Seit vielen Jahren versucht die westliche Welt, den Kampf gegen die Rauschgiftkartelle mit militärischen Mitteln zu gewinnen.
Wie sich auch in Mexiko abzeichnet, wird dieser Krieg gegen diese Multimilliarden Unternehmen auch vom Präsidenten Felipe Calderon, nicht zu gewinnen sein.
Auch der Kampf der Terroristen in Afghanistan wird maßgeblich vom internationale Rauschgift-Kartell finanziert.
Solange es einen Rauschgiftmarkt gibt, bei dem jährlich hunderte von Milliarden Dollar verdient werden, ist ein Kampf dagegen militärisch nicht zu gewinnen.
Gerade die USA hat doch in ihrer jüngsten Geschichte (1919-1933) erkennen müssen, dass ein Alkoholverbot den Verbrechersyndikaten in die Hände gearbeitet hatte.
Nach jahrelangen blutigen Verlusten mit tausenden Toten wurde das Alkoholverbot wieder aufgehoben. Und zwar nicht zum Schaden der Amerikaner und Amerikanerinnen.
Trotz diesen Erkenntnissen, glauben unsere Politiker noch immer, den Rauschgiftkonsum mit einem Verbot eindämmen zu müssen.
Das Gegenteil ist jedoch der Fall.
Das Geschäftsmodell der Dealer und Rauschgift-Kartelle, funktioniert dank der sturen Verbots-Politik hervorragend.
Eine staatlich kontrollierte Freigabe des Rauschgiftskonsums, würde jedoch den Dealern und Rauschgiftkartellen ihr Geschäftsmodell zerstören.
Es wird höchste Zeit, dass die vereinigten Nationen und vor allem Präsident Obama ebenfalls zu dieser Einsicht kommen.
Oder ist die Lobby der Rauschgift-Kartelle schon zu groß?
wie ist Ihre Meinung dazu?