Christian Lindner (FDP)

Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Öffentliche Äußerungen
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Gesundheit
16.03.2010
Von:

Sehr geehrter Hr. Lindner
Frage wegen nicht Erreichbarkeit des Bundesministers -Gesundheit-an Sie :
Die Gesundheitspauschale soll solidarisch gerecht sein. Wie kann es sein,dass alle Großverdiener,Freiberufler,Politiker,Beamte usw. dann nicht bei der Einführung der Pauschale miteinbezogen werden? Finden Sie das Gerecht?
Nach meiner Rechnung werden ausschließlich die arbeitende Bevölkerung zur Pauschalierung heran gezogen und die Oberschicht-s.o.-entlastet. Der besser Verdienende hat bis zur Obergrenze bislang bis zu 296€ einbezahlt. Der Geringverdiener vielleicht 50€ Also werden doch eindeutig die Kleinen zur Kasse gebeten.Da Sie nicht zahlen können,werden Sie zunächst als Bittsteller ein Sozialfall und müssen auf`s Amt.
Ist der dann folgende Schritt bei Unfinanzierbarkeit eine Erhöhung der Pauschale ? Das Mehr brutto/netto geht doch wohl zu Gunsten der " Großen" aus? oder habe ich mich da doch verrechnet?
mfg
klaus wolff
Antwort von Christian Lindner
1Empfehlung
17.03.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

wie kommen Sie darauf, dass Großverdiener, Freiberufler etc. von der Gesundheitspauschale ausgenommen würden? Das Gegenteil ist der Fall: Durch den mit der Gesundheitspauschale vorgesehenen Zuschuss für Geringverdiener aus Steuermitteln wären erstmalig auch Privatversicherte an der solidarischen Finanzierung des Gesundheitswesens beteiligt. Hinzu kommt, dass als Berechnungsgrundlage für die Pauschale die tatsächliche wirtschaftliche Situation (also auch Kapitaleinkünfte, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung etc.) herangezogen würde, nicht wie bisher nur das Lohneinkommen. Die von uns anvisierte Gesundheitspauschale ist somit nicht nur effektiver, sondern auch fairer als die bisherige Form der Gesundheitsfinanzierung. Im Tagesspiegel vom 17. März 2010 finden Sie einen Beitrag zum Thema, hier der Link: www.tagesspiegel.de

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lindner
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales
17.03.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

Sie antworteten auf die Frage zum Grundeinkommen, dass nicht wenige Antrieb und Leistungsbereitschaft verlieren könnten. Frage, würden Sie Ihren Antrieb und Ihre Leistungsbereitschaft verlieren, wenn Sie z. B. 400 Euro zum Leben erhielten, und ihre Wohnungskosten bezahlt wären? Wenn nein, warum vermuten Sie, dass dies auf Andere zutrifft und warum sich z. B. in Berlin 27.000 Menschen, die ein "Grundeinkommen", ALG II, erhalten, freiwillig zum Winterdienst meldeten? Stehen Sie als Mensch einer freiheitlichen Partei für Zwang? Müßten Sie in Ihrer Annahme nicht eher schlußfolgern, wenn Menschen keinen Antrieb und keine Leistungsbereitschaft haben, wenn ihre Existenz abgesichert ist, dass dies dann eben ihr freier Wille ist, der zu respektieren ist. Bleibt noch die Frage, warum Menschen, wie z. B. Michael Schumacher und Dieter Bohlen, deren Existenz mehr als abgesichert ist, weiterhin Antrieb und Leistungsbereitschaft zeigen?

Mit freundlichen Grüßen
Günter

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 3 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Christian Lindner
  • Wurde Ihre Frage bereits gestellt?
    Durchsuchen Sie alle Fragen und Antworten in diesem Profil nach einem Stichwort:
  • Ihre Frage wurde bisher nicht gestellt?
    Geben Sie bitte hier Ihre Kontaktdaten und Ihre Frage ein:
  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe Ihres vollständigen Namens ist verpflichtend.
    Der Name wird verschlüsselt und ist nicht über Suchmaschinen auffindbar.

  •  

    Die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse ist verpflichtend.
    Dies ist notwendig, um Sie über eine Antwort des Abgeordneten zu informieren oder bei Rückfragen kontaktieren zu können. Ihre E-Mail-Adresse wird weder an den Abgeordneten noch an Dritte weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist verpflichtend.
    Sie wird nicht veröffentlicht, aber an den Abgeordneten weitergegeben.

  •  

    Diese Angabe ist optional.
    Sie wird nicht veröffentlicht und nur zur internen Verwendung bzw. für evtl. Rückfragen benötigt.

  • noch 2000 Zeichen

    Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meiner Frage auf abgeordnetenwatch.de einverstanden.
    Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden.
    Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Moderations-Codex aufrufen
    Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.
    Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
  • Folgende Felder wurden nicht ausgefüllt oder weisen Fehler auf:
    Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Wohnort