Dirk Niebel (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dirk Niebel
Geburtstag
29.03.1963
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Wohnort
Berlin
Wahlkreis
Heidelberg
Ergebnis
12,0%
Landeslistenplatz
2, Baden-Württemberg
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(...) Der Schlüssel für die Befriedung Afghanistans liegt darin, wirtschaftliche und soziale Perspektiven für die afghanische Bevölkerung zu schaffen, um diese gegen eine Radikalisierung durch die Taliban zu immunisieren. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Umwelt
21.11.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dirk Niebel,

sie sind Vertreter der Weltbank in Deutschland.

Sicherlich kennen sie auch den Weltbank-Klimabericht. Deutschland hat 10 Millionen € für Klimaprojekte bekommen. Es gibt weltweit keine Technologie die in der Lage ist dem Klimawandel etwas entgegen zu setzen. Derzeitige Solarenergie und Windstrom sind viel zu teuer. Ich habe eine Technologie entwickelt mit der man Solarenergie 6-mal billiger in Strom umwandeln und Speichern kann. Die Technologie ist sehr einfach und hoch effizient. Herzstück der Technologie ist ein neuer Druckwandler. Dieser wurde gebaut und getestet. Der Druckwandler erzeugt schon ab einem Druck von 0,15 bar Druck Strom. Derzeitige Motoren und Turbinen setzten sich nicht einmal in Bewegung bei solch einem geringen Druck, Sie benötigen mindestens 100 mal mehr Druck um Strom zu erzeugen. Das wichtigste ist aber, dass diese Technologie nicht mit Öl, mit Dampf, oder Wasser arbeitet und keine Kühlung benötigt. Somit kann sie in Wüstenregionen eingesetzt werden und mit geschultem Personal betrieben werden, das aus der Region kommt. Weltweit ist somit das Energieproblem gelöst. Der Klimawandel kann nur so aufgehalten werden.

Ich muss meine Behauptungen aber in der Praxis nachweisen und dafür brauch ich Geld. Wie komme ich an das Geld der Weltbank um eine hoch effiziente Nutzung der Sonnenenergie und der Speicherung der Energie demonstrieren zu können und in die Praxis einführen zu können? Können sie mich hierbei unterstützen. Selbstverständlich können sie den Druckwandler besichtigen, wenn sie das möchten? Wenn sie weitere Informationen benötigen stehe ich ihnen immer zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dirk Niebel
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22.11.2012
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

die Weltbank ist kein herkömmliches Geldinstitut, sondern eine Organisation der Vereinten Nationen für Wiederaufbau und Entwicklung. Sie unterstützt wirtschaftlich weniger entwickelte Länder und vermittelt z.B. Darlehen oder Kredite für Investitionen.

Die Weltbank ist beim Klima­schutz und der An­pas­sung an den Klima­wandel für Deutsch­land ein un­ver­zicht­barer Partner. Deutsch­land ist einer der größten Geber für den Klima­schutz in Entwicklungs- und Schwellen­ländern und einer der wel­tweit größten Techno­logieexpor­teure im Energie- und Klima­sektor. Mehr Informationen finden Sie unter
www.bmz.de

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Wirtschaft
26.12.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,

Was Herr Pillip Rösler in den vergangenen Tagen von sich gibt wird Ihrer Partei sehr dienlich sein !

Sind Sie auch der meinung die DB zu Privatisieren ?
Reicht nicht schon Stuttgart 21 wo vorausgesagte Kosten Orbitant Steigen?
Welche Folgen und Kosten werden dann dem Seuerzahler aufgebürdet?
Aber es Passt in den heutigen Beitrag von Herrn Pillip Rößler Ausweitung der Anstellungen
von Geringverdienern Ganz nach dem Motto "Wir sind die Partei der besserverdienenden"
Haben Sie nicht angst das sich die FDP zu sehr vom Volk entfernt ?
Wie sollen Junge Leute dem Kostendruck noch Standhalten .in Zeiten Unbefristeter Arbeitsverträge Steigender Mieten ,Kraftstoff und Heizkosten.Wie sollen sie mit Ihren niedrigen Einkommen dann noch Mut zur Kindererziehung haben.

M.f.g
Antwort von Dirk Niebel
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14.01.2013
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

Staatsbeteiligungen sind nicht in erster Linie eine fiskalische oder haushaltspolitische Frage. Ordnungspolitisch geht Privat vor Staat. In manchen Zeiten ist es haushaltspolitisch nicht ratsam, Beteiligungen abzustoßen, mit denen man Geld verdient. Der Staat muss aber keine Anteile an einem Yachthafen oder einem Golfplatz halten.

Der Wirtschaftsminister hat in seinem Papier noch einmal deutlich gemacht, wie die soziale Marktwirtschaft gestärkt und Deutschland auf Wachstumkurs gehalten wird. Wir Liberale wollen mehr Freiheit und mehr Chancen für die Menschen, die jeden Tag unseren Wohlstand erarbeiten. Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, Wachstumskräfte zu mobilisieren, Wachstumsbremsen zu verhindern und Rahmenbedingungen zu sichern, die den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig machen.

