Dr. Charlotte Didlap (Einzelbewerber)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Dr. Charlotte Didlap
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaften, 1. und 2. Staatsexamen
Ausgeübte Tätigkeit
Juristin, Dr. jur
Wohnort
-
Wahlkreis
Cuxhaven - Stade II
Ergebnis
0,6%
Landeslistenplatz
-, Niedersachsen
(...) Als freie Kandidatin stehe ich vor allem für das mehrwertsteuerfinanzierte bedingungslose Grundeinkommen. Dieses zukunftsweisende Gesellschaftsmodell wird  von bundesweit über 30 weiteren freien Direktkandidaten vertreten -so vielen wie niemals zuvor. (...)
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Frage zum Thema Soziales und Familie
25.08.2009
Von:

Sehr geehrte mir unbekannte Frau Dr. Didlap,

erklären Sie mir bitte warum Sie sich, mit welcher besonderen Befähigung als EInzelkämpferin um diesen Bundestagssitz bewerben.

Was soll mich veranlassen Ihnen meine Stimme zu geben?

Wie ist Ihr bisheriger politischer Werdegang?

Haben Sie bereits politsche Erfahrung sammeln können? Wenn ja welcher Art?

Sind Sie Teamfähig?

Was wollen und können Sie konkret erreichen und wie soll das erreicht werden?

Eine einzelne Bundestagsabgeordnete kann höchst wenig Einfluss auf die politische Gestaltung nehmen!

Was also wollen Sie außer einem Arbeitsplatz mit schneller Pension wirklich erreichen?
Antwort von Dr. Charlotte Didlap
2Empfehlungen
27.08.2009
Dr. Charlotte Didlap
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage vom 27.8.2009, die zeigt, wie intensiv Sie sich mit den zur Wahl stehenden Kandidaten im Wahlkreis 30 beschäftigt haben.. Seltsam ist allerdings, dass Sie ausgerechnet bei mir, einer promovierten Juristin, als Motivation für meine Kandidatur "einen Arbeitsplatz mit schneller Pension" vermuten. Interessant wäre da für mich Ihre Prognose in diesem Punkt zu den anderen Kandidaten?!

Aber nun zu Ihren -eher- sachlichen Fragen:

Als freie Kandidatin stehe ich vor allem für das mehrwertsteuerfinanzierte bedingungslose Grundeinkommen. Dieses zukunftsweisende Gesellschaftsmodell wird  von bundesweit über 30 weiteren freien Direktkandidaten vertreten -so vielen wie niemals zuvor. Mit meiner Einzelkandidatur bin ich damit Teil einer immer größer werdenden Bewegung in der Bevölkerung, die seit langem merkt, dass unser jetziges Gesellschaftsmodell in vielerlei Hinsicht nicht zukunftsfähig ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweise ich hier auf meine Ausführungen zu Frage 4, auf meine HP www.dr-didlap.de/Standpunkte Nr.11 - und lade Sie vor allem ein, zu meinem Vortrag am 3.9.09, 19 Uhr, in Edens Gaststätte, Bogenstr.5, Stotel-Mitte zu kommen.

Noch ein Wort zu Ihrer Vorstellung von der rechtlichen/faktischen Position eines einzelnen Bundestagsabgeordneten:

Genau betrachtet, lieber Herr , waren es in der Geschichte und sind es in der Gegenwart IMMER Einzelpersonen, die mit innovativen Ideen und dem Mut, diese zu vertreten, andere überzeugt haben, um dann gemeinsam etwas zu verändern. Auch in den Parteien bestimmen letztlich Einzelpersonen, "wo es lang geht", während die anderen Einzelpersonen in der Fraktion der Parteidisziplin gehorchend, ihre eigenen Meinungen "opfern" müssen. Ist das etwa Ihre Vorstellung von Teamfähigkeit? Hat das unser Land weitergebracht? Oder ist es nicht vielmehr so, dass wir jetzt Schulden in Höhe von 1,6 Billionen Euro gegenüberstehen, die -wieder von den Parteien- verharmlost und totgeschwiegen werden, nur, weil "man gewählt werden will" und dies kein attraktives Thema ist?.

