Dr. Hans-Peter Bartels (SPD)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Dr. Hans-Peter Bartels
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Journalist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Kiel
Ergebnis
50,7%
Landeslistenplatz
6, Schleswig-Holstein
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Frage zum Thema Umwelt
09.09.2005
Von:

SOLIDARITÄT FÜR NEUE ARBEITSPLÄTZE

Die Diskussion zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit drehen sich aus meiner Sicht bevorzugt darum, wie man den Druck auf Arbeitslose erhöhen oder es Unternehmern genehm machen kann, zusätzliche Leute anzustellen. Den kurzfristigen wirtschaftl. Zwangsbedingungen werden Kriterien der sozialen oder ökologischen Nachhaltigkeit meist untergeordnet. Verbleibende Arbeit soll eher von weniger Menschen geleistet, denn solidarisch auf mehrere Schulter verteilt zu werden. Insbesondere im Bereich globaler Umweltschutz und Entwicklung sind Stellenkürzungen zu beobachten, welche die dringend gebotene Verstärkung der Aktivitäten in diesem Bereich (Ressourcenschutz, Klimawandel, Erossionsvermeidung, Waldzerstörung, etc) verhindern.
Als Beitrag zur Minderung der Arbeitslosigkeit und gleichzeitig der fortschreitenden globalen Umweltzerstörung will das Projekt ´Spenden für Jobs´ symbolhaft und solidarisch Zeichen setzen für Bewusstsein und Aufbruch.

Weitere Information: www.wald.org

Meine Frage: Ist Ihnen die Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes (und Finanzierung für 2 Jahre) im Bereich globaler Umweltschutz/nachhaltige Entwicklung eine Solidar-Spende in Höhe von EUR 250 wert?

RECYCLING-PAPIER

Der Papierverbrauch in Deutschland trägt mit ca 230 kg pro Kopf im Jahr zur Zerstörung von Waldökosystemen und sozialen Spannungen weltweit bei und stellt in keinster Weise ein nachahmenswertes Beispiel für ärmere Länder mit Nachholbedarf dar. Ein als global nachhaltig zu bezeichnender Prokopfpapierverbrauch sollte unter 150 kg pro Jahr betragen. Ein wirksamer Schritt in diese Richtung ist die Verwendung von Recyclingpapier, da dadurch der Einsatz von Primärfaser reduziert wird.

Meine Frage: Ist Ihnen diese Problematik so wichtig, dass in Ihrer Arbeit und Privatleben Recycling-Papier den Vorzug geben, solange dies aus technischen Gründen möglich ist?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Hans-Peter Bartels
bisher keineEmpfehlungen
14.09.2005
Dr. Hans-Peter Bartels
Sehr geehrte Frau ,

gern beantworte ich auch Ihre beiden weiteren Fragen, die Sie mir, der Anregung auf der "Pro Regenwald"-Homepage folgend ( www.pro-regenwald.de ), über "kandidatenwatch.de" haben zukommen lassen.

Zur Frage, ob ich Recycling-Papier den Vorzug gebe:

Die Verwaltung des Deutschen Bundestages beliefert alle Liegenschaften mit Recycling-Papier, d.h. alle Kopierer arbeiten z.B. mit diesem Papier. Wo es technisch möglich ist, halte ich die Verwendung dieser Papierart für sehr sinnvoll. In meinem Abgeordnetenbüro verwende ich eine Papiersorte, für die der Hersteller damit wirbt, dass es die "umweltfreundliche Lösung für die moderne Bürokommunikation" sei (weil es wohl aus Sägeabfällen und Restholz hergestellt wird, also zur Herstellung kein Baum zusätzlich gefällt werden muss und es darüber hinaus umweltfreundlich, d.h. ohne Chlor gebleicht wird).

Zur Frage nach meiner Haltung zur "Pro Regenwald"-Initiative "Spenden für Jobs"
Ich kenne diese Initiative zu wenig, um sie abschließend beurteilen zu können, habe nur einen flüchtigen Blick auf die dazugehörige Homepage geworfen. Die Grundidee, dass Wohlhabende mit Interesse an nachhaltiger Entwicklung Spenden geben und aus diesen Mitteln neue Arbeitsplätze im Umweltbereich geschaffen werden, die vor allem bislang Arbeitslosen neue Chancen eröffnen, hört sich aber vernünftig an.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter Bartels
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Frage zum Thema Verkehr
11.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Bartels,

selbst Provinzstädte wie Münster-Osnabrück oder andere kleine LH-Städte wie Erfurt haben - völlig zurecht - viel Geld in den Ausbau der Flughafeninfrastruktur investiert. Zahlreiche neue Arbeitsplätze konnten in der Region geschaffen werden. Abwanderungswillige Unternehmen wurden im letzten Moment zurückgehalten.

Nicht so in Kiel. Selbst der Wissenschaftspark droht zu scheitern, weil mindestens elf Unternehmen zunächst eine bessere Anbindung von Kiel an andere Wirtschaftsregionen fordern. Gleichwohl würde sich - aufgrund der extrem dezentralen Lage in Deutschland - bei keiner anderen LH-Stadt ein Flughafenausbau so sehr lohnen. Nirgendwo sonst könnte ein Low-Cost-Carrier - wegen der großen Entfernungen - so gut gegen die Bahn konkurrieren.

In der Vergangenheit hat Ihre Partei absolut nichts zum Flughafenausbau beigetragen. Welche konkreten Aktionen planen Sie, um den Flughafenausbau zügig voranzutreiben?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Hans-Peter Bartels
2Empfehlungen
12.09.2005
Dr. Hans-Peter Bartels
Sehr geehrte Frau ,

wenn Sie in Kiel wohnen und ein bisschen die aktuelle Kommunalpolitik in der Presse verfolgen, wäre der Eindruck, sorry, ein anderer als sie in Ihrer Mail schreiben. Seit 2003 gibt es im übrigen eine christdemokratische Oberbürgermeisterin und eine schwarz-grüne Kooperation im Rathaus, die gelegentlich dazu neigen, wenn sie sich nicht einigen können, Entscheidungen auf die lange Bank zu schieben. Für Detailinformationen zum Gang der Flughafen-Auseinandersetzung wenden Sie sich auch gern an die SPD-Ratsfraktion (Rathaus, Fleethörn 9, 24103 Kiel; Tel.: 0431-901-2528; www.spd-fraktion-kiel.de).

Beste Grüße
Hans-Peter Bartels
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Frage zum Thema Verteidigung
13.09.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Bartels,

da meine Fragen von 26.08 bisher unbeantwortet geblieben sind, möchte ich mich noch einmal in Erinnerung bringen.
Können, oder wollen Sie auf konkret gestellte, durchaus berechtigte Fragen nicht antworten?

Mit freundlichen Grüßen

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