Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Schockenhoff,
Sie haben vor kurzen zu Recht gesagt, dass es richtig ist, dass das Verteidigungsministerium die Entwicklung der Euro-Hawk Drohne stoppt. Das stimmt, aber ist leider nicht die entscheidende Frage.
www.sueddeutsche.de/politik/gescheitertes-drohnenprojekt-alleskoenner-de-maizire-steht-am-abgrund-1.1677498
Für mich stellen sich folgende Fragen.
1. Wozu braucht eine Verteidigungsarmee Angriffs- oder Aufklärungsdrohnen?
2. Wieso schließt das Verteidigungsministerium Verträge, die eine parlamentarische Kontrolle oder eine Kontrolle durch den Rechnungshof verhindern? Hat die Bundestagsverwaltung nicht recht, dass das sie offensichtlich rechtswidrig sind? Warum ist das niemanden früher aufgefallen?
3. Scheinbar hat das Verteidigungsministerium schon 2004 gewusst, das die Drohnen nicht zugelassen werden können, weil ein Anti-Kollisionssystem fehlt. Warum wurde das Projekt nicht gestoppt?
4. Wieviel Geld hat das Verteidigungsministerium verschwendet? 500.000.000?
5. Wer trägt dafür alles die Verantwortung?
6. Von wem kann das Geld zu mindestens in Teilen zurück geholt werden?
7. Ist das NATO-Projekt Global Hawk schon gestoppt? Wenn nein, wann?
8. Ist das Verteidigungsministerium in der Lage mit Geld umzugehen?
Vielleicht können Sie ja ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.
Mit freundlichen Grüßen