Dora Heyenn (DIE LINKE)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Dora Heyenn
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Lehrerin
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Rahlstedt , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 2.872, 3,6%
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen
(...) Politischer Hauptgegner der LINKEN ist der Neoliberalismus. Darunter verstehen wir jene Politik die sich u.a. in Steuergeschenken für Vermögende, Privatisierung öffentlichen Eigentums, Abbau sozialer Leistungen, Erhebung von Gebühren z.B. für SchülerInnen und Studierende sowie Druck auf sozial Benachteiligte (Hartz IV) äußert. (...)
 
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
14.02.2008
Von:

Es ist noch nicht lange her, daß hier in Hamburg diese tragische Geschichte mit dem Brechmittelmord passierte. Leider wurde bis heute keine Untersuchung eingeleitet. Werden Sie, wenn Sie in die Bürgerschaft gewählt werden, sich für eine Untersuchung dieses Foltermordes einsetzen? Auch der EuGH hat dieses Verfahren des Brechmitteleinsatzes als rechtswidrige Folter bezeichnet.

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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
14.02.2008
Von:

Wir leiden unter dem enorm zugenopmmenen Flugverkehr. Vor allen Dingen seit Einführung der Billigflüge. Wir sind machlos gegenüber dem Lärm.
Im letzten Jahr hat man im H.A. 2x eine Lärmkarte veröffentlichet.Hier erfährt man, wie stark diese Strasse belastet ist. Und was hat der Senat unternommen? Nichts!!!!
Aber, die Autobahn bei Bahrenfeld soll bis Eidelsteht überdacht werden. Wo bleiben wir? Auf uns nimmt Niemand Rücksicht. Dann, warum darf die Startbahn in Richtung Alsterdorf nur in Notfällen benutzt werden? Angeblich vom Senat gesetzlich unterbunden.
Hier leben wir als Menschen 2.Klasse und in Alsterdorf die Bonzen. M.E. ist dieses gegen da Gleichheitsgesetz und wir Haben leider nicht die Möglichkeit vor das Verwaltungsgericht zu gehen.
Wie stellen Sie sich zu diesen Problemen ??

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Frage zum Thema Finanzen
18.02.2008
Von:

Guten Tag Frau Heyenn,

in Anbetracht der immer wieder auftretenden Steuerbetrügereien stellt sich mir folgende Frage:

Was spricht eigentlich gegen ein einfaches, für jeden Bürger verständliches Steuersystem mit einem niedrigen, aber einheitlichen Steuersatz, der ausnahmslos von allen zu zahlen ist?

Wir alle leben in einem Staatswesen, dessen Infrastruktur (im weitesten Sinne) wir alle nutzen und zu dessen Unterhalt wir alle selbstverständlich verpflichtet sind.
Dementsprechend müsste jeder Bürger mit einem einheitlichen festen Prozentsatz seines Einkommens (z.B. 15%) dazu beitragen. Diese Leistung ist dann aber ausnahmslos von allen zu erbringen und darf nicht durch Ausnahmen umgangen werden.
Schließlich ist in absoluten Zahlen z.B. 15% von einem kleinen Einkommen eine geringe Summe, von einem Millionen-Einkommen dagegen eine entsprechend große.
Gutgemeinte Einzelfallgerechtigkeit hat unser Steuersystem zu einem (auch von Spezialisten) nicht mehr durchschaubaren Dickicht wuchern lassen, der geradezu zum Missbrauch einlädt.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass die Politik (und damit auch Sie) dieses Problem löst.
Was ist Ihr Beitrag in dieser Frage?

Beste Grüße von

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Frage zum Thema Soziales
18.02.2008
Von:

Hallo

Ich möchte gerne von Ihnen wissen, was Sie mit Hartz4 machen? Wird es denn mal wieder erhöht oder wird es wieder gestrichen so wie es auf den Plakaten steht? Mein Mann und ich bekommen beide Hartz4 und müssen trotzdem zur Tafel fahren, damit wir genug zu essen haben und auch damit auskommen, was wir bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dora Heyenn
7Empfehlungen
23.02.2008
Dora Heyenn
Liebe Frau ,

die Hartz-Gesetze wurden von der rot-grünen Koalition (SPD/Grüne) gemacht und haben statt der versprochenen Arbeitsplätze nur noch mehr Armut gebracht. Sie schreiben ja auch, dass das Geld nicht ausreicht.

Wir wollen Hartz IV abschaffen, weil es bedürftige Menschen in die Ecke stellt. Weil man die Menschen auf dem Amt wie lästige Bittsteller behandelt und ihnen dazu noch falsche Auskünfte gibt, damit sie weniger oder gar kein Geld bekommen. Wir wollen Rechtssicherheit für Bedürftige, die einen Anspruch auf Hilfe haben. Wir wollen reguläre Arbeitsplätze und keine Ein-Euro-Jobs, die noch mehr Menschen erwerbslos manchen. Deshalb muss Hartz IV weg und dafür werden wir uns in Hamburg auf Bundesebene einsetzen.

Bis Hartz IV endgültig im Mülleimer verschwindet, fordern wir die Erhöhung des Eckregelsatzes (das ist das Geld, das ein Hartzer monatlich bekommt und von dem alles zu bestreiten ist auch Strom, Wasser, Telefon, Versicherung etc. ? außer Wohnung und Heizkosten) von derzeit 347,-- Euro auf mindestens 500,-- Euro. Dann müssen Sie nicht mehr zu Tafel gehen und können sich auch mal etwas extra leisten.

Ihre
Dora Heyenn
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Frage zum Thema Soziales
19.02.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Heyenn,

erst einmal möchte ich Ihnen viel Erfolg für die Wahl am 24. Februar wünschen. Ich finde es sehr schön, dass Sie als Frau für die Bürgerschaftswahl kandidieren. Und über die Kandidatur von Frau Gitta Bockwold freue ich mich eben so.
Komme ich jetzt zu meinem Anliegen : Warum verdienen Frauen ( trotz besserer Bildung ) weniger als die Männer? Und 2. : Kann man dagegen etwas unternehmen?
Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche viel Erfolg

Mit freundlichen Grüssen

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