Dirk Großeholz (DIE LINKE)

Dirk Großeholz
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
08.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Großeholz,

Im Herbst letzten Jahres hat sich in Spandau eine Initiative von Eltern und Lehrern gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat für ihre Kinder in Spandau zum neuen Schuljahr eine Freie Waldorfschule zu gründen.

Uns würde interessieren, wie Sie zu einer zu gründenden Freien Waldorfschule im Bezirk Spandau stehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dazu Ihre Meinung mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen
A.
Antwort von Dirk Großeholz
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13.08.2011
Dirk Großeholz
Sehr geehrte Frau ,

ich würde es begrüßen, wenn es in Spandau zum kommenden Schuljahr eine Waldorfschule geben würde. Das Konzept der Waldorfschulen mit der gleichberechtigten Förderung ist nicht zu unterschätzen. Eine Schule dieser Art würde die Schullandschaft in Spandau auf jeden Fall bereichern und ist sicherlich zu unterstützen.


Mit freundlichen Grüßen

Dirk Großeholz
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Frage zum Thema Finanzen und Verwaltung
21.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Großeholz,

wegen der desolaten Haushaltslage in Spandau gibt es nun also auch mal wieder eine Haushaltssperre.
Wie kann Ihrer Meinung nach mit der Situation umgegangen werden?
Besonders interessiert mich, wie die Defizite im Jugendhilfebereich aufgefangen werden sollen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dirk Großeholz
1Empfehlung
24.08.2011
Dirk Großeholz
Sehr geehrter Herr ,

dass die Haushaltslage desolat ist und es wieder einmal eine Haushaltssperre gibt ist wirklich nichts neues. Dass Problem ist aber nicht eines dass der Bezirk meistern kann da ja die Gelder vom Senat zugeteilt werden und Spandau kaum eigene Einnahmen hat. Der Druck auf den Senat von Berlin muss erheblich erhöht werden um ausreichend Finanzmittel zu bekommen. Da es dort eine unangebrachte Schuldenbremse gibt muss ebenfalls dort interveniert werden um diese zu entfernen. Wenn weiter um jeden Preis gespart wird kann die Binnenwirtschaft nicht anlaufen..... und so fehlen dann auch wieder die Gelder für die Jugendarbeit die unbedingt wieder verstärkt aufgenommen werden muss. Es kann nicht sein dass diese nicht wissen wo sie hin können und sich auf den Straßen herumtreiben. das selbe gilt auch für den Jugendhilfebereich , dort kann es keine Mittelsperre geben, da die Jugend unsere Zukunftist. Es muss da koste es was es wolle allen geholfen werden.

Ich habe leider nicht den Einblick in die Finanzen der Bezirke und des Senates aber ich bin zuversichtlich dass es da Wege und Möglichkeiten gibt um dieses Problematik in den Griff zu bekommen.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk Großeholz
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung
26.08.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Großeholz,

bitte nennen Sie mir nachvollziehbare Gründe, warum ich mich gerade für Sie als Bezirksverordneten in der Spandauer Bezirkspolitik entscheiden soll.

Herzlichen Dank

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Frage zum Thema Bildung und Forschung
30.08.2011
Von:

An alle Kandidaten, die mit fast Jubelgeschrei eine neue Waldorfschule begrüßen würden (ganz abgesehen von den Überzeugungen Steiners, die von Fachleuten sehr kontrovers diskutiert werden), stelle ich mit großem Interesse diese Frage:
Sind Sie sich bewußt, dass alle Arten freier Schulen ein Schulgeld erheben und nur einen geringen Prozentsatz kostenreduzierter oder freier Schulplätze bereit halten? Die Erweiterung der Vielfalt der sehr reformbedürftigen Schullandschaft Berlins - eigentlich ganz Deutschlands - wird also in erster Linie Familien mit den entsprechenden Geldbeuteln vorbehalten bleiben. Wohlbemerkt, jede dieser "staatlich anerkannten Ersatzschulen" bekommt bis heute etwas über 90 % der Mittel einer staatlichen Schule von ebendiesem (Staat).
Nun sollten Sie Ihre Antwort evtl. noch einmal neu formulieren.
Menschen, die mehr als plakative Zugeständnisse lesen wollen, werden es Ihnen danken!
Antwort von Dirk Großeholz
bisher keineEmpfehlungen
30.08.2011
Dirk Großeholz
Sehr geehrte Frau

ich danke Ihnen für Ihre Ausführungen. Es war mir nicht bewusst dass es nur begrenzte Plätze für kostenfreie Plätze dort gibt. Ebenso wie dass dieses Schulen zu 90 aus öffentlichen Mittel gefördert werden.

Bildung ob in Berlin oder in der ganzen Republik kann und darf nicht abhängig sein vom Geldbeutel der Eltern. Egal welche Schulart , sie sollte jedem Kind / Schüler(in) offen stehen.

Wenn denn Eltern Ihr Kind auf eine kostenpflichtige Schule schicken wollen habe ich nichts dagegen, aber dann sollten diese Schulen auch aus dem Schulgeldern sich finanzieren, und die Gelder dir da frei werden in die allgemeine Bildung an den freien Schulen fließen.
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