Daniel Bahr (FDP)
Abgeordneter Bundestag 2009-2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Daniel Bahr
Geburtstag
04.11.1976
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Bundesminister für Gesundheit
Wohnort
Münster
Wahlkreis
Münster
Ergebnis
9,9%
Landeslistenplatz
8, Nordrhein-Westfalen
(...) Dass die FDP das Korrektiv dieser Regierung in Sachen Bürgerrechte ist, haben wir bereits bewiesen. Das umgangssprachlich "Netzsperrengesetz" wird dank der FDP nicht zur Anwendung gebracht. Stattdessen setzen wir auf die Devise "löschen statt sperren". (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Daniel Bahr
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Gesundheit
19.09.2013
Von:

Guten Tag Herr Bahr,

ich bekam dieser Tage ein Schreiben von meiner PKV, der Barmenia, mit dem sinngemäßen Inhalt, daß ich mir gut überlegen solle, wen ich am Sonntag wähle, da SPD und Grüne vorhätten in absehbarer Zeit über die Bürgerversicherung die privaten Krankenversicherungen abzuschaffen.
Ich gehe davon aus, daß Sie als Lieberaler die Kräfte des freien Marktes favorisieren. Wenn die Herrschaften von der Barmenia jedoch meinen mich unter Verwendung meiner Beiträge über mein Wahlverhalten belehren zu müssen schwillt mir dann doch der Kamm.
Ich bin als junger Selbstständiger in die Falle getappt und habe mich von den günstigen Beiträgen der PKV ködern lassen, selber Schuld.
Mit welch subtilen Mitteln diese Herrn Besitzstandswahrer jedoch versuchen ihre Pfründe zu verteidigen kann doch wohl nicht ihre Zustimmung finden.
Aufgrund der demografischen Entwicklung und dem sinkenden Durchschnittseinkommen
der Bevölkerung ist absehbar, daß sich eine 2 Klassenmedizin entwickelt. Und damit meine ich nicht, daß die gesetzlich versicherten schlechter gestellt sind.
Meines Wissens gibt es Basistarife in den PKV, die die Ärzte mit dem 0,8 fachen Satz entlohnen.
Sollte ich als Selbstständiger einmal gezwungen sein in den Basiszarif zu wechseln, dann kann ich nur hoffen daß mein Hausarzt nicht zu sehr an die Kräfte des freien Marktes glaubt und schlicht ein gutes Herz hat.

Vielleicht wäre es doch angebracht, daß die Barmenia die erwirtschafteten Überschüsse zur Unterstützung ihrer in Not geratenen Mitglieder zu verwendet,
anstatt unzulässige Wahlwerbung zu betreiben.

Das Ihre Partei nun gerade auch in Not ist, tut mir leid, aber deren Gesundheit ist ja dann doch eher abstrakter Natur.

Finden Sie in Ordnung was die Barmenia da macht?
Welche Schritte empfehlen Sie mir um mich gegen diese Machenschaften zu wehren?

Vielen Dank im Vorraus und viel Glück am Sonntag

MfG G.

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Frage zum Thema Finanzen
21.09.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Bahr,

Ich betreibe ein ganz kleines Dienstleistungsgewerbe.
Um sicher meine Steuern und Abgaben zahlen zu können zahle ich alle Überschüsse, aus einem Jahr, auf ein Tagesgeldkonto ein.
Dort bleibt es liegen bis mein Steuerbescheid ( ca. im Okt. des Folgejahres ) kommt und ich weiß was ich zu zahlen habe.
Darum bekomme ich – trotz kleinem Einkommen – ziemlich viele Zinsen. In 2012 bekam ich die Zinsbescheinigung so spät, dass mein Steuerberater sie nachreichen musste, nachdem ich den Bescheid schon hatte.
Ich erhielt am 20.08.13 den geänderten Bescheid, der besagte; ich erhalte eine Erstattung in Höhe von 86,52 Euro. Pflichtgemäß faxte ich den Bescheid der Technikerkrankenkasse; in der Annahme jetzt auch hier eine Erstattung zu erhalten. Eine Woche später kam der Brief, der TK – ich muß ca 8.- Euro / Monat mehr Krankenkassenbeitrag ( im Jahr 16,14 Euro mehr als die Steuererstattung ) zahlen.
Ich rief die TK an, fragte ob sie sich geirrt hätten. Nein, man hat sich nicht geirrt, denn die Steuererstattung stammt von Kapitalerträgen, dafür " DARF" die Krankenkassen " KEINEN" Sparerpauschbetrag sondern nur 51.- Euro Werbekostung anrechen.

Was ich nun wirklich unfair, finde sind drei Punkte
1. Als angestellte Gärtnerin ( mit ähnlichen Einkommen ) musste ich keinen Krankenkassenbeitrag auf Zinserträge zahlen.
2. Warum darf ich keinen Sparerpauschbetrag geltend machen?
3. Wie kann es sein, dass ich mehr Beitragserhöhung , als Steuererstattung bekomme?

Seit diesem Bescheid sehe ich immer wieder Angela Merkel vor mir, die im TV sagte: wir brauchen unbedingt mutige, leistungsbereite Menschen in unserem Land, die den Weg in die Selbständigkeit gehen.
Warum macht man es ihnen, dann – mit solch unfairen Regeln – so schwer ?

Nette Grüße


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Ihre Frage an Daniel Bahr
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.