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Sehr geehrter Herr Töpfer,
hier sind die Quellen:
"Der CDU-Kreisverband Hannover Stadt spricht sich für den D-Tunnel aus" (…)
Es wurde "... beschlossen, dass in Verbindung mit dem D-Tunnel die Hochflurtechnik realisiert werden soll. Einem Vorschlag der Antragskommission, für den Fall, dass eine Tunnellösung aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar ist und dann neu über die Frage "Hochflurtechnik" oder "Niederflurtechnik" entschieden werden müsse, folgten die Delegierten mehrheitlich nicht." (Quelle: Bericht über den Parteitag des CDU-Kreisverbandes Hannover-Stadt am 24.4.2012,
www.zukunft-hannover.de )
Der CDU-Parteitag Hannover Stadt will also den D-Tunnelbau und zieht die Alternative Niederflurbahn nicht in Betracht, weil die Delegierten befürchten, dass der Tunnel dann nicht gebaut wird.
Entsprechende Zahlen legte der Fraktionsvorsitzender der CDU im Bezirksrat Ricklingen Christian Weske in seinem Vortrag vor: Er nennt darin einen Landesförderanteil für den D-Tunnel-Bau von Goetheplatz bis Hauptbahnhof in Höhe von 130.000.000 (Gesamtkosten) – 40.000.000 (Kommunale Kosten) = 70.000.000 € (Förderung Land).
Die Förderfähigkeit der Niederflurtechnik durch das Land, die Weske mit Mehrkosten von 820.000 €/Jahr beziffert, sieht er nicht sichergestellt. (Seite 8)
Die oberirdische Linie 10 mit Hochbahnsteigen beziffert Weske auf 62.000.000 € inkl. einem kommunalen Anteil von 20.000.000 bis 37.000.000 €. (Quelle: Diskussion unterschiedlicher Konzepte zum Ausbau der Stadtbahnstrecke D, Vortrag von Herr Weske am 24.4.2012,
www.zukunft-hannover.de )
In der Regionsversammlung am 18.1.2012 stimmte die Regions-CDU mit SPD und Piraten für die oberirdische Linienführung mit Hochbahnsteigen. Linke und Grüne stimmten für Niederflur und die rechtspopulistische Partei "Die Hannoveraner" stimmte gegen beides mit der Begründung, dass sie den Tunnel wollten.
Mit fr. Grüßen,
