Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Frank-Walter Steinmeier
© spdfraktion.de
Geburtstag
05.01.1956
Berufliche Qualifikation
Dr. jur.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB, Fraktionsvorsitzender
Wohnort
Saaringen und Berlin
Wahlkreis
Brandenburg an der Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I
Ergebnis
32,8%
Landeslistenplatz
1, Brandenburg
weitere Profile
(...) Die SPD-Bundestagsfraktion berät zurzeit intensiv die Frage, wie die Bereitschaft zu Organspenden erhöht werden kann. Denkbar ist etwa, dass beim Erhalt eines Dokuments, etwa eines Führerscheins oder Personalausweises, erklärt werden muss, ob im Falle des Todes Organe entnommen werden dürfen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Dr. Frank-Walter Steinmeier
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.02.2010
Von:

Werter Herr Dr. -Walter Steinmeier!

Ich habe nur eine kleine Frage an Sie.

Ihr Wahlkreis ist Brandenburg, so habe ich es den Medien entnommen. Ich frage Sie nun, was haben Sie mit Brandenburg zu tun? Wie den Medien entnommen haben, haben Sie nichts mit Brandenburg zu tun. Wie können Sie die Brandenburger vertreten, wenn Sie keine Ahnung haben was in diesen Land los ist, es fehlt ja jeglicher Bezug.

Danke
Antwort von Dr. Frank-Walter Steinmeier
1Empfehlung
29.03.2010
Dr. Frank-Walter Steinmeier
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die ich gern beantworten möchte.

Wie Sie vielleicht wissen, wurde ich in Brakelsiek in Nordrhein-Westfalen und nicht in Brandenburg geboren. Mittlerweile habe ich meinen Hauptwohnsitz seit einigen Jahren in Berlin Zehlendorf, nur eine halbe Stunde von meinem Wahlkreis entfernt. Die Aufgabe diesen Wahlkreis zu übernehmen habe ich mir nicht leicht gemacht. Seit 2007 habe ich einen Zweitwohnsitz in der Nähe von Brandenburg an der Havel, den ich sehr gern und häufig nutze. Ich habe bereits vor der Bundestagswahl viel Zeit darauf verwandt, meinen Wahlkreis und die Menschen kennenzulernen. Bei diesen Begegnungen habe ich versprochen mich für meinen Wahlkreis einzusetzen und mich um die Probleme vor Ort zu kümmern.

Sehr geehrter Herr ,

wie meine Vorgängerin in diesem Amt unterhalte ich vier Bürgerbüros mit sehr erfahrenen Mitarbeitern. Die Nähe zu meinem Wahlkreis macht es mir möglich, sehr häufig vor Ort zu sein. In meinen regelmäßigen Bürgersprechstunden haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit mit mir persönlich zu sprechen, Probleme darzulegen und mich um Hilfe oder Rat zu bitten. Sie können versichert sein, dass ich die Probleme der Menschen des Wahlkreises Brandenburg an der Havel - Potsdam-Mittelmark I - Havelland III - Teltow-Fläming I gut verstehe und sehr ernst nehme.

Ich bin überzeugt, dass der Geburtsort eines Bundestagsabgeordneten nicht entscheidend für den Erfolg der Arbeit im Wahlkreis ist, sondern vielmehr sein Engagement und das offene Ohr für die Bürgerinnen und Bürger.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. -Walter Steinmeier
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
02.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier!

Sie schreiben in Ihrer am 2.12.09 erfolgten Antwort auf die von am 29.11.09 gestellte Frage:

Zitat Herr Dr. Frank-Walter Steinmeier:

"Die Informationslage unmittelbar nach dem Angriff auf die beiden Tanklastzüge am 4. September war sehr unklar, es gab eine Fülle widersprüchlicher Meldungen."
www.abgeordnetenwatch.de

Diese Information kann ich nachvollziehen, es stellt sich mir da aber...

Frage 1:
Bemüht sich das Auswärtige Amt in solchen Situationen engagiert um verlässliche Informationen?

