Dirk Niebel (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Dirk Niebel
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Heidelberg-Weinheim
Ergebnis
7,3%
Landeslistenplatz
2, Baden-Württemberg
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Frage zum Thema Umwelt
17.09.2005
Von:

Hallo Herr Niebel,

warum sieht die FDP Umweltschutz immer nur als Last und stellt ihn als bürokratisches Monster dar? Ist es nicht viel mehr so, dass - neben der ökologischen Notwendigkeit - auch ökonomisch schon sehr viel am Umweltschutz hängt? Viele, viele Arbeitsplätze sind entstanden. Und wir sind führend in neuen, innovativen Technolologien, die uns Exportzuwächse bescheren.

Die FDP sieht sich nicht als Ökopartei - schon schlimm genug - aber müsste nicht wenigstens die ökonomische Vernunft dazu führen, dass die FDP aufhört, Umweltschutz zu bekämpfen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dirk Niebel
1Empfehlung
21.09.2005
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,
die FDP tritt für europaweit verbindliche Umweltstandards ein. Wir sind gegen eine ausufernde und sinnlose europäische Ökobürokratie, die den Mitgliedsstaaten aufgezwungen wird. Eine moderne Umweltpolitik vermeidet, Menschen auf allen Gebieten vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben.
Um beste Ergebnisse zu erzielen, brauchen wir im Umweltschutz moderne marktwirtschaftliche Methoden.
Die FDP wird Markt und Umwelt versöhnen. Der Schutz der Umwelt gehört zu den unabdingbaren Zielen einer Sozialen Marktwirtschaft. Wenn wir für den Umweltschutz etwas erreichen wollen, müssen wir Produktions- und Lebensweisen ersetzen, deren bedrohliche Folgen uns deutlich werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dirk Niebel
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
17.09.2005
Von:

( Meine Antwort und Frage auf Ihre Antwort Teil I ) Gentechnik

Sehr geehrter Herr Niebel,
Sie scheinen meinen Text über die Gentechnik nicht durchgelesen zu haben oder wollen es nicht wahr haben. Ihre Antwort - vom 14.09.05 auf meine Gentechnik-Fragen - kann ich so nicht hinnehmen.
(Niebel:) "Grundsätzlich tritt die FDP für die verantwortbare Nutzung der Grünen Gentechnik in der Landwirtschaft ein. ... Sie bieten Vorteile für Verbraucher, Umwelt und Landwirtschaft:
(:) "Das ist schlichtweg falsch"
(Niebel:) "Verminderung von Umweltbelastungen,…
(:) Die Umweltbelastungen werden größer, da trotz genmanipuliertem Saatgut Spritzmittel verwendet werden muß. Und spätestens alle 3 bis 4 Jahre sind die Unkräuter und Schadinsekten resistent, sodass immer mehr und stärkere Spritzmittel benötigt werden. Folge: Tote Böden – dort dürften keine Mikroorganismen mehr überleben / Gefährdung des Grundwassers, usw. Wissenschaftler haben erst vor kurzem festgestellt, dass das Insektizid "Roundup" von der Gentechnik-Firma ‚Monsanto’ die Ursache für das weltweite, rätselhafte Amphibiensterben ist!

Was wollen Sie tun, (angesichts dieser weltweiten Probleme, welche die grüne Gentechnik mit sich bringt) um die landwirtschaftlichen Unternehmen in Deutschland (und Europa) zu Schützen, die ohne Gentechnik produzieren und damit das Vertrauen der großen Mehrheit der Verbraucher und Verbraucherinnen haben?

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