Christoph Schnurr (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Christoph Schnurr
Jahrgang
1984
Berufliche Qualifikation
Ausbildung zum Industriekaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Industriepark Wolfgang GmbH
Wohnort
-
Wahlkreis
Frankfurt am Main II
Ergebnis
4,3%
Landeslistenplatz
7, Hessen
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Frage zum Thema Wirtschaft
24.08.2005
Von:

Sehr geehrter Herr Christoph Schnurr,

freut mich sehr, dass Sie wählern die Möglichkeit geben, hier Fragen zu stellen und dass Sie auch ausführliche Antworten geben.

Ich bin sehr dafür, dass die FDP mit ihrer Unternehmenststeuer Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften gleich besteuern möchte. Meine Frage richtet sich nach dem Verhältnis zwischen Personengesellschaften und kapitalistisch organisierten Unternehmen.

Viele Politiker gerade der großen Parteien, geben den Anschein der Mittelstand (also das Rückrad unserer Wirtschaft, wie oft betont wird) sei vorallem durch Personengesellschaften geprägt. Es entsteht der Eindruck Kapitalgesellschaften sind in Deutschland vornehmlich Konzerne und Aktiengesellschaften. Stimmt das?

Ich bin selbst Unternehmer. Mein Unternehmen ist eine GmbH und in meinem direkten Umfeld scheinen eine große Mehrheit von mittelständischen Unternehmen als GmbH und damit kapitalistisch organisiert zu sein. Nach meinem Anschein wird der Mittelstand (der in GmbH´s organisiert ist) viel zu oft in einen Topf geworfen mit den wenigen Konzernen und Aktiengesellschaften, gefördert werden meisten die vermeintlich mittelständischen Personenunternehmen.

In ihrem Programm schreiben sie, dass 80% aller Unternehmen Personenunternehmen seien, bezieht sich dass auf die Anzahl der Unternehmen? Wie wäre das Verhältnis der geschaffenen Arbeitsplätze oder des versteuerten Einkommens? Wieviele GmbH´s gibt es eigentlich in Deutschland in Relation zum Rest?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Mit besten Grüßen,
Antwort von Christoph Schnurr
bisher keineEmpfehlungen
11.09.2005
Sehr geehrter Herr ,

gerne möchte ich Ihre Fragen kurz beantworten.

1) Die angegebene Zahl von ca. 80% bezieht sich auf den nominellen Anteil der Personenunternehmen an allen Unternehmen. Es geht also um die Anzahl.

2) Im Jahre 2003 gab es rund 450.000 steuerpflichtige GmbHs; dies entsprach einem Anteil von ca. 15% an allen steuerpflichtigen Unternehmen.

Der Mittelstand wiederum ist nicht nach Rechtsform, sondern nach unternehmerischen Eckdaten definiert (10 – 499 Beschäftigte, 1 - 50 Mio. Euro Jahresumsatz). Der Mittelstand ist tatsächlich das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Kleine und mittelständische Unternehmen bieten gut 70% aller Arbeitsplätze und gut 82% aller Ausbildungsplätze an. Deshalb drängt die FDP so sehr auf eine mittelstandfreundliche Politik – durch Steuersenkungen und den Abbau von Bürokratie.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Christoph Schnurr
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Frage zum Thema Bürgerrechte
25.08.2005
Von:

Frage 1:
Wie stehen Sie zu der Veröffentlichung der Nebentätigkeiten von Abgeordneten?
Wären Sie bereit im Fall des Einzugs in den deutschen Bundestag Ihre Steuererklärung zu veröffentlichen und offenzulegen welche Posten sie bekleiden. Wie stehen Sie generell dazu?
Falls Sie gegen solche Veröffentlichungen sind, welche Ideen und Vorschläge haben Sie das Vertrauen der Bevölkerung in die Integrität und Unabhängigkeit der Politik zu stärken?

