Dr. Joachim Runkel (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dr. Joachim Runkel
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing. (Maschinenbau)
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Technischer Gutachter, Gesellschafter der Kerntech GmbH, Barsinghausen, Gesellschafter und nebenberuflicher Geschäftsführer der WIRUSCH GmbH, Energie aus regenerativen Quellen, Suthfeld
Wohnort
-
Wahlkreis
Schaumburg
Ergebnis
41,1%
Landeslistenplatz
16
Wir stehen zu einem hochwertigen und begabungsgerecht gegliederten Schulsystem, in dem auch Gesamtschulen Ihren Platz haben. (...) Daher wollen wir jetzt keine grundlegende Schulstrukturreform, sondern die Wirkung der von uns eingeleiteten Reformen im gegliederten Schulsystem vorantreiben. (...)
 
Persönliche Website
www.joachim-runkel.de
Fragen an Dr. Joachim Runkel
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Frage zum Thema Bildung
15.01.2008
Von:

Die Ankündigung von MP Wulf und Kultusminister Busemann (Bad Nenndorf am 15.01.2008) zur kompletten Beitragsfreiheit auf dem Kindergarten- Sektor ist sehr begrüßungswert.
gibt es heute dazu schon konkrete Umsetzungspläne und wie sehen diese möglicherweise aus?
Antwort von Dr. Joachim Runkel
9Empfehlungen
16.01.2008
Dr. Joachim Runkel
In unserem Regierungs- / Wahlprogramm haben wir versprochen, bis 2013 alle drei Kindergartenjahre beitragsfrei zu stellen. So sollen alle Kinder die Möglichkeit bekommen, unabhängig von Überlegungen zur möglichen finanziellen Belastung der Eltern, einen Kindergarten als Bildungseinrichtung zu besuchen. Die dazu notwendigen Mittel werden wir in den Haushaltsplänen berücksichtigen. Weitere konkreten Pläne sind derzeit noch nicht festgelegt.
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
17.01.2008
Von:

Welches war Ihr größter politischer Erfolg in der Legislaturperiode als Abgeordneter ?
Antwort von Dr. Joachim Runkel
11Empfehlungen
17.01.2008
Dr. Joachim Runkel
Wir haben viele Erfolge, schwer zu sagen, welches der größte war. Vielleicht der, dass wir all das, was wir vor der letzten Landtagswahl angekündigt und versprochen hatten auch einhalten konnten. Unser Wahlprogramm wurde zu hundert Prozent umgesetzt. Das hatte auch ich versprochen und das habe auch ich gehalten. Das werden wir auch in Zukunft so machen. Ich persönlich bin ein wenig stolz darauf, dass es mir gelungen ist, in der CDU Fraktion und im CDU Landesvorstand meine Überzeugungen bezüglich unserer Energie- und Umweltpolitik umzusetzen.
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
18.01.2008
Von:

Im Zusammenhang mit den regelmäßigen Sperrungen der BAB2 zwischen Bad Nenndorf u.Bad Eilsen wird regelmäßig auch die Strecke Rehren/Pohle/Lauenau als Umleitung genutzt. Diese starke Verkehrsbelastung hat zu erheblichen Beschädigungen im Fahrbahnbereich geführt. Nach den jetzt zugesagten Förder- maßnahmen im Strassenbau für den LK Schaumburg stellt sich hier auch die Frage, ob für diesen Problembereich Landesmittel zur Verfügung gestellt werden können? Gleichzeitig sollte über eine verkehrsberuhigte Maßnahme im Ortseingang Pohle nach- gedacht werden.
Antwort von Dr. Joachim Runkel
10Empfehlungen
18.01.2008
Dr. Joachim Runkel
Niedersachsen hat ein Konzept zur Straßenerhaltung entwickelt und flächendeckend umgesetzt. Mit diesem Prognosemodell steht ein Instrument zur Verfügung, mit dem für das komplette Straßennetz die Entwicklung des Fahrbahnzustands und des Investitionsbedarfs für den Substanzerhalt unter Berücksichtigung der Alterung des Straßennetzes prognostizieren in ganz konkrete Handlungskonzepte umsetzen lässt. Ich werde die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bitten, den Zustand der Straße in Pohle erneut zu überprüfen, um eventuell Veränderungen in der aus dem oben genannten Handlungskonzept abgeleiteten Prioritätenliste der zu erneuernden Straßen zu erreichen. Wir haben im Haushalt 2008 die Mittel für Straßenbau gegenüber 2007 erheblich aufgestockt. Sollte in Pohle akuter Handlungsbedarf festgestellt werden, wird diesem Umstand Rechnung getragen. Parallel dazu kommt es darauf an, durch geeignete Verkehrsleitmaßnahmen auf der BAB2 die Unfallhäufigkeit und damit die Staubildung zu verringern. Ich setzte mich dafür ein, dass Entsprechendes(z.B. flexible Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote für LKW) umgesetzt werden. Für verkehrsberuhigende Maßnahmen wäre der zunächst der Landkreis zuständig. Dieser müsste Prüfen, ob weitergehende Geschwindigkeitsreduzierungen nötig sind.

