Christian Schmidt (CSU)
Abgeordneter Bundestag

Angaben zur Person
Geburtstag
26.08.1957
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Bundestages, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft
Wohnort
Fürth
Wahlkreis
Fürth über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
49,2%
Landeslistenplatz
9, Bayern
(...) Darin wurde in der Tat ein Zusammenhang zwischen einem potentiellen Krebsrisiko und der täglichen Verzehrmenge von rotem und verarbeiteten Fleisch hergestellt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Christian Schmidt
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
05.01.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Schmidt,

vom Abhören deutscher Politiker durch die US-Geheimdienste hatte Präsident entweder keine Ahnung - oder er log. Trotzdem hat er sich nicht entschuldigt.
Wie beurteilen Sie dieses Verhalten als ein erklärter Freund der USA?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christian Schmidt
1Empfehlung
14.01.2014
Christian Schmidt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Gerade komme ich von unserer Tagung der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth zurück. Wir haben dort mit dem neuen amerikanischen Botschafter John B. Emerson über dieses Thema der nachrichtendienstlichen Tätigkeiten der NSA in Deutschland gesprochen. Ich denke, dass auf us-amerikanischer Seite angekommen ist, dass unsere Sorge und auch die Verärgerung über das Abhören sehr intensiv sind. Darüber zu reden, ist sicher ein wichtiger und richtiger Weg, damit dies nicht in Zukunft wieder passiert. Die transatlantische Partnerschaft ist für Deutschland und speziell auch für Bayern sehr wichtig. Deshalb müssen die Differenzen offen ausgesprochen und ausgeräumt werden. Dazu sind wir auf dem Weg.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Schmidt MdB
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
09.02.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Schmidt,

über Ihr Abstimmungsverhalten bezüglich Genmais wundere ich mich doch sehr.
Obgleich Ihnen bekannt sein müsste, daß die Bevölkerung gegen den Anbau ist
stimmen Sie zu. Aus welchem Grund?

Für Ihre Antwort danke ich im voraus.
S. Stöckl
Antwort von Christian Schmidt
1Empfehlung
17.02.2014
Christian Schmidt
Sehr geehrte Frau Stöckl,

vielen Dank für Ihre Email-Zuschrift.

Die grundsätzliche Haltung der CSU zur grünen Gentechnik ist eindeutig: Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an. Das konnten wir auch im Koalitionsvertrag der Großen Koalition festschreiben. Wir wollen keine Gentechnik auf den bayerischen Feldern. Diese Position steht im Einklang mit dem Willen vieler Wählerinnen und Wähler sowie auch der bayerischen Bäuerinnen und Bauern.
Auch wenn der Anbau der gentechnisch veränderten Maislinie 1507 zukünftig in Europa grundsätzlich erlaubt sein sollte, werden wir dafür sorgen, dass Bayern weiterhin gentechnikfrei bleibt. Wir wollen jetzt nicht lamentieren, sondern unsere Kräfte sammeln und alles dafür tun, dass wir zügig eine Ausstiegsklausel bekommen. Dafür setzt sich auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein.

Es gehört übrigens zum Ritual von Oppositionsparteien, mit Schauanträgen wie diesem kürzlich im Deutschen Bundestag zu versuchen, Widersprüche innerhalb der Regierung und der sie tragenden Fraktionen zu beschwören. Solchen Schauanträgen, die keine sachlichen sondern nur politische Zwecke verfolgen, stimmen wir grundsätzlich nicht zu. Den Grünen geht es nicht um die Sache, sondern nur darum, andere vorzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schmidt MdB
Parlamentarischer Staatssekretär
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
17.02.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Schmidt,

in div. Medien ist zu lesen, dass Sie neuer Landwirtschaftsminister,
in Berlin, werden sollen.

Sie waren bisher in anderen Bereichen tätig und sind ein Neueinsteiger
in diesem Ministerium.

Bei der Abstimmung im Bundestag haben Sie, am 30.01.2014, bzgl. der Verhinderung von Genmais in der EU, mit nein gestimmt.

Sie wissen, dass über 80 % der Verbraucher/innen gegen die grüne Gentechnik sind. Bei den Landwirten ist die Ablehnung eher noch größer.

Frage:
Wie wollen Sie Sicherstellen, dass in Deutschland diesen Mehrheiten Rechnung getragen wird.

In der Landwirtschaft steigen immer mehr Kapitalanleger ein die die Flächen bzw. Betriebe aufkaufen.

Frage:
Wollen Sie diesen Trend stoppen um die bäuerliche Landwirtschaft, die insbesondere in Bayern noch stark ausgeprägt ist, zu erhalten, oder sind Sie der Meinung das die Industrialisierung im Agrarbereich nicht mehr aufzuhalten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christian Schmidt
bisher keineEmpfehlungen
07.08.2014
Christian Schmidt
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse am Thema Gentechnik. Zur Beantwortung Ihrer Frage verweise ich auf meine inhaltliche Stellungnahme auf die Frage von Herrn Dr. Raubach vom 17.4.2014 in diesem Forum.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schmidt MdB
Bundesminister
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
18.02.2014
Von:

Sehr geehrter Herr Schmidt,

auf die Frage, warum Sie bei der Abstimmung am 30.01. den Antrag der Grünen auf ein Anbauverbot nicht unterstützt haben, haben Sie geantwortet, dass es sich um einen Schauantrag gehandelt hat. Wie kommen Sie zu dieser Meinung?