Da rufe ich Ihnen von hieraus zu: "Wählen Sie nicht die altbewährten Schuldenmacher!" Sondern geben Sie einer freien, unabhängigen Einzelkandidatin eine Chance, sich und Ihnen zu beweisen, dass es doch noch Ideen gibt, die unser Land voranbringen und, vor allem, dass diese auch Wirklichkeit werden können und nicht im Morast verkruste- ter Parteistrukturen hängen bleiben.

In diesem Sinne wiederhole ich nochmals meine Einladung zu dem o.g. Vortrag
und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Ihre Bundestagskandidatin
Dr. C. Didlap
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Frage zum Thema Finanzpolitik
27.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Didlap,
wie hoch soll nach ihrer Vorstellung die Mehrwertsteuer sein, wenn sie alle andern Steuern abschaffen wollen?
Was haben Sie bisher im Rat der Stadt Langen erreicht?
Antwort von Dr. Charlotte Didlap
2Empfehlungen
31.08.2009
Dr. Charlotte Didlap
Sehr geehrter Herr Maier,

vielen Dank für Ihre Fragen.

zu 1) Die Höhe der Mehrwertsteuer wird nicht mehr einheitlich sein und wird daher zum    Lenkungsinstrument: z.B. sehr niedrige Mehrwertsteuer für Grundnahrungsmittel  oder sehr hohe für Luxusgüter. Entscheidend ist, dass das Gesamtaufkommen  der Mehrwertsteuer so hoch ist, das hieraus ein existenzsicherndes Grundeinkommen für alle Bürgerinnen und Bürger bezahlt werden kann.

zu 2) In der Kommunalpolitik werden die meisten Beschlüsse einvernehmlich zwischen den Partein, oftmals sogar einstimmig gefaßt: In Langen wurde so z.B. der Schulvertrag zwischen LK Cux und Bremerhaven gefördert, der es ermöglicht, dass über die Ländergrenzen hinweg alle Schüler alle gymnasialen Oberstufen besuchen  können. Oder die Spielleitplanung in Langen wurde einvernehmlich auf den Weg  gebracht oder die Resolution zum Erhalt der vollen Halbtagsschule.

Wenn Sie Interesse an Kommunalpolitik haben, sollten Sie die öffentlichen Sitzungen, deren Termine in der Zeitungs bekannt gemacht werden, besuchen. Dort können Sie einen besseren Einblick in die kommunapolitische Arbeit  auch der einzelnen Stadtratsmitglieder bekommen, als ich es Ihnen hier in diesem Forum geben kann.

Freundliche Grüße,

Ihre Bundestagskandidatin
Dr. C. Didlap
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Frage zum Thema Wirtschaft
10.09.2009
Von:
Kai

Guten Tag, Frau Dr. Didlap!

Auf Ihrer Website erklären Sie, dass Privatisierungen zu einer Konzentration von Marktmacht führen und Preisdiktate ermöglichen.

Meinen Sie wirklich, dass die Marktkonzentration/-macht größer ist, wenn die Bürger z.B. zwischen freenet, vodafone, e-Plus und was weiß ich wen wählen können und nicht nur die Bundespost/Telekom als Anbieter haben?

Wann werden Ihrer Meinung nach die Preise tendenziell niedriger sein: bei einem Angebotsmonopol oder bei mehreren Anbietern, die im Wettbewerb zueinander agieren?

Haben Sie den radikalen Preisverfall bei den Telefon-/Internettarifen in den letzten Jahren bemerkt? Sind Sie der Meinung, dass dieser bei einem Angebotsmonopol auch stattfinden würde?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. Charlotte Didlap
bisher keineEmpfehlungen
12.09.2009
Dr. Charlotte Didlap
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die mir Gelegenheit gibt, meine Forderung in diesem Berich noch einmal zu verdeutlichen.

