halten Sie dies für einen vernünftigen Vorschlag ?
Was wird Ihr Beitrag im Bereich der Gesundheitspolitik sein ? Wie stehen Sie zu der Situation der Hausärzte in Hamburg, deren Basisvergütung auf 33.- im Vierteljahr ( entspricht einer Flatrate von 11 Euro im Monat) gesunken ist

Grüße

Antwort von Dr. Mathias Petersen
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09.02.2011
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrter Herr Kollege ,

wie schon telefonisch dargestellt ist der Vorschlag der SPD Bundestagsfraktion vom Tisch und bedarf daher keiner weiteren Kommentierung.Ich setze mich für ein Gesundheitsystem ein welches allen Patienten unabhängig von ihrem Einkommen die medizinisch notwendige Versorgung zukommen läßt.Die seit Januar 2011 geltende Regelung, dass Arbeitnehmer und Rentner durch einen Zusatzbeitrag das gesamte finanzielle Risiko der medizinischen Entwicklung tragen müssen ist im höchsten Maße ungerecht und unsolidarisch. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Regelung der CDU,CSU,FDP Bundesregierung sobald wie möglich rückgängig gemacht wird.Zur Frage der Vergütung der Hausärzte bin ich als Hausarzt natürlich befangen, aber mit 36€ pro Patient und Quartal kann keine Praxis überleben.Für Ihre Kandidatur bei den Freien Wählern wünsche ich Ihnen vielErfolg.


Mathias Petersen
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Frage zum Thema Gesundheit
10.02.2011
Von:

Hallo Herr Petersen
da Hr.Scholz offenbar fast keine Fragen beantwortet und sie Gesundheit als Thema haben, stelle ich ihnen die Frage, die mir schwer im Magen liegt.

Ich habe mich nach meinem Studium, nach 1 Jahr Festanstellung (die Firma ging den Bach runter) 2000 aus der Arbeitslosigkeit freiberuflich in der Erwachsenenbildung selbstständig gemacht. Das lief zunächst gut. Dann sparten die Firmen in diesem Bereich.

Heute arbeite ich zum einem an der VHS-Hamburg. Wir freiberuflichen Dozentinnen verdienen seit ich dort arbeite (1996) das gleiche Honorar - ca. 1/2 soviel wie ein Handwerker in Rechnung stellt.
Davon bezahle ich z.T. MwSt.und meine private Kranken und Rentenversicherung. Alles wird teurer. Das Honorar bleibt gleicht. Mich bringt das finanziell in Bedrängnis!
Wo steht die SPD in Sachen Honorare für VHS-Dozenten?

Zweite Frage zu ihrem Spezialgebiet:
Ich habe mich damals leider nach einer Fehlauskunft der TK von einem Berater zu einer privaten Krankenkasse überreden lassen. Seitdem versuchte ich immer mal wieder in die gesetzliche Kasse zurückzukehren. Die Politik redet ja davon, man möge in die Solidargemeinschaft zurück. Ich will das schon seit Jahren!!!
Ich habe gerade mal wieder angefragt. Antwort "Freiberufler (Selbständige), die sich einmal für die private KV entschieden haben, dürfen von den gesetzlichen Kassen nicht mehr aufgenommen werden "Freiberufler (Selbständige), die sich einmal für die private KV entschieden haben, dürfen von den gesetzlichen Kassen nicht mehr aufgenommen werden."
Wann ändert sich das endlich? Wo steht die SPD?

Und ganz konkret, was kann ich in meiner Situation tun um in die gesetzliche Kasse zurückzukehren?
Kann ich zurück, wenn ich einen angestellten Teilzeitjob annehme und nebenbei weiter an der VHS freiberuflich arbeite?

Last but not least: Wer kann mich hier kompetent & neutral beraten?

M.F.G.
Antwort von Dr. Mathias Petersen
bisher keineEmpfehlungen
11.02.2011
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrte Frau Frau ,

die Honorarsituation der VHS ist mir nicht bekannt.Ich werde umgehend recherchieren und mich dann nocheinmal bei Ihnen melden.Ihre mißliche Situation seitens der Krankenversicherung ist auch nicht mal eben so zu regeln.Am besten sie fragen einen z.B. einen Steuerberater. Die SPD strebt eine Bürgerversicherung an, d.h. alle zahlen prozentual nach ihrem Einkommen gestaffelt in die Bürgerversicherung ein und bekommen alle die gleichen medizinisch notwendigen Behandlungen. Erst nach einem erfolgreichen Bundestagswahlkampf ist dies umzusetzen.Falls sie noch weitere Fragen haben können sie gerne versuchen mich telefonisch unter ( 01724138127) zu erreichen.



M.f.G.

Mathias Petersen
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Frage zum Thema Soziales
11.02.2011
Von:

Hallo Herr Petersen
zur Honorarsituation an der VHS kann ich gerne einiges beisteuern..

Wir verdienen 24,73 pro UStd. - genauso viel bekam ich schon 1996 für meinen ersten Kurs.
Einige meiner Kurse sind MwSt.-pflichtig. Die Mwst. ist mit dem Honorar abgegolten.

Egal ob meine Kurse halbvoll oder voll ist - ich verdienen immer das gleiche.
Fällt er aus, bekomme ich nichts.

Nächste Woche habe ich einen Bildungsurlaubskurs an der VHS, der ausgebucht ist.
Die VHS verdient mit diesem Kurs ca. 3500,-€
Ich bekomme 990,- - nicht mal ein Drittel.

So geht es allen VHS-Dozentinnen! Allen die davon teilweise oder auch ganz leben steht das Wasser bis zum Hals. Ich finde das total unsozial!

Wird die SPD daran etwas ändern?

M.f.G.
Antwort von Dr. Mathias Petersen
bisher keineEmpfehlungen
11.02.2011
Dr. Mathias Petersen
Sehr geehrte Frau ,

die von Ihnen geschilderte Honorarsituation ist aus meiner Sicht unhaltbar.Sollte ich in die Bürgerschaft gewählt werden werde ich mich umgehend für eine Verbesserung einsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias Petersen
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