Dr. Andreas Dressel (SPD)
Abgeordneter Hamburg 2004-2008
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Grunddaten
Dr. Andreas Dressel
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Referatsleiter im Amt für Wohnen, Stadterneuerung und Bodenordnung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Wohnort
-
Bezirk
Hamburg-Wandsbek
Landeslistenplatz
19
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(...) Wichtig ist mir, dass die Rügelsbarger nicht nur für die eigene Straße planen - sondern auch kreative Verkehrsideen darüber hinaus entwickeln. Das Verkehrskonzept der AIR bildet das ab und das ist auch wichtig: Einen Konsens über die eigene Straße hinaus, im gesamten Stadtteil, in den gesamten Walddörfern kann man nur erreichen, wenn nicht Verkehrsprobleme weiter verlagert werden. Wichtig ist, dass die Verkehrslasten gerecht verteilt werden. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.01.2008
Von:

Verkehrsbelastung/beruhigung Rügelsbarg

Der Verkehr auf dem Rügelsbarg hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Während 1991 noch 2.100 Kraftfahrzeuge den Rügelsbarg täglich nutzten, sind es heute bereits 3.600 Kraftfahrzeuge. Die Zunahme beträgt somit satte 71% (Hamburger Stadtgebiet insgesamt +4%, Hamburg City -13%). Mitverantwortlich für diese überproportionale Steigerung ist neben dem zunehmenden Berufsverkehr vor allem der starke "Einkaufsverkehr" zu den Discountern ALDI und EDEKA auf Ammersbeker Gebiet an der Grenze zu Hamburg. Ein weiterer starker Anstieg des Verkehrsaufkommens in naher Zukunft ist absehbar. Wohnbauvorhaben in Hamburg-Ohlstedt (Hoisbüttler Straße und Bredenbekkamp) und der Gemeinde Ammersbek (Beekloh und Wolkenbarg), sowie die Umnutzung der vorhandenen Gewerbeflächen in Hoisbüttel (u.a. Discounter LIDL anstelle Kleingewerbe) und die Fertigstellung des Gewerbegebietes in Bergstedt am Vogtredder/Plaggenkamp werden den Verkehr am Rügelsbarg auf weit über 4.000 Kfz täglich ansteigen lassen.
Die Anwohnerinitiative Rügelsbarg hat zur Verkehrsberuhigung bzw. für eine ausgewogene Verkehrsverteilung rund um den Rügelsbarg einen 6-Punkte-Plan erarbeitet und Ihnen diesen bereits vorgestellt und näher erläutert.
1. Kurzes Stück Einbahnstraße (Ri. Wohldorfer Damm) am Ende des Rügelsbargs an der Grenze zu Ammersbek!
2. Einrichtung des Iloh (NSG Rodenbeker Quellental) als dazu gegenläufige Einbahnstraße in Richtung Wohldorfer Damm!
3. Öffnung Bredenbekkamp (Im Falle einer Wohnbebauung) als Einbahnstraße in Richtung Ammersbek!
4. Bepflanzte Einbuchtungen/Fahrbahnverschwenkungen auf dem Rügelsbarg!
5. Durchfahrtsverbot für LKW über 3,5t für den gesamten Rügelsbarg!
6. Tempo 30 für den gesamten Rügelsbarg!

Fragen:
Ist ihrer Meinung nach, die Forderung nach einer Verkehrsberuhigung/Verkehrsverteilung am Rügelsbarg berechtigt?
Inwieweit unterstützen Sie den 6-Punkte-Plan insgesamt oder einzelne Punkte dieses Planes?

/Anwohnerinitiative Rügelsbarg
Antwort von Dr. Andreas Dressel
4Empfehlungen
28.01.2008
Dr. Andreas Dressel
Lieber , liebe Anwohner-Initiative auf dem Rügelsbarg,

die Forderungen der Anwohner finden meine volle Unterstützung. In mehreren Ortsterminen habe ich mir - bei unterschiedlicher Verkehrssituation - selbst ein Bild vom Verkehrszuwachs machen können. Es kann nicht sein, dass unsere Nachbarn in Ammersbek den Rügelsbarg als Überlaufventil für ihre ungelösten Verkehrsprobleme verwenden. Hier muss Hamburg auch deutlich die Grenzen aufzeigen, die Rügelsbarger dürfen das nicht alleine ausbaden, das eine interkommunale Abstimmung in vielen Ansiedlungs- und Verkehrsfragen offenbar nicht stattgefunden hat.