Die angesprochenen Fördermaßnahmen resultieren aus den Finanzhilfen des Landes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden. Diese Finanzhilfen sollen helfen, die verkehrliche Infrastruktur in den Regionen zu verbessern. Hierzu gewährt das Land nach Prüfung Gemeinden, Landkreisen oder kommunalen Zusammenschlüssen Finanzhilfen bis zu 75 Prozent. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist zuständig für die Förderung des kommunalen Straßenbaus. Diese Aufgabe wird dezentral in den regionalen Geschäftsbereichen Hannover, Lüneburg, Oldenburg und Wolfenbüttel wahrgenommen.


Durch die Landesbehörde gefördert werden können Bau oder Ausbau von

  • verkehrswichtigen innerörtlichen Straßen mit Ausnahme von Anlieger- und Erschließungsstraßen
  • verkehrswichtigen Zubringerstraßen zum überörtlichen Verkehrsnetz
  • verkehrswichtigen zwischenörtlichen Straßen in zurückgebliebenen Gebieten
  • Straßen im Zusammenhang mit der Stilllegung von Eisenbahnstrecken
  • Verkehrsleitsystemen sowie von Umsteigeparkplätzen zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs - öffentlichen Verkehrsflächen für in Bebauungsplänen ausgewiesene Güterverkehrszentren einschließlich der in diesen Verkehrsflächen liegenden zugehörigen kommunalen Erschließungsanlagen nach den §§ 127 und 128 Baugesetzbuch in der Baulast von Gemeinden, Landkreisen oder kommunalen Zusammenschlüssen, die an Stelle von Gemeinden oder Landkreisen Träger der Baulast sind.

Ob die Straße in Pohle die Voraussetzungen der Förderanträge für den kommunalen Straßenbau erfüllt, müsste geprüft werden. Ich werde mich darum kümmern.
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Frage zum Thema Bildung
18.01.2008
Von:

Mir als Schülerin fällt auf, dass die fachlichen Neigungen im Allgemeinen geschlechtlich getrennt sind. So bevorzugen die Jungen eher mathematisch-naturwissenschaftliche Bereiche, während sich die Mädchen lieber mit Sprachen auseinandersetzen.

Wie bewerten sie diese Situation?
Sehen Sie Möglichkeiten dem entgegenzuwirken?
Antwort von Dr. Joachim Runkel
8Empfehlungen
19.01.2008
Dr. Joachim Runkel
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Berufe haben in der Regel sehr gute Perspektiven. Ingenieurinnen und Ingenieure werden auf der ganzen Welt und auch bei uns in Deutschland bzw. Niedersachsen gesucht. Ich kann daher nur jedem Mädchen und jedem Jungen raten, sich mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu beschäftigen. Insbesondere ist bekannt, dass Ingenieurinnen in den Firmen sehr gut angenommen werden, weil sie sehr leistungsfähig sind und darüber hinaus nachgewiesenermaßen zu einem insgesamt besseren Arbeitsklima beitragen. Diese Tatsachen müssen in den Schulen besser bewusst gemacht werden. Als Politiker, Ingenieur und als Mitglied des Vereins Deutscher Ingenieur (VDI) werbe ich persönlich an Schulen dafür, dass besonders Mädchen, aber auch Jungen, eine technische Laufbahn einschlagen. In den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern unterrichten vielleicht auch anteilig zu wenige Lehrerinnen. Das sollten wir verändern. (Genauso wie im Grundschulbereich zu wenige Männer unterrichten.) Wir müssen die Technikbegeisterung der jungen Leute in den Schulen wecken. Technik ist nichts Bedrohliches, Technik macht Spaß und Technik sichert Fortschritt. Mathematik, Technik und Naturwissenschaft sind nicht etwa männlich, nein die Mathematik, die Technik und die Naturwissenschaft sind weiblich! Ich bin davon überzeugt, dass in wenigen Jahren der Anteil der Frauen in den technischen Berufen mit dem der Männer gleichziehen wird. Dazu sollten wir aufmuntern und dafür sollten wir werben.
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