Gestatten Sie mir bitte zu erläutern, warum ich wegen einem Verhalten frage, dass eigentlich aus meiner Sicht selbstverständlich sein sollte:

In Ihrer oben benannten Antwort führen Sie weiter aus:
Zitat Herr Dr. Frank-Walter Steinmeier:
"Die detaillierte Untersuchung der Vorgänge vom 4. September oblag dem BMVg bzw. der NATO. Der erste Bericht der NATO (der sogenannte IAT-Bericht), in dem von zivilen Opfern die Rede ist, und der nach einigen Angaben schon am 6.September, spätestens aber am 7. September 2009 im BMVg vorlag, ist dem Auswärtigen Amt erst Tage später zugegangen. Zu diesem Zeitpunkt waren die darin enthaltenen wesentlichen Informationen bereits öffentlich bekannt.

Der Feldjägerbericht, der zum Rücktritt von Minister Jung geführt hat, hat das Auswärtige Amt erst nach der entsprechenden Bild-Berichterstattung Ende November, also lange nach meinem Ausscheiden aus dem Amt, erreicht."

Ich danke Ihnen für die Darstellung von Vorgängen, die ich persönlich angesichts der ernsten Situation für äußerst unangemessen erachte.

Frage 2:
Werten Sie diese Vorgänge ähnlich kritisch?

Frage 3.
Waren das aus Ihrer Sicht Ausnahmen?

Frage 4:
Wurde die Verantwortung für diese späte Information des Auswärtigen Amtes geklärt
und bemühen sich die Verantwortlichen um die Vermeidung eines Wiederholungsfalles?


Mit freundlichen Grüßen,

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Verbraucherschutz
06.02.2010
Von:

Lieber Herr Dr. Steinmeier,

was tut die Bundesregierung gegen die Abzocke von Verbrauchern per Telefon?
Zum Beispiel bei Versprechen am Telefon mit einem großen Gewinn und anschließender Aufforderung zum Rückruf einer 0900 Rufnummer die am Ende zu einer hohen Telefonrechnung führen kann ohne jemals einen Gewinn zu erhalten?

Vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen


PS: Schade das es diesmal mit der Wahl nicht geklappt hat, ich halte Sie für den besseren Politiker im Amt eines Außenministers!
Antwort von Dr. Frank-Walter Steinmeier
1Empfehlung
01.04.2010
Dr. Frank-Walter Steinmeier
Sehr geehrter Herr ,

ich danke Ihnen für Ihre Zuschrift.

In den letzten Jahren hat sich unerwünschte Telefonwerbung zu einem erheblichen Problem für die Verbraucherinnen und Verbraucher entwickelt. Vermehrt werden außerdem Fälle von "untergeschobenen" Verträgen, insbesondere in Verbindung mit Telefonwerbung, bekannt. Bereits nach geltendem Recht ist Werbung mit Telefonanrufen rechtswidrig, wenn sie ohne Einwilligung erfolgt.

Die SPD hat in der vergangenen Wahlperiode das Recht der Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Bereich durch das Gesetz zur besseren Bekämpfung von unerlaubter Telefonwerbung erheblich ausgebaut und gestärkt. Verbraucherinnen und Verbraucher können künftig telefonisch geschlossene Verträge generell widerrufen. Verstöße gegen das Verbot der unerlaubten Telefonwerbung können in Zukunft mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, haben wir auch die Rufnummernunterdrückung bei Telefonwerbung verboten. Verstöße hiergegen können mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 Euro belangt werden.

Das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung finden sie im Internet unter:
www.bmj.bund.de

Weitere Informationen zum Thema ungebetene Anruf finden Sie auf den Internet-Seiten des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter:
www.bmelv.de

oder bei der Verbraucherzentrale NRW unter:
www.vz-nrw.de

Dort finden Sie auch ein Beschwerdeformular, mit dem Sie die Verbraucherzentrale über belästigende Anrufe informieren können.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen helfen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an mein Büro.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Frank-Walter Steinmeier
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Steinmeier,

aus einer Pressemitteilung der Grünen konnte ich vor kurzem entnehmen , dass die Petition von Susanne Wiest, Reformvorschläge in der Sozialversicherung - Bedingungsloses Grundeinkommen vom 10.12.2008, öffentlich behandelt werden wird.

