Dirk Niebel (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dirk Niebel
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Diplom Verwaltungswirt, Arbeitsvermittler, Hauptmann d.R.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, FDP-Generalsekretär
Wahlkreis
Heidelberg-Weinheim
Landeslistenplatz
2, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
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(...) Dagegen erfüllt die bezahlte und verdeckte Beschäftigung von externen Mitarbeitern in Ministerien diese Voraussetzung nicht und ist deshalb inakzeptabel, das gilt genauso, wenn Unternehmensmitarbeiter für eine begrenzte Zeit für Tätigkeiten in Ministerien freigestellt werden. Konkrete Einzelinteressen würden direkt in die Gesetzgebung einfließen und den demokratischen Willensbildungsprozess untergraben. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Finanzen
17.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,

ich möchte sie gerne folgendes fragen:
1.In Ihrer Antwort auf die Frage von Herrn vom 07.07.09 haben Sie geschrieben: "Der Staat hat kein Einnahmeproblem".
Zugleich weichen Sie in 17(!) Zeilen der Frage nach einer etwaigen MWST-Erhöhung nach der nächsten Bundestagswahl aus.
Daher meine Frage:
Warum schließen Sie eine Mwst-Erhöhung (ich meine nicht das Thema "einfache und gerechte Steuern") nicht aus, obwohl der Staat ihrer Meinung nach genug einnimmt?

2.Wie würden Sie die beiden Begriffe "neosozial" (auch von Ihrer Partei geprägt) und "neoliberal" voneinander abgrenzen?

Über Antworten würde ich mich freuen.

MfG

Antwort von Dirk Niebel
2Empfehlungen
11.08.2009
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

nach meiner Auffassung schließt die Forderung nach Steuersenkungen logischerweise Steuererhöhungen aus. Die FDP lehnt die Erhöhung der Mehrwertsteuer und weitere höhere Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger ab. Elf Jahre lang haben erst Rot-Grün und dann Schwarz-Rot versucht, die Staatsfinanzen durch Steuererhöhungen zu sanieren. Das Ergebnis sind jetzt hohe Steuern und trotzdem hohe Schulden. Schon die Diskussion über weitere Steuererhöhungen verunsichert Investoren und Konsumenten. Das ist Gift in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Unser Ziel in den Koalitionsverhandlungen ist eine echte Steuerstrukturreform und ein faires Steuersystem. Wir wollen Wirtschaftswachstum durch Steuersenkungen erreichen. Das sichert Arbeitsplätze und schafft neue Steuerzahler.

Die Neoliberalen waren diejenigen, die den Nachtwächterstaat abgelöst und Spielregeln eingeführt haben. Der Staat sorgt ähnlich wie der Schiedsrichter im Fußballstadion dafür, dass diese Spielregeln eingehalten werden. Wir wollen einen starken Staat für die Kernaufgaben und die staatliche Ordnung, die der Markt für fairen Wettbewerb und Chancengerechtigkeit braucht. Das ist die Voraussetzung für beste wirtschaftliche Ergebnisse und damit Wohlstand als die Grundlage für soziale Sicherheit.

Das Bundeskabinett hat den Sozialbericht 2009 beschlossen, wonach in diesem Jahr voraussichtlich 754 Milliarden Euro für soziale Zwecke ausgegeben werden. Das sind 32,6 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Fast jeder dritte verdiente Euro geht in diesem Jahr an Rentner, Hinterbliebene, Familien, Bedürftige oder Arbeitslose. Im kommenden Jahr wird mit einer noch höheren Quote gerechnet. Die Gefahr besteht, dass übermäßige Sozialausgaben die Kraft für den Aufschwung schmälern und damit neuer Bedarf für Sozialleistungen entsteht.

80 Millionen Menschen in Deutschland werden gegen die großen Lebensrisiken abgesichert. Aber das soziale Netz ist nicht unendlich dehnbar. Geringe Bildung, hohe Arbeitslosigkeit, Armut und Krankheit sind eng miteinander verknüpft. Die FDP ist die Partei der sozialen Verantwortung. Eine gute Bildungspolitik und eine wirksame Arbeitsmarktpolitik sind die beste Sozialpolitik. Eine verlässliche soziale Absicherung ist zwingend notwendig. Aber wir lehnen sozialdemokratische Umverteilungsmechanismen ab und wollen nicht auf Effizienz oder sinnvolle Einsparungen verzichten.

