Christoph Hentzen (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Christoph Hentzen
Jahrgang
1959
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Ing.; Dipl.-Kfm.
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Darmstadt
Wahlkreis
Darmstadt
Ergebnis
7,8%
Landeslistenplatz
20, Hessen
(...) Darüber hinaus habe ich für Kinder mit mangelnden deutschen Sprachkenntnissen verpflichtende deutsche Sprachkurse gefordert und darauf hingewiesen, daß erst bei nachgewiesener Sprachkompetenz eine Einschulung in die Grundschule sinnvoll ist. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Christoph Hentzen hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
Fragen an Christoph Hentzen
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
07.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hentzen,

wie stehen Sie zu Internetwahlen?

Heute ist das Internet ein selbstverständlicher Teil des Lebens. Da scheint es vielen angebracht, auch die Stimmabgabe im Netz zu ermöglichen. Ich finde das nicht gut!

Immer wieder werden Internetsysteme von Hackern genackt. So wird es auch bei Wahlen sein. Ein Spaßvogel wird aus reiner Lust das Ergebnis verschönern, eine Interessengruppe der ihr nahestehenden Partei zum Sieg verhelfen. Aber auch Demokratiefeinde (NPD) werden sich das zur Nutze machen. Und spätestens dann haben wir ein Problem.

Werden Sie sich im Bundestag für ein Verbot von Internetwahlen einsetzen?

In Darmstadt haben wir sie schon. Bei der letzten Europawahl konnten die Darmstädter Bürger(innen) ihre Stimme im Netz abgeben. Wussten Sie das? Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Darmstädter FDP sich gegen diese Praxis positioniert?

Freundliche Grüße
Antwort von Christoph Hentzen
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09.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ich bin ein verfechter freier und fairer Wahlen. Nach meinem heutigen Kenntnisstand kann nicht mit hinreichender Sicherheit gewährleistet werden, daß man das Stimmverhalten des Einzelnen nachvollziehen kann, da ja alle Rechner eine Kennung haben. Bevor diese Frage nicht absolut sicher geklärt ist, bin ich gegen Internetwahlen.

Mit freundlichen grüßen
Christoph Hentzen
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Frage zum Thema Umweltpolitik
12.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hentzen,

als Mitglied der IPPNW frage ich Sie, wird Ihre Partei den Atomausstieg nach dem derzeitig geltenden Atomgesetz fortsetzen?
Werden Sie sich dafür einsetzen, das Erneuerbare-Energie-Gesetz so fortzuschreiben, dass insbesondere der dezentrale Ausbau der Photovoltaik und der Windenergie beschleunigt wird?

Mit freundlichen Grüßen

Dr.
Antwort von Christoph Hentzen
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12.08.2009
Sehr geehrte Frau Dr. ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Die hessische FDP hat vor einigen Wochen beschlossen sich für eine Verlängerung der Laufzeit der Kernkraftwerke in der erweiterten Landesvorstandssitzung vom 4. Juli 2009 ausgesprochen. Dabei wurde ergänzend gefordert, daß die zusätzlichen Gewinne der Kraftwerksbetreiber in einen Zukunftsfonds zum Ausbau der erneuerbaren Energien und für Bildung eingesetzt werden, Die gesamte Presseerklärung finden Sie auf der Homepage unter www.fdp-hessen.de .

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort Klarheit zu unserer Position gegeben zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Christoph Hentzen
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Frage zum Thema Finanzpolitik
21.08.2009
Von:

finanzen;haushaltspolitik;ordnungspolitik

Sehr geehrte/r Kanditat;

wie schon Herrn Storm, Cdu
und Frau Zypries, Spd

Frage ich nun Sie
Sehr geehrter Herr Hentzen,

leider ist gerade, über meines Wissens (abgeordnetenwatch), nicht ersichtlich welchen Listenplatz sie belegen. Sie werden aber bestimmt die bundespolitische Haltung der Fraktion (-spitze) der Fdp eruieren können.

Zu der Annahme:

Die Finanzen des öffentlichen Haushaltes sind auch in den kommenden Legislaturperioden und nach dieser Wirtschaftskrise als nicht positiv zu bewerten!

Die "freie" Wirtschaft scheint auch in Krisenzeiten an ihre Beteiligten sehr gute Gehälter zahlen zu können.

Fragen:

Wie ist werden Sie Regelungen zu Doppel-Einkommen sehen:

Befürworten sie die "freiwillige Aufgabe des Rechtes auf Diäten, Pensionen und Gehältern von Amtsträgern sowie Staatssekretären gleichermaßen, wenn diese gleichzeitig oder in der Folgezeit aus der "freien Wirtschaft Honorare beziehen? Sollte dies die Rechnungshöfe jeder und für alle Zeit stringent prüfen dürfen?

Treten Sie für ein Anrechnungsverfahren beider Einkommen wie etwa bei den Hartz-Gesetzen ein?

Wie werden Sie administrativ und parteipolitisch dieser Diskrepanz zur SGB-Gesetzgebung und der negativen "€ Pro/Kopf Besteuerung, in den oberen und höchsten Einkommen aus "nicht "selbständige Arbeiten, (Reichensteuer NICHT Unternehmersteuer) sozialpolitisch rechtfertigen/begegnen?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christoph Hentzen
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21.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich vertrete die Übezeugung, daß Politiker im Ruhestand bis zum Erreichen der regulären Altersgrenze in der Rentenversicherung keine vorgezogenen Altersruhegelder beziehen sollten. Auf eventuelle Übergangsgelder sind sonstige Einkommen anzurechnen.

