Dr. Birgit Reinemund (FDP)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Dr. Birgit Reinemund
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Tierärztin
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmerin
Wohnort
Mannheim
Wahlkreis
Mannheim
Ergebnis
8,9%
Landeslistenplatz
11, Baden-Württemberg
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(...) Wichtig ist, auch künftig die gemeinsame Anlaufstelle für Langzeitarbeitslose zu erhalten, die Betreuung aus einer Hand. Die FDP bevorzugt das Modell der Optionskommune. Wir wollen, dass alle Arbeitsuchenden in kommunalen Jobcentern betreut werden. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
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Dr. Birgit Reinemund hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Soziales und Familie
24.07.2009
Von:

Schon heute sinkt die Erwerbsquote rapid bei Menschen über 55. Bei den 55- bis 58-Jährigen sind nur noch 40 Prozent vollzeiterwerbstätig. Bei den 58- bis 63-Jährigen sinkt diese Zahl auf nur noch ein Viertel. Und bei den über 63-Jährigen sind es dann gar nur noch 7,4 Prozent.
Nun hat die Bundesbank vorgeschlagen, das Renteneintrittsalter noch weiter auf 69 zu erhöhen.
Wie stehen Sie zu diesen Plänen und was halten Sie von der Idee, angesichts der hohen Altersarbeitslosigkeit das Inkrafttreten des Gesetzes über dieRente ab 67 auszusetzen?
Antwort von Dr. Birgit Reinemund
3Empfehlungen
26.07.2009
Sehr geehrter Herr !

Die Diskussion, das Renteneintrittsalter noch weiter zu erhöhen, halte ich genauso für Wahlkampfgetöse wie die kurzfristige Aussetzung der gerade erst begonnenen Umstellung auf ein gesetzliches Renteneintrittsalter von 67 Jahren.

Das reale Renteneintrittsalter liegt derzeit bei durchschniuttlich zirka 63 Jahren. Im ersten Schritt gilt es also das reale Eintrittsalter dem gesetzlichen anzunähern.
Wie Sie richtigerweise beschrieben haben sind bei den über 55jährigen nur noch 38% vollzeiterwerbstätig, auch bedingt durch die staatlich subventionierte Frühverrentung.
Das damalige Argument, früher frei werdenden Stellen würden Arbeitplätze für Jüngere schaffen, hat sich nicht bewahrheitet. Warum sollte es heute funktionieren bei Aussetzung der Rente mit 67?

Bei immer längerer Lebenserwartung und somit Rentenbezugszeit, geringer Geburtenrate und der Altersentwicklung unserer Gesellschaft werden wir mittelfristig um eine Verlängerung der Arbeitszeit in Relation zur Rentenbezugszeit nicht herumkommen.

Soll das erhöhte Renteneintrittsalter nicht automatisch zu Rentenkürzung führen durch vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand, müssen wir älteren Arbeitnehmern die Möglichkeit zur Arbeit bis 67 auch bieten! Ich bin überzeugt, dass z.B. der erweiterte Kündigungsschutz ab 50 Jahre mehr Einstellungen verhindert als Entlassungen. Kritisch wird auf EU-Ebene mittlerweile geprüft, ob dieses Gesetzt mit dem Gleichbehandlungsgesetz zu vereinbaren ist.
Mit Blick auf den Facharbeitermangel in einigen Branchen findet in den Betrieben mittlerweile ein Umdenken statt hin zu altersgemischten Teams und flexibleren Teilzeitangeboten. Lebenslanges Lernen und Qualifizierung ohne Altersgrenze sind wesentliche Bausteine. Die Erfolge des Mannheimer Jobcenters mit ihrem Projekt "50+" zeigen, dass Altersarbeitslosigkeit nicht zwangsläufig und nicht unabänderlich sein muß.

