Dr. Manfred Weiß (CSU)
Abgeordneter Landtag Bayern

Grunddaten
Jahrgang
1944
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
Staatsminister a.D., Richter am Landgericht a.D., MdL
Wohnort
-
Stimmkreis
Roth
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Ich kenne die Arbeit des Jugendamtes Roth seit vielen Jahren als Abgeordneter wie als Kreisrat und kann Ihre globalen Vorwürfe nicht nachvollziehen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.01.2010
Von:

1. Das Landgericht in Nürnberg hat die Behauptung, Sie seien ein Lügner, durch rechtskräftiges Urteil vom 10.12.2009 Aktenzeichen 8 Ns 403 Js 52084/2008, bestätigt. Sie haben in diesem Zusammenhang 35 Heidecker Bürger die Aufnahme in die CSU versprochen und dies später nicht gehalten, bzw. sogar abgestritten.

Der Anstand erfordert eigentlich eine Entschuldigung bei denen, die durch ihre Lüge Schaden genommen haben.

Wann kommen Sie ihrer (Anstands)Pflicht endlich nach?

2. Wie können Sie als Wahlkreisabgeordneter der den gesamten Landkreis Roth umfaßt, 12.02.2009 mit "nein" für das Verbot von Genmais stimmen, wenn der gesamte Landkreis intensiv wirbt und für ein Verbot von Gentechnik im Pflanzenbau eintritt ?

Auch der Bauernverband und nicht nur die von Ihnen ungeliebten Grünen sind Kämpfer für das Verbot.

Handelt es sich bei ihrer Abstimmung um eine Gewissensentscheidung, oder unterliegen Sie dem Fraktionszwang?

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Frage zum Thema Schulen
27.09.2012
Von:

Sehr geehrte Herr Weiß,

ich möchte mich heute einmal an Sie wenden, weil ich über die Entwicklung an den Schulen zunehmend erboster werde.
Wir sind eine Familie mit 8 Kindern, von denen 6 verschiedene Schularten besuchen.
Gerade zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres werden wir über alle Maßen mit Kosten belastet,
die über unsere finanziellen Möglichkeiten hinaus gehen.
Soweit ich mich erinnern kann, gab es in Deutschland einmal das Prinzip der Lernmittelfreiheit.
Nun haben sich allein im September Kosten für Kopiergeld, Arbeitshefte, Wandertage, Arbeitsmaterialien für Kunst usw., usf. im Wert von ca. 300,-€ angesammelt.

Wenn ich auf meine schulische Laufbahn zurückblicke, kann ich mich beim besten Willen nicht an diese Dimension erinnern.
Diese Entwicklung, gerade in Bezug auf den übermäßigen Einsatz von Arbeitsheften, macht mir große Sorgen. Mich verwundert nicht, daß deutsche Kinder so schlecht im internationalen Vergleich abschneiden, wenn grundlegende Dinge, wie Übung der Rechtschreibung durch Arbeitshefte ad absurdum geführt werden.

Nun aber zurück zu meiner Frage. Können Sie mir vielleicht entlastende Maßnahmen oder Angebote staatlicher Stellen nennen, welche unsere finanziellen Rahmenbedingungen entlasten?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Kinder und Jugend
29.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Weiß,

in den letzen Jahren mehren sich die Verdachtsmomente, dass das Jugendamt Roth seiner Aufgabe, die Rechte von Kinder und Jugendlichen zu wahren nicht mehr in ausreichender Weise und vor allem sehr "fallbezogen" nachkommt.
Wir wissen aus öffentlichen Aussagen des Leiters, Dr. Manfred Koth, dass er seine Mitarbeiter angewiesen habe, keine unnötigen Akten zu führen.
Wie kommt es, dass Sie als Landtagsabgeordneter den Vorwürfen gegenüber des Jugendamtes in keinster Weise nachgehen?
Spätestns seit dem Fall Sarah aus Thalmässing war doch bekannt, dass im Jugendamt Roth mache Dinge "nicht ideal" laufen würden. Wie kann es sein, dass hier bis heute keine Abhilfe geschaffen wurde?
Selbst Lehrern, die dort anrufen um Auffälligkeiten bei Kinder zu melden wird gesagt: "Rufen Sie doch bitte nicht so oft an."
Wir sammeln derzeit Fälle, in denen es zu Ungereimtheiten, ungebührlichem Vorgehen bzw. Nichtstun gekommen ist und würden Ihnen diese gerne persönlich vorlegen mit der Hoffnung, dass diese dann auch untersucht und nicht wieder totgeschwiegen werden.

Hochachtungsvoll
Antwort von Dr. Manfred Weiß
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01.02.2013
Dr. Manfred Weiß
Sehr geehrte Frau ,

ich kenne die Arbeit des Jugendamtes Roth seit vielen Jahren als Abgeordneter wie als Kreisrat und kann Ihre globalen Vorwürfe nicht nachvollziehen.

Selbst der bedauerliche Fall "Sarah” wurde bei uns im Kreisausschuss eingehend diskutiert und rechtfertigt nicht Ihre Anschuldigungen.

Sollten Sie konkrete Vorwürfe haben, empfehle ich Ihnen, sich doch zunächst an den Dienstvorgesetzten des Jugendamtes Roth, Landrat Herbert Eckstein, zu wenden.

Daneben stehe ich Ihnen selbstverständlich - wie allen Bürgerinnen und Bürgern meines Stimmkreises - auch persönlich zur Verfügung. Ich empfehle Ihnen, sich hierzu an mein Bürgerbüro in Roth, Tel.: 0 91 71 / 97 97 0, zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Manfred Weiß
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