2012 waren so viele Menschen in Deutschland erwerbstätig wie noch nie zuvor, und die Arbeitslosenquote war so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland so niedrig wie nirgendwo sonst in der Europäischen Union. Die FDP-Bundestagsfraktion wird auch 2013 daran arbeiten, noch mehr Menschen eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu geben und so Teilhabe zu ermöglichen. Wir setzen weiter auf Flexibilität, Tarifautonomie und bessere Qualifikationsmöglichkeiten für Einstieg und Aufstieg auf dem Arbeitsmarkt.

Wir müssen auch über eine leistungsgerechtere Steuerpolitik in Deutschland diskutieren. SPD und die Grünen haben im Bundesrat verhindert, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre ihnen zustehenden Lohnerhöhungen wirklich bekommen und nicht beim Finanzminister abliefern müssen. Wir brauchen ein verständliches und flexibleres Steuerrecht, das den Bürgerinnen und Bürgern die Forderungen des Staates plausibel macht. Die FDP ist vielschichtig und hat eine gute politische Basis, um Deutschland in eine bessere Zukunft zu führen. Mein Interview "Die FDP ist der Schutzengel dieser Koalition" im Deutschlandfunk vom 30.12.12 können Sie unter www.dradio.de nachhören undnachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
27.12.2012
Von:

Sind Sie sich über die Tragweite Ihrer jüngsten Äußerung über den Bundeswirtschaftsminister im Hinblick auf die Wahl in Niedersachsen im Klaren und haben Sie vorher darüber nachgedacht, welche Auswirkungen es auch für Sie persönlich, Ihrer Partei im Besonderen und letzendlich auch für die gasamte Bunderegierung haben könnte?
Antwort von Dirk Niebel
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14.01.2013
Dirk Niebel
Sehr geehrte Frau ,

die FDP ist vielschichtig und hat eine gute politische Basis, um Deutschland in eine bessere Zukunft zu führen. Ich halte eine Teamlösung für richtig. Es gibt keine Notwendigkeit, sich einzuengen. Ich bin z.B. ohne Landesvorsitz zum Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg gewählt worden. Wir brauchen ein Team, in dem der jeweilige Vorsitzende der Erste unter Gleichen ist, und wo die Präsidiumsmitglieder, die Bundesminister und die Spitzenkandidaten der Landesverbände dazu beitragen, dass Motivation und Schwung in den Wahlkampf kommen.

Den Wortlaut meiner Interviews können Sie unter www.dirk-niebel.de das Interview "Die FDP ist der Schutzengel dieser Koalition" im Deutschlandfunk vom 30.12.12 unter www.dradio.de und die Reden vom Landesparteitag und von der Dreikönigskundgebung unter www.fdp.dreikoenig.de nachhören und nachlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Umwelt
10.01.2013
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Niebel,

Was unternehmen Sie und was haben Sie getan, um die Wahl in NS zu gewinnen? Es wird sicher eine Zitterpartie für die FDP.

Aber Sie können das ändern zu Gunsten der FDP..

Ich habe mich schon direkt mit einer Mail an Herrn Brüderle gewandt und Ihn darauf aufmerksam gemacht, dass es in NS eine Anzahl von Bürgerinitiativen gibt, die sich gegen den Öko- und Windwahn richten. Sie sind gegen E10 bekanntlich eingetreten. Die GRÜNEN wollen noch mehr Öko und EEG und das ist doch nach meiner Meinung ein Wahlgeschenk für die FDP, die auf weniger Staatseinfluß setzt.

Setzen Sie Ihre Wahlhelfer im Wattenmeer und rund um Hannover zusmmen mit den Bürgerinitiativen ein, um einen weiteren sinnlosen Zubau von Windmühlen zu stoppen, und teuere, Milliarden verschlingende Überlandleitungen oder Erdkabel zu unterbinden.und vertreten Sie mit Ihren Mitstreitern das auch nach einer gewonnenen Wahl, selbst wenn es Herrn Altmaier gegen den Strich geht. Dann wäre die Wahl in NS für die FDP gerettet. Danach darf Herr Rösler abtreten.

Ich möchte nicht die Herren Steinbrück und Trittin, vielleicht auch noch Frau Roth oder Frau Wagenknecht nach der nächsten Bundestagswahl auf der Regierungsbank sehen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Antwort von Dirk Niebel
1Empfehlung
15.01.2013
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr Dr. ,

die FDP hat sich in den Umfrageergebnissen zur Wahl in Niedersachsen auffünf Prozent verbessert. Sie hat zusammen mit der CDU eine gute und verlässliche Arbeit geleistet und wird für eine Fortführung der schwarz-gelben Landesregierung in Niedersachsen gebraucht. Liberale und Union stehen für einen verantwortungsvollen und generationengerechten Umgang mit Steuergeldern. Die CDU/FDP-Koalition hat es geschafft, 855 Millionen Euro Steuermehreinnahmen ausschließlich zur Senkung der Nettokreditaufnahme zu verwenden. Ich war in letzter Zeit an sechs Terminen in Niedersachsen, weitere werden in den nächsten Tagen stattfinden.