Statt eines fixen höheren Renteneintrittsalters bevorzuge ich persönlich das FDP-Modell der Festlegung einer Lebensarbeitszeit von 45 Jahren unter angemessener Berücksichtigung von Ausbildungs-, Erziehungs- und Pflegezeiten. Effizientere, gestraffte Ausbildungswege halte ich für wichtig, um einen früheren Berufseintritt zu erreicht. Wäre es nicht gut, frei entscheiden zu können, ob Sie eine Auszeit in jüngeren Jahren nutzen möchten und dafür länger arbeiten?

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Birgit Reinemund
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Frage zum Thema Soziales und Familie
19.08.2009
Von:

Guten Tag Frau Dr. Reinemund,

wie Sie sicher wissen laufen die Verträge der Arbeitsgemeinschaften zwischen Arbeitsagenturen und Sozialämtern spätestens 2010 aus.
Mich würde interessieren, wie Ihre Vorstellungen hinsichtlich der Zukunft der Träger des SGB II aussehen mag.
Wird Ihrer Meinung nach evtl.eine neue Behörde mit dem Namen Zentren für Arbeit und Grundsicherung gegründet? Oder werden von Ihnen Optionskommunen favorisiert?

Danke für Ihre Antwort!

Freundliche Grüße

A.
Antwort von Dr. Birgit Reinemund
1Empfehlung
23.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an meiner Position zur Zukunft der Jobcenter.

Gerade in Mannheim arbeitet die ARGE überaus erfolgreich besonders im Bereich des Jobcenters Junges Mannheim und im Projekt 50+, aber auch bei der Betreuung Langzeitarbeitsloser. Sie hat Leuchtturmfunktion. Optimal wäre es, diese Zusammenarbeit in dieser Weise weiter zu führen.

Nun hat das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Mischverwaltung von Kommunen und Arbeitsagenturen in den Jobcentern als nicht verfassungsgemäß beanstandet, so dass die ARGEN bis Ende 2010 aufgelöst werden müssen. Ist ein Gesetz nicht verfassungskonform muss das Gesetz geändert werden, nicht die Verfassung.

Eine neu Lösung gefunden muss werden. Wichtig ist, auch künftig die gemeinsame Anlaufstelle für Langzeitarbeitslose zu erhalten, die Betreuung aus einer Hand. Die FDP bevorzugt das Modell der Optionskommune. Wir wollen, dass alle Arbeitsuchenden in kommunalen Jobcentern betreut werden. Dort ist eine individuelle Betreuung eher möglich als bei der zentralistisch organisierten Arbeitsagentur.

Sollte meine kurze und klare Aussage noch Fragen offen lassen, scheuen Sie sich bitte nicht, mich nochmals anzusprechen.

Herzliche Grüße

Ihre

Dr. Birgit Reinemund
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Frage zum Thema Arbeit
18.09.2009
Von:

Hallo Frau Dr. Reinemund,

ist es bei Ihnen möglich ein persönliches Gespräch zu führen?
Da ich mir bei der Vergabe der Erststimme immer noch nicht sicher bin, denke ich
könnte das zu meiner Entscheidungsfindung beitragen.
Außerdem interessiere ich mich für die Mannheimer FDP und spiele mit dem Gedanken beizutreten. Auch hier könnten Sie mir in einem Gespräch näher bringen, was sich in den liberalen Kreisen Mannheims so abspielt.

Mit liberalen Grüßen
Antwort von Dr. Birgit Reinemund
bisher keineEmpfehlungen
21.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Interesse an meinen persönlichen Schwerpunkten und an der Arbeit der Mannheimer FDP.

Detaillierte Informationen zu meinem Werdegang, meinem Leben, meinen Schwerpunkten, Aktionen, Pressemitteilungen finden Sie auf meiner Homepage www.birgit-reinemund.de . Die FDP Mannheim finden Sie unter www.fdp-mannheim.de . Das Engagement der Mannheimer Kandidaten für die Stadt und die Metropolregion wird diese Woche auch vergleichend im Mannheimer Morgen zu finden sein.

Gerne biete ich Ihnen an, mich persönlich kennen zu lernen, Terminvorschläge habe ich Ihnen soeben per E-Mail geschickt.

Herzliche Grüße aus Mannheim nach Mannheim

Ihre

Dr. Birgit Reinemund
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