Ich freue mich, dass mein CDU-Kollege Kleibauer (jedenfalls in Teilfragen) nunmehr auch Unterstützung signalisiert. Da auch die GAL-Kollegin Blömeke viele Forderungen unterstützt, müsste es im Eingabenausschuss der Bürgerschaft bei dem laufenden Eingabeverfahren Bewegung geben in Richtung auf die Forderungen der AIR - das wünsche ich mir und dafür werde ich kämpfen als Berichterstatter in diesem Verfahren.

Wichtig ist mir, dass die Rügelsbarger nicht nur für die eigene Straße planen - sondern auch kreative Verkehrsideen darüber hinaus entwickeln. Das Verkehrskonzept der AIR bildet das ab und das ist auch wichtig: Einen Konsens über die eigene Straße hinaus, im gesamten Stadtteil, in den gesamten Walddörfern kann man nur erreichen, wenn nicht Verkehrsprobleme weiter verlagert werden. Wichtig ist, dass die Verkehrslasten gerecht verteilt werden.

Beste Grüße und weiter toi, toi, toi

Ihr/Euer
Dr. Andreas Dressel MdHB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
20.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Dressel,

ich habe Freitag mit Interesse die Diskussion im Rechtsausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft verfolgt. Da Sie mir besonders engagiert und kritisch erschienen sind, der verfassungsrechtlich verankerten Aufgabe der Opposition in besonderem Maße gerecht zu werden scheinen, wende ich mich auf diesem Wege an Sie. Jemand vor mir hat dort ein Exemplar von „Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg“ gehabt. Da es in der Diskussion wohl auch um Publikationen, Pressemeldungen etc. gegangen ist, habe ich gestern alte Pressemeldungen im Archiv bei www.hamburg.de angesehen. Im Jahre 2001 ist Herr Senator Dräger Ph. D. (Cornell U.) dort wohl unzutreffend als „Dr.“ bezeichnet worden (vgl. etwa 13.12.2001 „Verleihung des Agathe-Lasch-Preises durch den Senator für Wissenschaft und Forschung“).
Dies ist über Jahre etwa auch in „Die Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg“ geschehen (vgl. etwa Stand: März 2002, 1. Auflage, S. 93; Stand: April 2006, 3. Auflage, S. 95). Auch für den Geschäftsführer am NITHH ist zuvor die wohl auch nach Angaben der BWF bzw. BWG unzutreffende Bezeichnung „Dr. Dräger“ verwendet worden. Es finden sich entsprechende Unterlagen im Sonderband der entsprechenden Registerakte (vgl. 66 HRB 69206). Unterlagen könnte ich Ihnen bei Interesse gern kurzfristig zur Verfügung stellen.
Ich habe mich zwar als Bürger inzwischen darum in gewisser Weise gekümmert. Aber ganz geklärt scheint dies noch nicht zu sein, da etwa bei www.land-der-ideen.de bzw. www.land-of-ideas.org („Projects“ „Walk of Ideas“ „100 Masterminds of Tomorrow“) noch in diesem Jahr die Bezeichnung „Dr.“ verwendet worden ist.
Vor diesem Hintergrund würde ich gern von Ihnen als promovierten Juristen und Rechtsexperten wissen, ob Ihnen dies bereits inetwa bekannt ist und ob dergleichen Ihrerseits für weniger oder mehr bedeutsam erachtet wird als etwa das, was Freitag im Rechtsausschuss thematisiert worden ist.

Mit freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Dr. Andreas Dressel
1Empfehlung
28.01.2008
Dr. Andreas Dressel
Sehr geehrte Frau ,

Vielen Dank für Ihre Frage - und auch für die netten Worte zu meiner Oppositionsarbeit. In der Tat haben wir im besonderen Maße die verfassungsrechtliche Kontrollaufgabe. Die nehme ich sehr ernst.

Die Frage nach Senator Drägers Titel scheint mir jedoch weniger eine brisante politische Frage zu sein. Im offiziellen Lebenslauf unter fhh.hamburg.de ist zu finden: "1996 Doctor of Philosophy (Ph.D.) in Theoretischer Physik (Mathematische Kristallographie), Cornell University, New York". Soweit mir bekannt, wird allgemein auf die Ph.D. Bezeichnung Bezug genommen.

Wenn Sie konkrete Hinweise auf Falschbezeichnungen in irgendwelchen Verlautbarungen haben, wäre mein Tipp, die Wissenschaftsbehörde direkt anzumailen: pressestelle@bwf.hamburg.de .

