Dr. Jörg Richter (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Dr. Jörg Richter
Jahrgang
1969
Berufliche Qualifikation
Mathematiker
Ausgeübte Tätigkeit
Produktmanager i.d. Softwarebranche
Wohnort
Wiesloch
Wahlkreis
Rhein-Neckar
Ergebnis
12,6%
Landeslistenplatz
19, Baden-Württemberg
(...) Wer mehr erwirtschaftet, kann auch mehr verteilen. Wenn der Staat erst ans Verteilen denkt, wird der Staat am Ende immer weniger zu verteilen haben, weil er die Leistungsbereitschaft bestraft.


Ziel der Politik muß es daher sein, jeden Bürger, jede Bürgerin dazu in die Lage zu versetzen, gemäß seinen bzw. ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen die maximale Leistung zu erbringen. (...)
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Frage zum Thema Arbeit
04.09.2009
Von:

Guten Tag, Herr Dr. Richter
Ich würde gerne wissen, wie Sie und Ihre Partei zum Thema "Bedingungsloses Grundeinkommen" stehen. Gibt es Interesse, generell sich mit dem Thema näher zu befassen oder liegt das momentan (noch?) ausser Reichweite ?
Danke für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Müller
Antwort von Dr. Jörg Richter
1Empfehlung
07.09.2009
Guten Tag, Herr Müller!

Das von der FDP geforderte Bürgergeld entspricht meinem Verständnis nach Ihrem "Bedingungslosen Grundeinkommen". Ich würde mich freuen, mit Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen und das Thema ausführlicher zu erörtern. Sie finden alle Einzelheiten zum Konzept des Bürgergeldes sowie meine Kontaktdaten auf www.joerg-richter-fdp.de .

Ihr Jörg Richter
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
07.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Richter,

in den vergangenen Jahren wurden auf Bundesebene verschiedene Gesetze und Gesetzesanpassungen beschlossen, welche die Befugnisse zur Überwachung der Bürgerinnen und Bürger seitens des Staates stark ausweiten sowie den freien Meinungs- und Informationsaustausch im Rahmen des Artikel 5 Grundgesetz speziell im Internet gefährden. Hierzu zählen insbesondere die Vorratsdatenspeicherung, die Integration biometrischer Daten wie den Fingerabdrücken in Ausweisdokumente, die Online-Durchsuchung von PCs und das Zugangserschwerungsgesetz. Darüber hinaus verfehlt speziell das Zugangserschwerungsgesetz nach der Meinung verschiedener unabhängiger Experten wie auch des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags das eigentliche Ziel und bewirkt sogar das Gegenteil – nämlich die Warnung der Täter während die eigentlichen strafbaren Inhalte verfügbar bleiben.

Wie stehen Sie zu den genannten Maßnahmen und Gesetzen? Was sagen Sie zu den von verschiedenen Seiten vorgetragenen Wünschen und Vorschlägen zur Verschärfung dieser Gesetze, beispielsweise die Ausweitung der Internetsperrlisten auf Urheberrechtsverstöße bzw. rechts- und linksextreme Seiten?

Werden Sie sich als neu gewählter Bundestagsabgeordneter für ein Ende dieser gefährlichen Symbolpolitik und für eine entsprechende Anpassung dieser Gesetze bei Bewahrung aller rechtsstaatlichen Grundsätze einsetzen? Werden Sie sich gleichzeitig für eine bessere Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden zur Kriminalitätsbekämpfung mit rechtsstaatlichen Mitteln werben?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dr. Jörg Richter
1Empfehlung
10.09.2009
Guten Tag, Herr !

Ich stimme Ihren Befürchtungen vollkommen zu. Die FDP hält die Ausweitung der Staatsbefugnisse für nicht zielführend und für ungerechtfertigte Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Bürger.

