Dr. Lutz Bräutigam (DIE GRÜNEN)

Dr. Lutz Bräutigam
© Heinz Breilmann, Eggolsheim
Jahrgang
1968
Berufliche Qualifikation
Dipl.Chem.
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Hemhofen
Wahlkreis
Erlangen
Ergebnis
11,2%
Landeslistenplatz
-, Bayern
(...) Daran ist meiner Ansicht nach zum guten Teil eine gewisse Bequemlichkeit oder Gedankenlosigkeit schuld. Viele denken einfach nicht daran, sich eine Organspendeausweis anzuschaffen. Daher plädiere ich für eine Widerspruchslosung, wie sie auch in Österreich praktiziert wird. (...)
 
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
28.08.2009
Von:

Sehr geehrte Herr Bräutigam,

sehen Sie durch das Zugangserschwernisgesetz in seiner derzeitigen Form das Grundgesetz verletzt?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort von Dr. Lutz Bräutigam
2Empfehlungen
30.08.2009
Dr. Lutz Bräutigam
Sehr geehrter Herr ,

mir fehlt die juristische Fachkenntnis, ob die beschlossenen Massnahmen das Grundgesetz tatsächlich verletzen. Da durch die Zugangserschwernis auch andere Internetseiten gesperrt werden können, so mein Kenntnisstand, ist das technische Verfahren meinem Gefühl nach fragwürdig. Viel erschreckender finde ich, dass nach Verabschiedung des Gesetzes im Parlament von verschiedenen Seiten weitere Sperrungswünsche kursiert sind. Dieses Gesetz, wenn auch selbst nicht verfassungswidrig, führt in eine "Kultur" der Internet-Zensur, die nicht mehr mit dem Grundgesetz vereinbar sein wird.

Mit freundlichen Grüssen
Lutz Bräutigam
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Frage zum Thema Gesundheit
12.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Bräutigam,

Zur Zeit gilt bei uns in der Transplantationsmedizin gemäß TPG für Organspenden die erweiterte Zustimmungslösung. Wenn abgestimmt werden müsste was zukünftig gelten soll: a) enge Zustimmungslösung, b) erweiterte Zustimmungslösung oder c) Widerspruchslösung – wofür würden Sie sich entscheiden? Wie ist Ihre Meinung zum sogenannten Hirntod.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Lutz Bräutigam
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Dr. Lutz Bräutigam
Sehr geehrter Herr !

Wir haben einen Mangel an Organspendern in Deutschland. Daran ist meiner Ansicht nach zum guten Teil eine gewisse Bequemlichkeit oder Gedankenlosigkeit schuld. Viele denken einfach nicht daran, sich eine Organspendeausweis anzuschaffen. Daher plädiere ich für eine Widerspruchslosung, wie sie auch in Österreich praktiziert wird. Die technischen Möglichkeiten haben den Tod in verschiedenen Stadien aufsplittern lassen. Erlosch früher die Hirntätigkeit, folgte unausweichlich der Stillstand alles körperlicher Aktivitäten. Heute können wir die Vitalfunktionen aufrecht erhalten, auch wenn keine Hirnaktivität mehr vorliegt. Ich habe da eine recht nüchterne, naturwissenschaftliche Sichtweise: Die "Seele, die Persönlichkeit liegt im Gehirn. Wird dieses verletzt können sich Seele und Persönlichkeit völlig verändern. Stirbt das Gehirn, dann stirbt auch die Persönlichkeit.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
24.09.2009
Von:

Hallo Herr Bräutigam,

im Kandidaten-Check auf SPIEGEL-Online habe ich zum Thema Abschaffung der Wehrpflicht folgende Aussage von Ihnen entdeckt:

"Auch in einem europäischen Militärverbund würde eine bundesdeutsche Armee noch existieren. Die Wehrpflicht gewährleistet die Bindung der Armee an die demokratische Gesellschaft. Eine Berufsarmee könnte effektiver und kostengünstiger sein."

Was wollen Sie damit eigentlich genau sagen?

Der Wähler kann absolut nicht abschätzen, wie Sie im Bundestag gegebenenfalls über dieses Thema abstimmen würden. Warum machen Sie nicht einfach eine klare Aussage? Wenn ich Grün wähle, will ich im Bundestag auch grüne Ansichten vertreten wissen.

Mit freundlichem Gruß,

, Erlangen
Antwort von Dr. Lutz Bräutigam
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Dr. Lutz Bräutigam
Sehr geehrter Herr ,

in der Kürze ist diese Frage unscharf beantwortet worden. Ich meine, die Bundeswehr sollte in eine Berufsarmee umgebaut werden. Dieser Umbau sollte nach unumstösslichen demokratischen Kriterien stattfinden, um einen Staat im Staate zu vermeiden.

Wir werden in Zukunft eine Bundeswehr brauchen. Die Mandate für bewaffnete Einsätze werden auf internationaler Ebene ausgegeben werden, wie wir es jetzt schon haben. Die Situationen und kriegerischen Auseinandersetzungen werden komplizierter. In dieser Situation müssen Soldaten der Bundeswehr optimal ausgebildet und ausgerüstet sein, wenn wir an solchen Einsätzen im Rahmen internationaler Aufgaben teilnehmen wollen.

Afghanistan hat viele Defizite aufgezeigt, bei der Bundeswehr wie bei Parlament und Regierung. Aus den bisherigen Fehlern müssen wir lernen. Das fängt damit an, dass man sich VORHER überlegt, wie man aus einem Konflikt anständig wieder rauskommt.

Mit freundlichen Grüssen
Lutz Bräutigam
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