Beste Grüße nach Langenhorn,
Ihr Dr. Andreas Dressel MdHB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
05.02.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Dressel,

Sie und ich kennen einander wohl nicht, jedenfalls meine ich noch nie mit Ihnen geredet zu haben oder Ähnliches. Als ich Ihnen auf www.abgeordnetenwatch.de am 20. Januar 2008 eine Frage gestellt habe, habe ich - als sehr auf Datenschutz bedachter Bürger - bei dem "i" zu "Ihr Wohnort / Stadtteil" inetwa gelesen:
"Für die Abgeordneten ist es eine wichtige Information zu wissen, aus welcher Region Sie kommen. So können sie spezifischer auf Ihre Anfragen eingehen.
Die Angabe ist verpflichtend und wird an die/den Abgeordneten weitergeleitet, aber nicht auf der Website veröffentlicht."
Nun hatte meine Frage an Sie meines Erachtens nicht mit dem Stadtteil Langenhorn besonders zu tun. Insofern würde ich gern wissen, wieso Sie in Ihrer Antwort "Beste Grüße nach Langenhorn" geschrieben haben, zumal Sie dergleichen wohl nicht bei allen anderen Antworten geschrieben haben.

Ich habe mich bereits seit dem Jahre 2003 an Mitarbeiter der BWF bzw. BWG bzw. Herrn Senator Ph. D. (Cornell U.) gewandt und versucht auf Bedenken in Hinblick auf die Verwendung der Bezeichnung "Dr. Dräger" aufmerksam zu machen. Ich habe bis 2006 auch von Seiten einer ehemaligen Justiziarin der BWF bzw. BWG Antworten erhalten, wonach die Bezeichnung "Dr. Dräger" fehlerhaft sei. Diese findet sich aber weiter bis in das Jahr 2008 hinein. Insofern erscheint mir Ihr Tipp, die Wissenschaftsbehörde direkt anzumailen nicht wirklich weiterführend. Eigentlich hatte ich mich auch gerade an Sie als Oppositionsvertreter zu wenden versucht.

In Hinblick auf die Angaben in meiner ersten Frage irritiert mich Ihre Antwort "Soweit mir bekannt, wird allgemein auf die Ph.D. Bezeichnung Bezug genommen.". Zudem habe ich etwa in Hinblick auf eine Veranstaltung von "Die Zeit" (Reihe Zeit Campus Dialog) die Verwendung der Bezeichnung "Dr. Jörg Dräger" Ende 2006 wahrgenommen und etwa bei "IFSH aktuell" (aktuell Nr. 49 / August 2002).

Über eine weitere Antwort wäre ich erfreut.

Mit freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Dr. Andreas Dressel
1Empfehlung
19.02.2008
Dr. Andreas Dressel
Sehr geehrte Frau ,

sorry, ich wollte Sie und Ihren Wohnort nicht outen. Die Abgeordnetenwatch-Regelung des Wohnortes kannte ich nicht. Ich habe nur den Stadtteil gelesen und ihn in der Grußformel verwendet - einfach nur aus Nettigkeit und ohne Hintergedanken!

Dass Sie die BWF/BWG schon konsultiert hatten, konnte ich Ihrer ersten Mail nicht entnehmen. Insofern hat sich mein Vorschlag in der Tat erledigt.

Beim Googlen findet man noch weitere Falschbezeichnungen: Auf der KMK-Homepage steht es ebenfalls falsch. www.kmk.org . In der Tat ist die BWF bei den Seiten, für die sie Inhalte liefert, verpflichtet, die Namensbezeichnung korrekt zu bringen. Darauf werde ich, vielen Dank insofern nochmal für Ihre Hinweise, zukünftig ein besonderes Auge werfen. Klarheit und Wahrheit sind hier unerlässlich.

Vielleicht hat sich aber auch Drägers Amtszeit mit dem kommenden Sonntag erledigt...

Beste Grüße
Dr. Andreas Dressel MdHB
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.02.2008
Von:
-

Wir sind absolut empört über die geplante Schliessung der Kinderbücherhalle am Grindel! Was können wir dagegen tun?
Obwohl wir in einem anderen Stadtteil wohnen, ist doch gerade diese besondere Bücherhalle für alle Hamburger Kinder wichtig und wir waren auch bereit längere Anfahrtszeiten in kauf zu nehmen. Alle reden über PISA und das Kinder mehr lesen sollen und dann will man die einzige Kinderbücherhalle in HH schließen? Das kann nicht sein!
Bitte um Antwort. -Fröhlich

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