M.E. muß die staatliche Aufsicht wieder verstärkt werden, damit solche Angebotsmonopolbildungen verhindert werden. Die Begründer der sozialen Marktwirtschaft hatten Ihre wohlüberlegten Gründe dafür, dass Sie die Bereiche der Daseinsvorsorge (Strom, Gas, Wasser u.ä.) in staatlicher Hand beließen: Denn da, wo viele Nachfrager zwangsläufig auf wenige Anbieter treffen, wirkt der normale Preismechanismus nicht, sondern es kommt zu Konzentration auf der Seite der Anbieter zum Nachteil des Kunden.

Damit wir uns also richtig verstehen: Ich sehe keine Lösung in der Zersplitterung des Marktes wie es jetzt auf dem Telekommunikationsfeld der Fall ist. Dort konnte es nur durch die modernen kabellosen Übertragunstechniken zu dieser Entwicklung kommen. Aber dort, wo nach wie vor und auf absehbare Zeit Netzabhängigkeit vorliegt (Bahn, Strom, Gas, etc.), muß m.E. entweder stärkere staatliche Kontrolle die Marktmacht dieser Konzerne beschränken oder, wenn dies nicht machbar ist, über eine Rekommunalisierung dieser Branchen nachgedacht werden. Der Zwang der Gewinnmaximierung führt bei den privaten Konzernen zu Einsparungen bei Wartung, Service, Personal und - wie gesagt - zu Preisabsprachen zum Nachteil der Kunden, die auf diese Waren/Dienstleistungen existentiell angewiesen sind. Davor muß, das ist meine Überzeugung, der Staat die Bürgerinnen und Bürger schützen.

Herzliche Grüße,
Ihre freie Bundestagskandidatin
Dr. C. Didlap
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
20.09.2009
Von:

Hallo Fr. Didlap,
Wie stehen Ihre Chancen für einen Einzug in den Bundestag?
Für Parteien gibt es ja die 5%-Hürde...
Ich habe gehört, dass "Überhangmandate" verfassungswidrig sind.
Könnte Sie dies auch als Direktkandidatin betreffen, sodass Ihre Kandidatur gefährdet ist?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
S.
Antwort von Dr. Charlotte Didlap
bisher keineEmpfehlungen
22.09.2009
Dr. Charlotte Didlap
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen zum Wahlrecht und für Ihre guten Wünsche!

Als freie Kandidatin kämpfe ich "nur" um die Erststimmen der Wählerinnen und Wähler. Es gibt für mich keine 5%-Hürde, die ich überwinden müßte. Diese gilt nur für  Parteien, die der Wähler ja mit der Zweitstimme wählt.

Das Direktmandat erringt, wer die "einfache Mehrheit" der Stimmen erhält. D.h. eine Stimme mehr als die anderen Direktkandidaten, z.B. Ihre Stimme, kann darüber ent-
scheiden, wer Direktkandidat/in für den jeweiligen Wahlkreis wird.

Da die Verteilung der Zweitstimmen für mich als freie Kandidatin nicht relevant ist, habe ich auch keinen Nachteil durch eventuelle "Überhangmandate". Überhangmandate entstehen ja, wenn eine Partei in einem Bundesland mehr Direktmandate erringt, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil zustehen würden. Die Differenz zwischen Anzahl der Direktmandate und den Mandaten, die der Partei nach dem Zweitstimmanteil lediglich zu- stehen würden, ergibt die Anzahl der Überhangmandate. Das heißt, diese Überhangmandate können das Wahlergebnis erheblich beeinflussen; nämlich dann, wenn eine Partei viele Überhangmandate erhält, obwohl sie vielleicht nach dem Zweitstimmenanteil keine Mehrheit hat. Leider wird diese Situation nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts erst 2011 geprüft werden, weil das Gericht bis dahin eine Frist gesetzt hat.

Ich hoffe, dass ich damit Ihre Fragen beantworten konnte, bedanke mich nochmals für die guten Wünsche zur Wahl am Sonntag und verbleibe

mit herzlichen Grüßen,

Ihre freie Bundestagskandidatin
Dr. C. Didlap
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Ihre Frage an Dr. Charlotte Didlap
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