Unsere Alternative zum staatlich geführten Sozialstaat ist die liberale Bürgergesellschaft. Die liberale Bürgergesellschaft schöpft ihre Kraft aus der Eigeninitiative und Kreativität der Menschen und wird nicht von einer anonymen Staatsbürokratie gelähmt wird. Wir wollen eine liberale Bürgergesellschaft, in der die Bürger über die Zukunft Deutschlands mitentscheiden und an demokratischen Entscheidungsprozessen teilhaben.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Arbeit
20.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,

ich schreibe Sie an, weil Sie Fachsprecher der FDP-Fraktion für Arbeit sind.

Mir fällt auf, dass die FDP einerseits für ein Bürgergeld ist und andererseits gibt es Aussagen wie von Herrn Lindner( bei N 24, "Studio Friedman") dass die FDP die Hartz IV Regelsätze um bis zu 30% kürzen möchte.
Auch in diesem Link ist das so nachlesbar:

www.gegen-hartz.de

Was stimmt nun? Will die FDP ein Bürgergeld oder eine Hartz IV Senkung. Letzteres kann ich mir bei den ohnehin niedrigen Sätzen kaum vorstellen.
Es ist aber verwirrend, wenn verschiedene Aussagen von einer Partei getätigt werden.

Wie Sie in dem Link sehen, will die CDU/CSU eine Ausweitung der 1 Euro Jobs auf die Privatwirtschaft.
In der ARD-Sendung " Die Armutsindustrie", die letzten Mittwoch ausgestrahlt wurde, wurde darüber berichtet, dass 1 Euro Jobber schon jetzt in der Privatindustrie eingesetzt werden.

Meine Frage dazu:

Ist das nicht gesetzeswidrig? 1 Euro Jobs sollten doch keine regulären Jobs vernichten?
Will die FDP bei einer Regierungsbeteiligung die 1 Euro Jobs beibehalten und gar ausweiten oder wieder abschaffen?

Ich bedanke mich bereits im vorraus, für eine hoffentlich klärende Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dirk Niebel
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21.07.2009
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

das FDP-Wahlprogramm sieht ausdrücklich keine pauschalen Leistungskürzungen für Bezieher des Arbeitslosengeldes II vor. Wir wollen steuerfinanzierte Sozialleistungen in einer einzigen Transferleistung bündeln, dem Bürgergeld. Das Bürgergeld umfasst dann das ALG II einschließlich der Leistungen für Wohnen und Heizung, das Sozialgeld, die Sozialhilfe, die Grundsicherung im Alter und der Kinderzuschlag. Diese Leistungen werden grundsätzlich pauschaliert gewährt und vom Finanzamt, also von einer einzigen Behörde, verwaltet und auch ausgezahlt. Mehr zum Bürgergeld können Sie in unserem Wahlprogramm unter www.deutschlandprogramm.de ab Seite 9 nachlesen. Voraussetzung für das Bürgergeld sind einerseits Bedürftigkeit und andererseits bei Erwerbsfähigkeit die Bereitschaft zur Aufnahme einer Beschäftigung. Wer die Aufnahme einer zumutbaren Arbeit verweigert, muss auch Leistungskürzungen hinnehmen.

Aus unserer Sicht dürfen die Ein-Euro-Jobs nur zur Überprüfung der Arbeitsbereitschaft und zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess dienen. Ein-Euro-Jobs in privaten Unternehmen führen zu einer wettbewerbsverzerrenden Konkurrenz. Wir sehen die Gefahr von Verdrängungseffekten und der Stärkung des zweiten Arbeitsmarktes. Bei allen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen muss die Integration in den ersten Arbeitsmarkt Vorrang haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Diätenerhöhung
22.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,

ich möchte Ihnen die Frage stellen, warum sich Politiker Jahr für Jahr die Diäten erhöhen müssen. Von Arbeitnehmern wird erwartet aus wirtschaftlichen Gründen auf Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld zuverzichten. Warum verzichten Bundespolitiker nicht einmal auf ihre Reisepauschale oder fahren mit ihren Privatfahrzeugen. Zur Rentenkassenentlastung sollte man eine grundlegende Reformierung des Beamtengesetzes vornehmen, damit Politiker und Beamte wie jeder Arbeitnehmer in die Rentenversicherung einzahlen.