Herr Josef Göppel - ebenfalls CSU - hat das Anbauverbot unterstützt und hält den Antrag anscheinend nicht für einen Schauantrag. Warum ist die CSU nicht selbst aktiv geworden, wenn sie gegen Gentechnik ist? Wenn die CSU so sehr gegen Gentechnik wäre wie sie eine Maut befürwortet, hätte sich das doch auch in Berlin zeigen müssen.

Ein Anbauverbot in Bayern ist meiner Meinung nach nur eine Beruhigungspille für die Bevölkerung, da Pollen und Insekten nicht an Staats- oder Landesgrenzen halt machen.

Viele Grüsse,
Antwort von Christian Schmidt
bisher keineEmpfehlungen
07.08.2014
Christian Schmidt
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Zuschrift und Ihr Interesse am Thema Gentechnik. Zur Beantwortung Ihrer Frage verweise ich auf meine inhaltliche Stellungnahme auf die Frage von Herrn Dr. Raubach vom 17.4.2014 in diesem Forum.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schmidt MdB
Bundesminister
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Land- und Forstwirtschaft
19.02.2014
Von:
Dr

Sehr geehrter Herr Minister,
wie sehen Sie die Zukunft der Freilandschweinehaltung?
Mit freundlichen Grüssen
Dr. Jan
Antwort von Christian Schmidt
1Empfehlung
20.05.2014
Christian Schmidt
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre Frage über www.abgeordnetenwatch.de. Sie fragen mich dort nach meiner Ansicht zur Zukunft der Freilandhaltung von Schweinen.

Der Anteil der Schweinehalter in Deutschland, die Freilandhaltung von Schweinen betreiben, lag 2010 bei rund drei Prozent. In diesen Betrieben werden weniger als ein Prozent der Schweine gehalten. Aktuellere Zahlen liegen nicht vor. Regionaler Schwerpunkt ist Norddeutschland. Die meisten Betriebe wirtschaften nach den Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Entscheidende Kriterien für eine Freilandhaltung sind: die Möglichkeit der Vermarktung der Produkte, der Investitionsbedarf und der Standort.

Da die Freilandhaltung eine Nische ist, ist die Direktvermarktung sicherlich der bevorzugte Weg. Dabei ist die Lage des Betriebs zu Absatzmärkten wie beispielsweise einer Großstadt maßgeblich für den Erfolg. Ebenso können, wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, auch Besonderheiten wie die Haltung seltener alter Schweinerassen als Marketinginstrument eingesetzt werden. Darüber hinaus ist wichtig, dass die natürlichen Standortbedingungen günstig sind (ausgeglichener Temperaturverlauf, Niederschlagsmenge nicht über 750 mm) und ein geeignetes Gelände (flaches oder gering- bis mittelgradig ausgeprägtes Höhenprofil, leichter und wasserdurchlässiger Boden) verfügbar ist. Der Investitionsbedarf ist in der Regel relativ niedrig.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Freilandhaltung ist die Frage der Tiergesundheit und hier insbesondere die Prävention von Tierseuchen. Sollte der Betrieb in einer wegen eines Tierseuchenfalles eingerichteten Restriktionszone liegen, müssen die Schweine insbesondere z.B. bei Schweinepest oder Maul- und Klauenseuche in einem geeigneten Gebäude untergebracht werden (nach Schweinehaltungshygieneverordnung) und wenn das nicht möglich ist, sogar geschlachtet werden.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert grundsätzlich Maßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls. Im Rahmen der Förderung von tiergerechten Haltungsverfahren innerhalb der Gemeinschafstaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) werden z.B. für den Tierbereich Schweine, Mast- und Zuchtschweine Maßnahmen angeboten, die besondere Anforderungen hinsichtlich der Größe der zur Verfügung stehenden Fläche für den Außenauslauf vorgeben. Diese Maßnahme kann im Rahmen der GAK von den Bundesländern angeboten und über die GAK mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert werden. Des Weiteren können im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) Forschungsprojekt zu alternativen Haltungsmethoden unterstützt werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, Messeauftritte oder spezielle Maßnahmen zur Informations- und Absatzförderung zu ökologisch bzw. nachhaltig erzeugten Fleischprodukten, zu fördern. Auch die Freilandhaltung von Schweinen kann über diese Möglichkeiten des BÖLN unterstützt werden.

Insgesamt ist die Freilandhaltung aus Sicht des BMEL grundsätzlich ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Tierwohls. Auf der anderen Seite sind von den Landwirten bei dieser Haltungsform sehr hohe Herausforderungen zu bewältigen. Es ist jeweils die freie unternehmerische Entscheidung eines jeden Landwirts welches Haltungsverfahren er einsetzt. Nicht zuletzt spielen auch die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihrem Kaufverhalten eine gewichtige Rolle in Bezug auf die Entwicklung dieses Nischenmarktes.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Schmidt
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Christian Schmidt
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:

Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  
    An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

  • Spamschutz - wie viel ist 11 + 4:
  • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden. Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort

  • Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.