Dagmar Feldmann (FAMILIEN-PARTEI)
Kandidatin Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dagmar Feldmann
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing. agr.
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständig (Erwachsenenbildung und Landwirtschaft) und Geschäftsführung Familien-Partei Deutschlands
Wohnort
Warburg
Wahlkreis
Höxter - Lippe II
Ergebnis
1,0%
Landeslistenplatz
4, Nordrhein-Westfalen
(...) Daher denken wir, dass die Eltern solange für ihr/e Kind/er die Wählerstimme abgeben sollten, wie diese dazu nicht fähig sind. (...)
 
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Frage zum Thema Soziales und Familie
25.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Feldmann,
Sie haben Frau Barth- geantwortet: "Die Stellvertreterstimmen sofort in zwei halbe Stimmen aufzuteilen und jedem Elternteil eine halbe pro Kind zu geben usw."

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über den Verwaltungsaufwand, die Gesamtkosten, sowie die Umsetzung für dieses Stimmrecht gemacht? Oder haben Sie schon einmal mit einem 5-jährigen über Politik geredet? Was ein Schnupfen ist, weiß der 5-jährige, den spürt er an der eigenen Nase? Und deswegen kann ich ihm auch klar machen, dass wir dafür zum Arzt müssen, damit der Schnupfen weg geht. Wie soll ein 5-jähriger Politik fühlen?
Ab 16 Jahre ein Wahlrecht zu bekommen, kann ich mir ja noch vorstellen. Aber selbst in dem Alter wissen Kinder oft nicht einmal welchen Beruf sie später einmal ausüben wollen.
Nicht einmal ca. 50% der Erwachsenen wissen was sie wählen wollen. Deswegen gehen sie erst gar nicht zur Wahl. Wenn es dann noch mit halben Kreuzen zu geht, ist alles vorbei!

Wie sieht es denn mit dem Stimmrecht für alte entmündigte Großeltern aus? Bekomme ich dann das Stimmrecht für meine Eltern oder Großeltern?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dagmar Feldmann
bisher keineEmpfehlungen
27.08.2009
Dagmar Feldmann
Erstens: Im Computerzeitalter kann der Verwaltungsaufwand kein Grund sein, ein wesentliches Menschenrecht den Menschen zu verweigern, die noch nicht volljährig sind. Die technische Abwicklung wird lösbar sein, wenn man sich darüber im klaren ist, was man will und was für die Zukunftssicherung unserer Gesellschaft notwendig ist. Ich habe nicht geschrieben, dass man mit einem 5jährigen über Politik diskutieren muss. Ich halte es aber für legitim, als Mutter oder Vater eine Entscheidung bzgl. der Wahl für das Kind zu treffen. Ich halte es ferner für möglich, dass politikinteressierte Kinder und Jugendliche ihren Eltern gegenüber eine Meinung vertreten und dass diese Meinung in die Entscheidungsfindung der Eltern mit eingeht. Dass auch viele Erwachsene nicht wissen, wen sie wählen sollen, ist ein anderes Thema. Und die von Ihnen angesprochenen "entmündigten" Erwachsenen gehören ebenfalls nicht zum Thema "Wahlrecht ab Geburt".

Dennoch danke ich Ihnen, Herr , dafür, dass Sie sich Gedanken machen und den Beitrag gesendet haben.
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Frage zum Thema Soziales und Familie
29.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Feldmann,

ich wohnen leider in einem Bundesland in dem Ihre Partei nicht kandidiert.

Nun habe ich im Parteiprogramm der ödp ähnliche Familinpolitische Ansichten wie die Ihrer Partei gefunden.

Jetzt stellt sich für mich nur die Frage: Warum soll ich in einem Bundesland die FAMILIEN-Partei wählen, wenn dort auch die ödp kandidiert?

Was grenzt die beiden Parteien ab?
Antwort von Dagmar Feldmann
1Empfehlung
31.08.2009
Dagmar Feldmann
Sehr geehrter Herr ,
es tut mir leid, dass wir zur Bundestagswahl nur in NRW, Bayern, Rheinland-Pfalz und im Saarland wählbar sind. Die bürokratischen Hürden für kleine Parteien (insbesondere das zu jeder Wahl auf´s Neue vorgeschriebene Unterstützungsunterschriftensammeln)überfordern einige unserer Landesverbände. Aber immerhin knapp die Hälfte aller Wahlberechtigten kann so ihr Kreuzchen für uns abgeben.
Die ödp hat in der Tat viele ähnliche familienpolitische Ansichten wie die Familien-Partei Deutschlands. Wo beide Parteien gleichzeitig antreten, bekommen wir jedoch oft mehr Stimmen, weil unser Name offensichtlich besser zu verstehen ist als ödp. Der Schwerpunkt der ödp liegt auf dem "ö".
Natürlich sind wir als Generationenpartei ebenfalls für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, denn wir wollen die Erde mindestens in dem Zustand für unsere Kinder und Kindeskinder erhalten, wie sie derzeit ist, oder besser als sie derzeit ist.
Das "ö" steht für viele ödp-Mitglieder absolut an erster Stelle, während für uns Familie und alles, was damit zusammen hängt an allererster Stelle steht.

Und hier ist der mündige Wähler/die mündige Wählerin gefragt: Was ist für Sie das Wichtigste?
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Ihre Frage an Dagmar Feldmann
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