Dr. Harald Noack (CDU)
Abgeordneter Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Dr. Harald Noack
Jahrgang
1945
Berufliche Qualifikation
Diplomvolkswirt, Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Rechtsanwalt und Notar in der Sozietät Menge, Vockenberg & Noack, Rechtsanwälte in Göttingen
Wohnort
-
Wahlkreis
Göttingen / Münden
Ergebnis
34,4%
Landeslistenplatz
31
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Ich bitte um Nachsicht; Ich stimme schon in den Prämissen nicht mit Ihnen überein. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Noack,

es gibt weder einen rechtlichen (wie bereits ausgeführt), noch einen vernünftigen Grund, ´Gleichstellung´ als Ergebnisgleichheit zu praktizieren: Gruppenbevorzugungen führen IMMER zu Qualitätsverlust und Diskriminierung und sind somit obsolet sowohl aus rechtlicher als auch Verstandessicht.
Es ist überdies nicht bekannt, daß sich die Unterzeichner der ´Berliner Erklärung´ für ´Gleichstellung´ in männlich dominierten, aber schlecht bezahlten, prestigelosen und schmutzigen oder gefährlichen Arbeitsbereichen einsetzen, womit die ´Gleichstellung´ selbst ad absurdum geführt wird.

Was veranlaßt Sie also, die pure Bevorzugung einer dünnen, elitären weiblichen Schicht erzwingen zu wollen unter Inkaufnahme der Diskriminierung Männlicher und u.U. katastrophalen Auswirkungen auf die Volkswirtschaft durch Qualitätsverluste?

Die Bundes- und Landesregierungen haben Programme aufgelegt, die die Zahl der Professorinnen erhöhen sollen; u.a. mit Prämien von bis zu 150 000 Euro pro Jahr und Stelle, falls Universitäten sich bereit finden, eine vakante Stelle weiblich zu besetzen.
Aus den oben dargelegten Gründen muß dies äußerst kritisch gesehen werden, überdies kann man derlei Gebahren mit Fug und Recht als Bestechung ansehen.
Wie rechtfertigen Sie eine derart leistungsfeindliche und moralisch zweifelhafte Maßnahme?

MfG

Antwort von Dr. Harald Noack
bisher keineEmpfehlungen
22.01.2012
Dr. Harald Noack
Ich bitte um Nachsicht; Ich stimme schon in den Prämissen nicht mit Ihnen überein.


Harald Noack
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Noack,

das brauchen Sie auch nicht.

Sie müssen sich jedoch die Frage nach der Legitimität und dem Sinn Ihrer Vorstellungen stellen lassen.

Wie lautet Ihre rechtsethische Begründung, daß gesetzliche Diskriminierung von Männern o.k.ist?

Sie stimmen nicht mit mir überein, daß Gleichstellung zu Qualitätsverlust führt.
Sind Sie der Ansicht, eine Frauen-Quote, sagen wir für die Fußball- Nationalmannschaft schmälerte deren Aussichten auf einen Titelgewinn nicht?

´Gleichstellung´ ist nach den Gesetzen der Logik mit dem Leistungsprinzip unvereinbar. Da dieses Prinzip offenbar für Sie keine Rolle spielt, darf ich nach den Arbeitsplatz- Vergabekriterien in Ihrer Kanzlei fragen.


MfG

Antwort von Dr. Harald Noack
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2012
Dr. Harald Noack
Guten Tag,

ich stimme schon nicht mit Ihrer Prämisse rechtsethisch begründeter Diskriminierung von Männern überein.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Noack
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Frage zum Thema Frauen
23.01.2012
Von:
Max

Sehr geehrter Herr Dr. Noack,

die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist gesetzlich gegeben. Es läge an jeder einzelnen Frau, sich angesichts der Gesetzeslage ihren Vorstellungen gemäß zu verwirklichen.

Wie kommen Sie dazu, einer staatsdirigistischen GleichSTELLUNG das Wort zu reden? Warum wollen Sie das nicht jeder einzelnen Frau selbst überlassen? Oder anders gefragt: Meinen Sie nicht, daß der Staat mit der Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für die Gleichberechtigung die Grenzen seiner Zuständigkeit erreicht hat?

Mit freundlichen Grüßen

Max
Antwort von Dr. Harald Noack
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2012
Dr. Harald Noack
Guten Tag,

aus meiner langjährigen Erfahrung nicht nur auf Landesebene, sondern und vor allem als Fraktionsvorsitzender im Kreistag.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Noack
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Frage zum Thema Frauen
26.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Noack,

warum machen Sie bei abgeordnetenwatch mit, wenn Sie sich weigern, Fragen inhaltlich zu beantworten?

Warum begründen Sie ihre ethischen Entscheidungen nicht nach den Vorgaben des Grundgesetzes, aber stattdessen nach Kriterien, die Sie verweigern zu erklären?

Wie sehen Ihre Kollegen aus der CDU Ihre Initiativen, darauf hinzuwirken, bestehendes Grundgesetz nach Gusto zu modifizieren, um eine Vorteilnahme von Frauen zu begünstigen?

Ist Ihre Form der juristischen Interpretation Ausdruck des generellen Gestaltungswillen der CDU oder hat man Ihnen bisher einen Freiraum gewährt?

Gibt es Anzeichen, dass der Verfassungsschutz inzwischen auch Abgeordnete der CDU beobachten muss oder dies in naher Zukunft plant?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Harald Noack
bisher keineEmpfehlungen
27.01.2012
Dr. Harald Noack
Sehr geehrter Herr ,

Sie haben einen - zumindest moralischen - Anspruch darauf, dass ich Fragen an mich als Abgeordneten beantworte. Sie haben allerdings keinen Anspruch darauf, dass die Antwort in einem von Ihnen gewünschten Sinn ausfällt. Und: beschimpfen lasse ich mich nun schon gar nicht. Bleiben Sie gern bei Ihrer Auffassung, ich bleibe meiner.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Harald Noack
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Frage zum Thema Kinder und Jugend
17.11.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Noack,

Warum möchte die CDU Hann.Münden das Jugendamt in Münden schließen? Haben wir in Hann.Münden zu wenig Hilfsbedürftige Familien? Warum wollen sie ausgerechnet bei den Kindern sparen die Hilfe benötigen?

Vielen Dank

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