In Bezug auf Nebentätigkeiten der Bundestagsabgeordneten ist die heute bestehende Regelung der Publizität vollkommen ausreichend. Nebentätigkeiten sind aus meiner Sicht zu begrüßen, da der politische Mikrokosmos verlassen wird und der Bezug zur realen Welt als Gewerkschaftsfunktionär, Angestellter oder Freiberufler erhalten bleibt. Für dieses erhöhte Engagement steht dem Einzelnen auch der Lohn zu.

Ihr Frage zur SGB Gesetzgebung habe ich nicht verstanden und kann selbige daher auch nicht beantworten. Ich bitte um eine Präzisierung und ergänzende Erläuterungen.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Hentzen
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
25.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Hentzen,

das Waffengesetz und dessen Verschärfung ist ein elementares Thema für mich als Sportschütze. Die Medien haben über die bedauerlichen Ereignisse des Waffenmissbrauchs berichtet. Die Ursachen haben sie leider verdreht und falsch dargestellt. Es ist kein Wort über die Ursachen dieser schrecklichen Taten verloren worden, warum kommen junge Menschen mit ihrem Leben nicht zurecht und wie kann man ihnen helfen. Mit Waffenverboten ist der Frust dieser Menschen nicht beizukommen. Es ist ein gesellschaftliches Problem das man anpacken muss.
Die Gefahren im Leben liegen ganz wo anders. Die meisten Toten sind durch andere Gewalttaten zu beklagen, nicht durch Schusswaffen. Leider hören Politiker auf Menschen die am lautesten schreien und werden zu Populisten. Doch diese Menschen sind zahlenmässig nicht die meisten! Die redlichen, gesetzestreuen Sportschützen, zu denen ich mich zähle, schauen sich nun vor der Bundestagswahl nach Vertretern ihrer Interessen um. Wie stehen Sie zu diesem Thema?!


Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Christoph Hentzen
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25.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich habe mich mit den Fragen des Waffenrechtes bisher nicht auseinander gesetzt, stimme Ihnen aber zu, daß es viele Gründe für Gewalttaten gibt. Ob es heute mehr Taten als vor einigen Jahrzehnten sind oder nicht, ist nach meiner Kenntnis noch nicht untersucht. Inwieweit die vielen Krimis im Fernsehen eine negative Ursdache haben, ist ebenso wenig ausreichend untersucht. Vor diesem Hintergrund ist ein Generalverdacht gegen eine gesellschaftliche Minderheit nicht  berechtigt, andererseits ist sicherzustellen, daß keine Unbefugten Zugang zu legalen Waffen erhalten. Dies ist m.E. im Dialog aller gesellschaftlichen Kreise zu erreichen.

Ich hoffe Ihnen mit dieser Antwort gedient zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Christoph Hentzen
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Frage zum Thema Umweltpolitik
07.09.2009
Von:

das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) belastet aufgrund der stetig damit steigenden Stromkosten insbesondere ältere Leute (Rentner) und generell die Geringverdiener mit ihren Familien. Nur Gutverdiener können sich eine Photovoltaikanlage auf ihrem Haus leisten, die Kredite dafür bedienen und einen finaziellen Gewinn damit erzielen. Auf Kosten der (ärmeren) Allgemeinheit. Das ist die eine Seite. Andererseits kann die unstete Stromgewinnung aus Solarzellen niemals ein einziges Kernkraftwerk ersetzen. Dazu sind nur Kohle- oder Gaskraftwerke in der Lage. Außerdem gibt es in Deutschland bereits über 20.000 Windkraftanlagen mit über 20.000 MW installierter Leistung - mehr als alle deutschen Kernkraftwerke zusammen - und noch kein Kernkraftwerk wurde deswegen abgeschaltet. Die Windkraftanlagen und derzeit hektarweite Freifeld-Photovoltaikanlagen sowie Biomassefelder kommen mit ihren landschaftlichen Beeinträchtigungen nur dazu und nicht anstatt. Vögel und anderen Tieren wird in der solar verspiegelten und energetisch genutzten Landschaft der Lebensraum genommen.
Frage: Werden Sie sich für die umgehende Abschaffung des EEG einsetzen?
Antwort von Christoph Hentzen
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10.09.2009
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Deutschland brauch eine sichere und kostengünstige sowie umweltfreundliche Stromerzeugung. Aus diesem Grunde halte ich ein Energiemix aus Kernkraft, modernen Kohlekraftwerken und erneuerbaren Energien für sinnvoll. Bei der Förderung der erneuerbaren Energien ist aber darauf zu achten, daß die Anlagen deutlich bessere Wirkungsgrade erzielen als heute und Speichertechnologien zum Ausgleich der Differenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch bereit stehen. Diese Bedingungen erfüllt das bestehende EEG nicht. Es ist daher entsprechend umzubauen und in seiner Förderung zu reduzieren. Für bereits bestehende Anlagen muss aber die gesetzliche Förderung in der heutigen Form bestehen bleiben, da die Investoren Vertrauensschutz verdienen und der Entfall der gesetzlichen Regelungen einer Enteignung gleich käme. Diese lehen ich grundsätzlich ab.

Ich hoffe Ihnen mit meinen
Antworten gedient zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Christoph Hentzen
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