Frage 2:
Bei welchen Themen sehen Sie für sich selbst Probleme mit der Fraktionsdisziplin? Dh sind Sie grundsätzlich bereit gegen die FDP zu stimmen?
Sind sie grundsätzlich bereit auch Anträge und Vorschläge der Opposition zu unterstützen? Wenn ja , welche Themen sind das?
Nichts ist für das Wahlvolk öder als das pauschale Abtun der Vorschläge der Gegenseite....

Frage 3: Welche Themen sind in einer großen Koalition am problematischten für Sie?

MfG
S. Röckel
Antwort von Christoph Schnurr
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01.09.2005
Sehr geehrter Herr Röckel,

1. Ja ich begrüße die Veröffentlichung von Nebentätigkeiten von Politikern. Und ja, ich werde im Falle meines Einzuges in den Bundestag meine Tätigkeiten veröffentlichen.
2. Ich würde Grundsätzlich nur nach meinem besten Gewissen Stimmen. So natürlich auch in Berlin. Es gibt immer wieder so genannte Richtungsentscheidungen, so zB die Auslandseinsätze der Bundeswehr. Für mich steht im Falle eines Bundestagsmandates klar: Unterstützten was gut ist - verhindern was schlecht ist. Das bedeutet im Zweifel auch Anträge anderer Parteien zustimmen bzgw. die Fraktionsdisziplin zu "verlassen"!

3. ALLE

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Schnurr
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Frage zum Thema Verkehr
09.09.2005
Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Schnurr,
am kommenden Montag wird die FRAport AG am Frankfurter Flughafen damit beginnen, Bannwald zu roden, um die A380-Halle zu bauen. Finden Sie es richtig, dass Alternativen auf dem Gelände des Flughafens oder auch der AirBase nicht wirklich geprüft wurden und so nun Bannwald gerodet wird, der seinem Namen und dem Schutzstatus nach, gar nicht gerodet werden dürfte?

Wie stehen Sie persönlich zur geplanten Erweiterung des Flughafen? In wiefern werden Sie sich als potentieller Direktkandidat zu diesem Thema engagieren?

Mit freundlichen Grüßen!
Jan
Antwort von Christoph Schnurr
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12.09.2005
Sehr geehrter Herr ,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ja ich mache mich für den Ausbau des Frankfurter Flughafens stark. Denn dieser sichert und schafft Arbeitsplätze. Wie Sie auf meiner Internetseite www.schnurr2005.de aber auch in meinem Kandidatenflyer entnehmen können, mache ich keinerlei Geheimnis um meine klare Zustimmung für den Ausbau.

In diesem Sinne
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Schnurr
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Frage zum Thema Bildung
15.09.2005
Von:

Hallo Herr Schnurr,

auch wenn ich nicht in allen Punkten mich der FDP anschließen kann, finde ich Ihre Kandidatur sehr gut. Es müssten sich wesentlich mehr junge Erwachsende aktiv in die Politik einmischen. Auch hat mir Ihr Auftritt im HR sehr gut gefallen!!

Was sind denn Ihre Überlegungen, wie man Politik für Jugendlich attraktiv machen kann. Ich glaube schon, dass sich viele junge Menschen für Politik interessieren nur sind die "mitmach" Möglichkeiten nicht die besten!

Viele Grüße
Antwort von Christoph Schnurr
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16.09.2005
Hallo Herr ,

vielen Dank für Ihre Mail und für das Kompliment. Ich glaube die Politik wird nur dann für junge Menschen interessant, wenn sie auch von jungen Politikern gestaltet wird. Der "lebende" Beweis für etwas ist immer besser. Deshalb wird es auch nach der Wahl für mich wichtig sein junge Menschen anzusprechen und für Politik zu begeistern. Denn letztendlich wird Politik für alle gemacht - und das sollten wir Jüngeren verinnerlichen. In diesem Sinne am Sonntag FDP und damit den Wechsel wählen. Mit freundlichen Grüßen

Christoph Schnurr
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