Eine liberale Energiepolitik garantiert die effiziente Versorgung Deutschlands mit bezahlbarer, umweltverträglich erzeugter und vor allem sicherer Energie. Zum Ausbau der erneuerbaren Energien auf einer wirtschaftlich vernünftigen Grundlage hat das FDP-Präsidium einen klaren Beschluss "Stärkung der erneuerbaren Energien durch mehr Wettbewerb und weniger Staatswirtschaft" gefasst, das Sieunter www.fdp.de abrufen können. Die Bezahlbarkeit von Energie soll durch mehr Markt und Wettbewerb gefördert werden Ein ordnungspolitisch sauberes Konzept berücksichtigt die geforderten Aspekte von Klimaschutz, Flexibilität und Versorgungssicherheit. Dazu ist eine umfassende EEG-Reform notwendig. Das von den Liberalen vorgeschlagene Mengenmodell ist ein Schritt in die richtige Richtung. Detaillierte Informationen finden Sie auch unter www.fdp.de .


Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
16.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Niebel,
am 16.01.2013 wird im Innenausschuss des Bundestages die Neuregelung des Beschäftigtendatenschutzes erörtert. Der Entwurf der Bundesregierung wird verschärft durch einen Änderungsantrag der CDU/CSU und FDP. Beide werden sowohl vom Bundesbeauftragten für den Datenschutz (BfDI), als auch vom DGB kritisch bewertet. Der BfDI äußert: "Der von der Bundesregierung 2011 beschlossene Entwurf enthielt viele Schwachstellen. Die nunmehr vorgeschlagenen Änderungen … bringen … überwiegend aber Verschlechterungen für den Datenschutz der Beschäftigten".
Im Besonderen bewirken folgende Punkte eine erhebliche Verschlechterung des Arbeitnehmerdatenschutzes:
1. Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen sollen zukünftig eine Datenverarbeitung auch ohne Einwilligung oder gesetzliche Grundlage rechtfertigen: Der Schutz meiner Daten als Beschäftigter wird zur Verhandlungssache zwischen Arbeitgebern, Gewerkschaften und Betriebsräten
2. Sie schaffen eine Möglichkeit Daten eines Bewerbers mit dessen Einwilligung bei Dritten zu erheben. In einer Bewerbungssituation hat der Bewerber faktisch keine andere Möglichkeit als seine Einwilligung zu geben. Statt auf Grundlage der arbeitsrechtlich klar geregelten Zeugnisse urteilen zu müssen, kann nun der potentielle Arbeitgeber einfach nach "freiwilligem Einverständnis" des Bewerbers den alten Arbeitgeber als sonstigen Dritten befragen.
3. Wie der BfDI ebenfalls darstellt, wird es dank des Gesetzentwurfes zu einem erheblichen Ausbau der Videoüberwachung kommen.
Es gibt eine Reihe weiterer Punkte im Gesetzentwurf und dem Änderungsantrag, die den Datenschutz der Arbeitnehmer erheblich einschränken.
Meine erste Frage an Sie lautet: Wird die FDP auch in anderen Bereichen Einschränkungen des Datenschutzes und somit der Bürgerrechte einfordern?
Meine zweite Frage lautet: Sofern dieser Entwurf mit den vorgeschlagenen Änderungen im Bundestag zu Abstimmung kommt – wie werden Sie abstimmen?

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Dirk Niebel
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21.03.2013
Dirk Niebel
Sehr geehrter Herr ,

unser Ziel war und ist, rechtsklare Regelungen zu treffen, die im strukturellen Ungleichgewicht zwischen dem abhängig Beschäftigten und dem Arbeitgeber einen angemessenen Interessenausgleich ermöglicht. Es ging darum, nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Vorgaben zu machen, die für alle Beteiligten zu einem fairen Interessenausgleich führen. Vorgaben, die bislang in Betriebsvereinbarungen getroffen werden mussten, sind im Gesetz enthalten und werden dort verbindlich geregelt.

Die FDP-Fraktion setzt sich für ein hohes Datenschutzniveau und Rechtssicherheit für alle Beteiligten ein. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass der vorgelegte Gesetzentwurf in der Form, die er durch die Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen erhalten sollte, ausgewogene und interessengerechte Regelungen enthält. Die CDU/CSU-Fraktion hat weiteren Gesprächsbedarf festgestellt. Es steht zu befürchten, dass die vorgeschlagene Lösung in dieser Wahlperiode nicht mehr verabschiedet werden kann, die den Arbeitgebern nach wie vor die Möglichkeit eröffnet hätte, die erforderlichen Daten zur Durchführung von Arbeitsverhältnissen, zur Leistungsbewertung von Beschäftigten oder zur Bekämpfung von Straftaten, Korruption oder Geheimnisverrate sowie zur Absicherung ihrer legitimen Interessen an hoher Produktqualität, Eigentumsschutz oder wesentlicher Betriebsabläufe in einem verhältnismäßigen Rahmen zu erheben. Wir werden unsere Vorschläge für einen fairen Interessenausgleich auch zukünftig vertreten.

Mit freundlichen Grüßen

Dirk Niebel
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