Ich würde mich freuen, mit Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen, bspw. am Sonntag, den 13.9 bei der Veranstaltung ´Kirche trifft Politik´ in Walldorf, um das Thema ausführlicher zu erörtern. Alternativ finden Sie finden alle Einzelheiten des FDP Konzeptes zur Wahrung der inneren Sicherheit unter Respektierung der individuellen Persönlichkeitsrechte im ausführlichen Wahlprgogramm der FDP auf www.joerg-richter-fdp.de.

Ihr Jörg Richter
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Frage zum Thema Finanzpolitik
17.09.2009
Von:

Guten Tag Herr Richter,

ich weiß nicht welche Partei bzw welche Person ich wählen soll. Vergleiche ich die Programme von CDU und SPD und FDP so sehe ich keine Argumente die mich "vom Hocker hauen". Eigentlich haben alle Parteien die gleichen Programme, nur etwas anders formuliert.
Zeigen Sie mir wirkliche Unterschiede zu Ihrem Programm auf damit ich mich entscheiden kann.
Bisher habe ich immer SPD gewählt.
Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.

Antwort von Dr. Jörg Richter
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Guten Tag, Herr !

Ich persönlich als Kandidat und Vertreter der FDP setze auf das Liberale Menschenbild, d.h. ich vertraue auf die Bereitschaft jedes einzelnen, Leistung zu erbringen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Basierend auf diesem Vertrauen, setze ich mich ein für die liberale Bürgergesellschaft, die ihre Kraft aus der Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger schöpft und nicht auf blindes Staatsvertrauen setzt und von einer anonymen Staatsbürokratie gelähmt wird.

Hinsichtlich der großen Herausforderungen wie die Finanzierung sozialer Leistungen und dem Abbau der Arbeitslosigkeit, ergeben sich daraus grundsätzlich andere Ansätze als die von unseren politischen Mitbewerbern verfolgten:

Ich bin überzeugt, die mittelfristige Absicherung der Finanzierung sozialer Leistungen kann nur über eine effizientere Verteilung der bestehenden Mittel (siehe Gesundheitsfond) und, noch wichtiger, mehr Wachstum erfolgen. Für mich als Liberaler gilt der Grundsatz: Wer mehr erwirtschaftet, kann auch mehr verteilen. Wenn der Staat erst ans Verteilen denkt, wird der Staat am Ende immer weniger zu verteilen haben, weil er die Leistungsbereitschaft bestraft.

Ziel der Politik muß es daher sein, jeden Bürger, jede Bürgerin dazu in die Lage zu versetzen, gemäß seinen bzw. ihren individuellen Fähigkeiten und Neigungen die maximale Leistung zu erbringen. Dieses erreichen wir, indem wir die versteckten und ungenutzten Potentiale in uns entdecken, fördern und zur vollen Geltung bringen, und zwar egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, gesund und behindert, hier geboren oder zugezogen.

Das ist in meinen Augen auch der einzige Weg, die Massenarbeitslosigkeit zu beseitigen, und nicht über Mindestlöhne.

Dieser Politikansatz ist meiner Überzeugung nach auch der einzige, der den einzelnen Menschen Würde verleiht, denn er führt zu Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und setzt den Bürger in die Lage, sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Daneben gibt es weitere Herausforderungen für die kommenden Jahre, wie der Schutz und die Wiederherstellung der bürgerlichen Freiheitsrechte. Schauen Sie doch einfach auf meine Webseite www.joerg-richter-fdp.de. Dort finden Sie auch das ausführliche Programm der FDP.

Übrigens: Haben Sie schon einmal den Wahl-o-Mat www.wahlomat.de der Bundeszentrale für politische Bildung ausprobiert?
Dort werden die Unterschiede der Parteien an Hand konkreter Themen sehr gut deutlich.

Ihr Jörg Richter
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
23.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Richter,
ich würde gerne wissen, wie Sie zu der Bertelsmann-Stiftung stehen, insbesondere zu deren Einfluss auf viele Bereiche unserer Gesellschaft sowie zu deren Gemeinnützigkeit.

Mit freundlichen Grüßen
H.

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