Ich würde mich auf eine detailierte Antwort ohne rheotrische Floskeln freuen.

Mit freundlichen Grüssen

Herr
Antwort von Dirk Niebel
1Empfehlung
11.08.2009
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

die FDP hat den letzten Vorschlag von Union und SPD zur Erhöhung der Abgeordnetendiäten abgelehnt. Wir fordern seit vielen Jahren, dass Abgeordnete nicht selbst über die Höhe ihrer Entschädigung entscheiden. Wir schlagen vor, dass der Bundespräsident eine unabhängige Kommission einberuft, die regelmäßig die Höhe der Diäten festsetzt. Dann hätte sich der Vorwurf der Selbstbedienung ein für allemal erledigt.

Diese Kommission soll auch Vorschläge für eine Neuregelung der Altersversorgung machen. Abgeordnete sind weder Beamte noch Angestellte des öffentlichen Dienstes. Sie sind freie Mitarbeiter des deutschen Volkes. Sie sollten für ihre Pension selbst sorgen, wie alle anderen Freiberufler es auch tun.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Soziales
24.07.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,

in der Online-Ausgabe der Berliner Umschau bin ich auf folgenden Beitrag gestoßen, welcher mich schwer erschüttert:

In diesem Beitrag wird geschrieben, dass die Regelsätze nach der Bundestagswahl von CDU und FDP um bis zu 30% gekürzt werden sollen. Zudem soll auch die Pflicht einer Gegenleistung in Form der kostenlosen Arbeitskraft im Gesetz verankert werden. Auch sollen 1-Euro-Jobs auf die Privatwirtsschaft ausgeweitet werden (was in meinen Augen das Lohndumping nur noch mehr fördert und weitere Arbeitslose zur Folge hat).

Würde dies auch für einen Arbeitslosen 55jährigen gelten, der sein Leben Lang gearbeitet hat und den jetzt keiner mehr möchte, weil er - nach Meinung der Arbeitgeber - zu alt ist und - nachdem er 1 bis 1 1/2 Jahre ALG I bezogen hat - diese Form der modernen Sklaverei über sich ergehen lassen muss? Wofür hat dieser Mensch sein Leben lang rücklagen gebildet? Damit der Staat ihn durch seine wirre Wirtschaftspolitik auch noch den letzten Cent aus der Hose zieht?

Hier der Artikel zum nachlesen: www.berlinerumschau.com

Ich weiß, dass man nicht bedingungslos alles, was in der Presse geschrieben wird, glauben soll. Daher bitte ich Sie um Aufklärung: Stimmen die von mir oben genannten Punkte? Will die FDP sich wirklich für dieserlei Einschnitte stark machen und dadurch Menschen, die eh schon ganz unten sind, noch weiter drangsalieren? Setzt sich die FDP - in meinen Augen - dann auch für eine moderne Lohn-Sklaverei ein?

Ich bitte Sie mir zu erklären, warum Menschen, die 40 Stunden die Woche arbeiten und immer noch – aufgrund der geringen Bezahlung - Hilfe vom Staat benötigen, plötzlich mehr zur Verfügung haben sollen, weil man anderen die Leistungen kürzt, frei nach ihrem Motto: Wer fleißig ist, hat mehr verdient?

Es grüßt freundlich

Antwort von Dirk Niebel
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11.08.2009
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

wie Sie unserem Wahlprogramm unter www.deutschlandprogramm.de entnehmen können, hat die FDP keine Kürzung des Arbeitslosengeldes II gefordert. Die Dauer der Arbeitslosigkeit muss verkürzt und die Vermittlung in Beschäftigung beschleunigt werden. Wir wollen dazu beitragen, dass die Menschen, die arbeiten wollen, einen Arbeitsplatz finden. Deshalb haben wir mehrfach die Auflösung der Bundesagentur für Arbeit in ihrer jetzigen Form und die Neuordnung ihrer Aufgaben gefordert. Wir fordern den verantwortungsvollen Umgang mit den Mitteln der Beitragszahler und die Anpassung an die Bedürfnisse der Arbeitslosen, Arbeitgeber und Arbeitsuchenden. Wir wollen, dass alle Arbeitslosen in kommunalen Jobcentern betreut und beraten werden, weil die Kommunen besser auf individuelle Probleme und den regionalen Arbeitsmarkt reagieren können.

Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, müssen Steuern und Abgaben gesenkt, Bürokratie abgebaut und arbeits- und tarifrechtliche Vorschriften gelockert werden. Dann haben Arbeitslose aller Altersstufen wieder eine Chance auf Beschäftigung.

Zudem haben wir das Bürgergeld-Konzept beschlossen. Das FDP-Bürgergeld will Menschen bei Bedürftigkeit unterstützen und gleichzeitig die Leistungsbereitschaft und Eigeninitiative fördern. Durch die Zusammenfassung und Pauschalisierung von steuerfinanzierten Sozialleistungen und ihrer Verwaltung in einer Behörde werden diejenigen vom Bürgergeld profitieren, die dies nach unserem Willen sollen: die Bedürftigen, nicht die Findigen.

Über eine neue Freibetragsregelung und in Verbindung mit unserem Steuerkonzept wird sichergestellt, dass sich die Aufnahme einer Arbeit - auch bei geringer Bezahlung - lohnt. Das Nettoeinkommen ist bei Aufnahme einer Beschäftigung immer höher als der alleinige Transferbezug. Das Bürgergeld sorgt für ein Mindesteinkommen, das Beschäftigung fördert und Arbeitseinkommen nicht benachteiligt. Dieses Mindesteinkommen verhindert Armut besser als staatlich verordnete Mindestlöhne.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
31.07.2009
Von:
Dr

Sehr geehrter Herr Niebel,

In Ihrem Lebenslaufe schreiben Sie:
In meinen Funktionen als Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und als Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Parlamentariergruppe ist mir der Frieden im Nahen Osten ein besonderes Anliegen.
Auch mussten Sie auf eine Abmahnung von Prof. Norman Paech hin einen Artikel der "Jerusalem Post" von Ihrer Webseite nehmen.
Mich interessiert nun sehr, geben Sie der Bezeichnung "Zionist" eine positive oder negative Wirkung?
Und wuerden Sie sich selbst als "Zionist" betrachten oder Menschen verfolgen, die Sie so nennen?

Mit Gruessen aus Ihrem Wahlkreis,
Antwort von Dirk Niebel
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14.08.2009
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr Dr. ,

Herr Paech hat als außenpolitischer Sprecher der Linken eine höchst fragwürdige Haltung zu Israel. Das ist von anderen Medien aufgegriffen worden. Der Vorgang ist auf meiner Internetseite unter www.dirk-niebel.de dokumentiert.

Ich bin weder Zionist noch "Oberzionist", wie Sie mich an anderer Stelle tituliert haben. Der Begriff Zionismus bezeichnet unter seinem Begründer Theodor Herzl ursprünglich die jüdisch-nationale Bewegung, die sich im 19. Jh. für die Errichtung eines jüdischen Staates in Palästina eingesetzt hat. Er wird inzwischen verkürzt auch als Ideologie verstanden, nationalistisch oder religiös geprägt. Nicht wenige sahen darin eine Antwort auf den Antisemitismus, allerdings bis hin zu einer antiliberalen Haltung. Die UNO hat den Zionismus sogar als Rassismus verurteilt und diesen Beschluss erst im Dezember 1991 annulliert. Der Begriff ist durch rechte und arabisch-antisemitische politische Motive negativ besetzt.

Mit der Staatsgründung vor 60 Jahren war das Ziel des Zionismus erreicht. In Israel können die Juden selbst über ihr Schicksal bestimmen. Seit seiner Gründung sieht sich Israel als Staat für die Juden der Welt. Entstanden ist eine Demokratie, in der die hebräische, die jüdisch-orthodoxe und die arabische Kultur mit ihren Subkulturen nebeneinander leben. Die Forderung nach der sicheren Existenz Israels in sicheren Grenzen und die Unterstützung des Staates gehören seit Jahrzehnten zu den Konstanten in der deutschen Politik. Die FDP-Bundestagsfraktion hat sich mit der Beteiligung am interfraktionellen Antrag 16/197 "Existenzrecht Israels ist deutsche Verpflichtung" eindeutig positioniert, das ist nachzulesen unter dip21.bundestag.de . Die Palästinenser haben ebenfalls das Recht, in einem eigenen, demokratischen Staat zu leben. Dies liegt auch im ureigenen Sicherheitsinteresse von Israel.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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