Dr. Carola Reimann (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Carola Reimann
Jahrgang
1967
Berufliche Qualifikation
Biotechnologin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Braunschweig
Landeslistenplatz
19, Niedersachsen
weitere Profile
(...) Abstammungsgutachten bzw. sog. Vaterschaftstests sind nicht zentraler Regelungsbereich des Gendiagnostikgesetzes (GenDG). (...) Da es sich aber bei Vaterschaftstests auch um genetische Untersuchungen handelt, sind diese Tests von diesem Gesetz mit erfasst und - wie alle heimlichen genetischen Tests - mit Bußgeld oder Strafen bewehrt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
01.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Reimann,

wieder einmal brauchen Sie einen neuen Vorsitzenden in Ihrer Partei. Bitte können Sie mir erklären warum nicht die Mitglieder Ihrer Partei das auf dem Parteitag entscheiden dürfen wer ihr neuer Vorsitzender werden soll.
Vielleicht ist mein Bild von Demokratie ja nicht korrekt.

Wäre schön Ihre Meinung darüber zu erfahren.

Mit freundliche Grüßen

Antwort von Dr. Carola Reimann
1Empfehlung
09.10.2009
Dr. Carola Reimann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage über abgeordnetenwatch.de.

Sigmar Gabriel wurde am vergangenen Montag vom SPD-Parteivorstand für das Amt des Parteivorsitzenden nominiert. Das bedeutet nicht, dass er automatisch Parteivorsitzender der SPD ist! Nicht der Parteivorstand, sondern die Delegierten wählen auf dem SPD-Parteitag Mitte November in Dresden ihren neuen Parteivorsitzenden. Bis dahin ist Sigmar Gabriel Kandidat und Franz Müntefering Parteivorsitzender.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Carola Reimann MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
21.10.2009
Von:

Werte Fr. Dr. Reimann,

ich habe einige Fragen und Antworten zum Thema "Schweinegrippe" hier gelesen und bin schlicht entsetzt, wie leicht sich die Politik den Umgang damit macht. Dass genügend Verschw.-Theorien im Internet exisitieren ist hinlänglich bekannt und die Boulevard-Presse verstärkt dies noch durch suggestive Aufmacher. Jetzt also gibt es auch noch zwei Impfstoffe - den einen für Politiker (u.a.) den anderen fürs Volk.
Wie kann man als Politiker da so unsensibel sein und nicht im Vorfeld erkennen, was man damit anrichtet? Da muss auch der letzte feststellen, dass das nicht sauber ist. Hört man aber etwas aus Berlin ausser "stimmt nicht" - nein.

Frage also: warum werden die 200000 Portionen nicht entsorgt und alle werden mit demselben Zeug geimpft?

Bei einer Bestellung von 35 Mio Portionen fallen die weder finanziell noch sonstwie ins Gewicht.
Antwort von Dr. Carola Reimann
bisher keineEmpfehlungen
10.12.2009
Dr. Carola Reimann
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben über "abgeordnetenwatch.de".

Auch ich halte die Entscheidung, zwei unterschiedliche Impfstoffe zu bestellen, für falsch. Es ist dadurch der falsche Eindruck entstanden, die Bevölkerung würde mit einem "Impfstoff zweiter Klasse" versorgt. Das ist nicht der Fall.

Sowohl der Impfstoff Pandemrix als auch der für Bundesbedienstete vorgesehene Impfstoff Celvapan sind von der Europäischen Kommission zugelassen. Sie entsprechen damit den strengen Anforderungen des europäischen Arzneimittelrechts an die Qualität und Sicherheit von Impfstoffen. Beide in Deutschland eingesetzten Impfstoffe bieten den notwendigen Impfschutz. Zudem erfüllen alle von der EU-Kommission zugelassenen Impfstoffe die hohen Anforderungen an Wirksamkeit, Qualität und Unbedenklichkeit. Es gibt also keinen besseren oder schlechteren Impfstoff.

Deshalb halte ich es auch nicht für richtig, den bereits vorhandenen Impfstoff Celvapan zu entsorgen, wie Sie es vorschlagen. Letztlich können Politiker und Bundesbedienstete selbst entscheiden, ob Sie sich am Arbeitsplatz mit Celvapan impfen lassen oder wie jeder andere auch bei ihrem Hausarzt mit Pandemrix. Ich persönlich werde mich mit Pandemrix impfen lassen, so wie viele andere meiner Kolleginnen und Kollegen auch.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Carola Reimann MdB
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