Daniel May (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Hessen 2009-2014
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Daniel May
Geburtstag
26.01.1981
Berufliche Qualifikation
 
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, Lehrer im Vorbereitungsdienst
Wohnort
-
Wahlkreis
Waldeck-Frankenberg I
Ergebnis
5,8%
Landeslistenplatz
16
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(...) Im übrigen: Teure Prestigeprojekte wie bei der umstrittenen Projektförderung der Jurafakultät der EBS wird es mit uns gewiss nicht geben. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
24.07.2012
Von:

Sehr geehrter Herr May,

derzeit stellt sich im Landkreis die Frage nach einer Reaktivierung der Bahnstrecke Korbach-Frankenberg. Unsicherheit besteht bezüglich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses, insbesondere weil sich viele Bahnhöfe außerhalb der Orte befinden, sodass zudem eine Anbindung und Vertaktung per Bus dringend notwendig ist. Wie ist ihre Position als Landtagsabgeordneter zu diesem Thema?
Antwort von Daniel May
2Empfehlungen
11.09.2012
Daniel May
Ich befürworte den Lückenschluss der Kurhessenbahn zwischen Korbach und Frankenberg (Eder). Damit wird der Öffentliche Nahverkehr sowie der Fremdenverkehr in der Region gestärkt. Insbesondere der Anschluss des Nationalparkzentrums ist wichtig. Auch für den Güterverkehr kann die Bahnlinie eine gewisse Bedeutung erfahren.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel May

Daniel May, MdL
Bündnis 90 / Die Grünen
Fraktion im Hessischen Landtag
Sprecher für Wissenschafts- und Hochschulpolitik T 0611 350 794 F 0611 350 606 d.may@ltg.hessen.de www.daniel-may.de
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Frage zum Thema Finanzen
10.09.2012
Von:

Sozialgerechte Renten durch die Einführung einer Maschinensteuer!
Stoppen Sie das Halsleiden der Industrie, der Banken und einigen Politikern (sie bekommen den Hals nicht voll)!
Diese wollen und müssen ihre Gewinne optimieren, anstatt ein sozialgerechtes Gefüge aufzubauen.

Sozialgerecht wäre zum Beispiel eine Maschinensteuer, die auf jede Maschine, auf jeden Roboter und Computer erhoben wird, die menschliche Arbeitskraft ersetzt und somit Personal einspart.
Diese Maschinensteuer war schon vor 35 Jahren im Gespräch und die Industrie hat sich bisher erfolgreich dagegen gewehrt.
Jetzt haben wir einen Punkt erreicht, an dem wir nicht mehr genug Arbeit für jeden haben. An dem, gerade in der Zukunft, noch mehr Arbeitsplätze wegfallen, die durch Computer und Roboter ersetzt werden.
Hier muss ein neuer Ansatz geschaffen werden. Für jeden durch eine Maschine wegfallenden Arbeitsplatz muss eine Maschinensteuer gezahlt werden, die dann in die Rentenkasse und in die Arbeitslosenversicherung einfließt.
So bekommen auch Arbeitslose wieder in den Genuss eine Rente zu erhalten. Das Rentenniveau kann dadurch erhöht werden.

Seit Beginn der Steinzeit (der Erfindung des Faustkeils) ist der Mensch darauf bedacht, sich die Arbeit zu erleichtern. Das Rad wurde erfunden, Werkzeuge geschaffen, die Dampfmaschine war eine Revolution, und Computer und Roboter können heute für UNS arbeiten. Der Mensch kann sich einen Freizeitbereich aufbauen in dem er körperlich aktiv wird. Wenn ………………..
Ja WENN die gemachten Gewinne gerechter verteilt wären.
Eine gerechte Verteilung der Gewinne und Kapitaleinsparungen durch die Einführung einer Maschinensteuer und einer Einkommensdeckelung (die bei ca. 35.000€ im Monat lege) könnte viele finanzielle und soziale Probleme Deutschlands, Europas und auch Weltweit lösen!
Können Sie das bestätigen und sich dafür einsetzen?
Antwort von Daniel May
2Empfehlungen
10.09.2012
Daniel May
Ich halte eine solche Steuer für nicht machbar, denn ich bin der Meinung, dass es hierfür keine faire Bemessungsgrundlage geben kann. Zudem bin ich der Überzeugung, dass technische Entwicklungen nicht nur Arbeitsplätze kosten, sondern auch schaffen. Auch wenn die technische Entwicklung große Fehlentwicklungen mit sich bringt (beispielsweise die drohende Klimakatastrophe durch Verbrennungsmaschinen) können unsere Probleme nur durch technischen Fortschritt und bessere Maschinen (beispielsweise größere Energieeffizienz, Erneuerbare Energien) bewältigt werden.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel May
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
24.07.2013
Von:

Sehr geehrter Herr May,

in der Antwort der Landesregierung (Drs. 18/7374) wird festgestellt, dass es keine klaren Regeln für die Bezuschussung von privaten Hochschulen gibt. Dies möchten Sie ändern.

Ich frage Sie, warum Sie überhaupt Steuermittel an Privatunternehmen weiterreichen wollen? Wollten Sie dies nicht, bräuchten Sie keine Regeln fordern.
Jede Subventition bedeuttet doch, dass sie dem staatlichen Ausbildungssystem nicht zugestehen, dass es gebildete Menschen hervorbringen kann. Daher sollen es Privatunternehmen tuen, die am Markt orientiert sind und Arbeitstiere statt selbstdenkende Bürger züchtet. Oder wie erklärt es sich, dass die hochsubventionierte EBS keine Geisteswisschenschaften anbietet?

Meine Frage nimmt Bezug auf:
www.gruene-hessen.de


Viele Grüße
Antwort von Daniel May
2Empfehlungen
24.07.2013
Daniel May
Sehr geehrter Herr !

In der von Ihnen zitierten Pressemitteilung wenden wir uns dagegen, dass staatliche Mittel ohne klare Regeln verteilt werden. Anstatt dessen muss dann, wenn staatliche Mittel an Private gewährt werden, es für die Öffentlichkeit klare Bedingungen geben, die an die Zahlung geknüpft sind.

Wir Grüne wenden uns aber nicht grundsätzlich gegen private Bildungsträger - sowohl im schulischen Bereich als auch im Bereich der Hochschulen. Dann, wenn keine oder nur geringe Studiengebühren erhoben werden, kann unserer Meinung nach auch eine Clusterpreisförderung gewährt werden, die ähnlich der an staatlichen Hochschulen ist; dies ist z.B. bei der evangelischen Hochschule Darmstadt der Fall.

Aber auch bei privaten Hochschulen, die Studiengebühren erheben, kann eine Clusterpreisförderung sinnvoll sein. Schließlich mehren auch diese das Studienangebot und entlasten somit auch die staatlichen Hochschulen.

Dies ist aber keinesfalls eine Abwertung der staatlichen Hochschulen, die eine hervorragende Arbeit in Forschung und Lehre leisten und deren finanzielle Situation stabilisiert und so weit wie möglich verbessert werden muss.

Im übrigen: Teure Prestigeprojekte wie bei der umstrittenen Projektförderung der Jurafakultät der EBS wird es mit uns gewiss nicht geben.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel May
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