Eine offizielle Bestätigung des Bundestages dieser Pressemitteilung ist mir nicht bekannt, könnten Sie mir sagen, wie es damit weitergeht? Und wenn der Termin bekannt ist: müsste ich mich vorher anmelden, wenn ich persönlich an der Anhörung teilnehmen möchte?

Haben Sie eigentlich Einfluss darauf, um so etwas wie eine Maßregelung von Herrn Westerwelle zu verlangen? Ich finde es unerträglich, was dieser Mann (Herr Sarrazin, Herr Koch, Herr Mappus zähle ich auch dazu - diese Leute bedrohen den sozialen Frieden in unserem Land...) vom "Stapel" lässt.

Mit herzlichen Sonntagsgrüßen
Antwort von Dr. Frank-Walter Steinmeier
1Empfehlung
22.02.2010
Dr. Frank-Walter Steinmeier
Sehr geehrte Frau ,

Herzlichen Dank für Ihre Frage an Herrn Dr. Steinmeier auf abgeordnetenwatch.de

Sie haben recht: Die genannte Petition zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen soll in einer öffentlichen Beratung behandelt werden - aber erst nach der Sommerpause. Termine über öffentliche Beratungen werden von Obleuten (nach Vorschlag des Ausschussdienstes) beschlossen. Es kann sein, dass der Termin für die Anhörung zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen schon vor der Sommerpause festgelegt wird, es kann aber auch sein, dass dies erst nach der Sommerpause passiert. Der Bundestag wird den Termin dann in jedem Fall auf seiner Internetseite veröffentlichen. Öffentliche Beratungen des Petitionsausschusses finden übrigens immer an einem Montag statt und beginnen um 13.00 Uhr. Teilnahme ist nach einer Anmeldung über das Sekretariat des Petitionsausschusses Tel: 030 227 35257, Fax: 030 227 36053, E-Mail: vorzimmer.peta@bundestag.de möglich. Zum Einlass wird ein gültiger Personalausweis benötigt.

Vor der Sommerpause soll es übrigens zwei andere öffentliche Beratungen des Petitionsausschusses geben, aber zu anderen Petitionen (am Montag, dem 22.02. zum Thema Internetsperren, noch nicht terminiert ist eine Beratung zum Bereich GEMA). Zum Aktuellen und Interessanten zu Petitionen empfehlen wir Ihnen die Seite der Arbeitsgruppe Petitionen der SPD-Bundestagsfraktion im Internet: www.spdfraktion.de

Zu Herrn Westerwelle: Seine Äußerungen sind unverschämt, herabwürdigend und einfach billig. Für uns gibt es keine offizielle Form der "Maßregelung" des Bundesaußenministers, aber -was ja noch kraftvoller ist!- wir werden als SPD-Bundestagsfraktion keine Gelegenheit auslassen, Herrn Westerwelle im Parlament und in der Öffentlichkeit zu kritisieren und seine Äußerungen zu missbilligen. In den jetzt anstehenden wichtigen sozialpolitischen Debatten und Entscheidungen werden wir eine starke, entschiedene, kritische und konstruktive Opposition sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Team Frank-Walter Steinmeier
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Internationales
17.02.2010
Von:

Sehr geehrter Dr. Steinmeier,

Vorab möchte ich ihnen sagen, dass ich folgende Frage in ähnlicher Form an Politiker aller Parteien bei Abgeordetenwatch.de gestellt habe und mir an der Beantwortung der Frage wirklich etwas liegt.

Es wurde ja entschieden, dass der Ankauf von illegal beschafften Finanzdaten über Steuersünder rechtens ist. Nun hat die schweizer SVP gesagt, dass sie solche Daten über deutsche Politiker besitzen würde.

Wird nun versucht diese Daten ebenfalls zu bekommen (das öffentliche Interesse ist an diesen Daten wäre bestimmt noch höher als an den bisher angebotenen), da ja im Endeffekt ebenfalls eine illegale Beschaffung von Finanzdaten vorliegt?
Wie würden sie reagieren wenn sich dabei herausstellen würde, dass auch Parteikollegen Steuern hinterzogen hätten?

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Frank-Walter Steinmeier
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de und mit der dauerhaften Archivierung im digitalen Wählergedächtnis einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.