Dirk Toepffer (CDU)
Abgeordneter Landtag Niedersachsen

Grunddaten
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Hannover-Döhren
Ergebnis
42,1%
Landeslistenplatz
71
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(...) Das beschlossene Steuerpaket soll laut Rot-Grün in erster Linie zum Schuldenabbau dienen. Das Vorhaben ist aber nicht nachvollziehbar, weil der Stadtkämmerer am 8. Februar 2012 eine gigantische Mehreinnahme von 100 Millionen Euro und seine Einschätzung, eines ausgeglichenen Haushalts 2013 bei guter Konjunktur, bekannt gab. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
13.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Toepffer,

wie seit Wochen bekannt ist, tritt die Gattin unseres ehemaligen Bundeskanzlers Herrn Schröder, Frau Doris Schröder-Köpf, als SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis 24 an. Für sie ist es das erste Mal. Sie gehen als CDU-Landtagskandidat für Hannover-Döhren ins Rennen, wobei es für Sie ja nicht die erste Kandidatur in (und für) diesem/-n Wahlkreis ist. Wie fühlen Sie sich dabei und wie optimistisch sind Sie für die Landtagswahlen 2013, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass man im Wahlkreis Hannover-Döhren eventuell bald von einem (Wahlkampf-)Duell zwischen Ihnen und Frau Schröder-Köpf sprechen kann?

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Dirk Toepffer
bisher keineEmpfehlungen
20.04.2012
Dirk Toepffer
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie mögen Recht haben: zu einem Duell könnte es unter Umständen kommen, aber genau das macht den Wahlkampf an sich spannend. Wichtig ist das Wahlergebnis. Frau Schröder-Köpf ist an der Seite von Herrn Schröder bekannt geworden und möchte nun in der Politik für die SPD tätig werden. Sie wurde - wie sicherlich viele richtig vermuten - auch aufgrund ihres generellen Bekanntheitsgrades als SPD-Landtagskandidatin für den Wahlkreis Hannover-Döhren aufgestellt.

Ich habe meinen Wahlkreis bei der letzten Landtagswahl direkt gewonnen. Mein "Heimvorteil" wird mich jedoch nicht davon abhalten, mit sehr viel Eifer einen guten Wahlkampf zu betreiben. Auch wenn Frau Schröder-Köpf als Neuling bezeichnet werden kann, nehme ich sie als Konkurrentin doch ernst.

Ich hoffe, dass meine erfolgreiche Arbeit als Landtagsabgeordneter und CDU-Fraktionsvize für die Landeshauptstadt Hannover von den Bürgerinnen und Bürgern in Hannover-Döhren honoriert wird, in dem sie mich bei der Landtagswahl im kommenden Jahr mit ihren Stimmen unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Toepffer, MdL
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Frage zum Thema Integration
15.05.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Toepffer,

im Dezember 2011 haben wir vom Unterstützerkreis der Familie Salame/Siala Sie schon einmal um Ihre Unterstützung gebeten. Jetzt bitten wir Sie erneut um Hilfe.

Leider weigern sich das Innenministerium und die Ausländerbehörde des Landkreises Hildesheim bis heute, der im Jahr 2005 abgeschobenen Gazale Salame und ihren beiden Kindern Schams (8) und Gazi (6) endlich die Rückkehr zu ihrer Familie (Vater Ahmed Siala mit Amina (15) und Nura (13)) in den Landkreis Hildesheim zu ermöglichen. Die Behörden missachten damit in unseren Augen sowohl die UN-Kinderrechtskonvention als auch die Europäische Menschenrechtskonvention.

Die Abschiebung der Gazale Salame nach 17 Jahren Aufenthalt mit einem Teil der gemeinsamen Kinder stellte eine offenkundige Menschenrechtsverletzung dar. Nach sieben Jahren ist es mehr als höchste Zeit, die gegen Gazale und ihre Kinder praktizierte Politik der Verbannung endlich zu beenden, unter der vor allem Gazale extrem leidet. Der Fall der sechsköpfigen Familie ist mittlerweile zu einem bundesweiten Symbol für eine kinder- und menschenrechtsverletzende Flüchtlingspolitik in Niedersachsen geworden. (siehe Berichte unter www.nds-fluerat.org / Infomaterial / Gazale Salame / zurückliegende Aktivitäten.

Etliche Prominente, unter ihnen Rita Süßmuth und Heiner Geißler, Prof. Dr. Klaus J. Bade, Prof. Dr. Lothar Krappmann, Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Tom Koenigs und andere, haben sich ebenso wie unzählige Unterstützer/innen an den Ministerpräsidenten McAllister gewandt und ihn um eine Lösung gebeten. Leider blieben alle bisherigen Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Um dem Rest der Bundesrepublik zu zeigen, dass Niedersachsen nicht "gebrandmarkt als bedeutendes Negativbeispiel der deutschen Immigrationsdebatte" (HAZ vom 04.04.2012) ist, sondern im Sinne der Verpflichtungen der Europäischen Menschenrechtskonvention handelt, bitten wir Sie hiermit, persönlich Stellung zu beziehen:

Freundliche Grüße

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