Christian Lindner (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Christian Lindner
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
07.01.1979
Berufliche Qualifikation
Magister Artium Politikwissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Wermelskirchen
Wahlkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Ergebnis
8,6%
Landeslistenplatz
9, Nordrhein-Westfalen
Sie beziehen sich vermutlich auf meinen Vorschlag, die Kosten der Unterkunft für ALG 2-Bezieher künftig über eine angemessene, regional unterschiedliche Pauschale zu regeln. Damit ist keine Kürzung von individuellen Leistungen und keine Verschlechterung der Wohnsituation beabsichtigt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
17.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

während eines Schulpraktikums bin ich auf das Vergütungssystem für Kliniken, das so genannte DRG- System gestoßen. Meiner Einschätzung nach ist dies im momentanen Zustand, ob der für jedes Bundesland differenten Basisfallwerte nicht besonders gerecht.

Da Sie dies ebenso sah, hatte die Vorgängerministerin verlauten lassen, Sie wolle selbige bis 2015 für alle Bundesländer gleichsetzen.

Da einige Häuser der benachteiligten Länder schon heute an den Mindereinnahmen leiden, wollte ich fragen, ob Sie vorhaben, diesen Zeitplan beizuhehalten, oder ob Sie ein gänzlich differentes Ausgleichssystem anstreben.

Hochachtungsvoll,
Standard-Antwort von Christian Lindner
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17.02.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage. Ich möchte Sie jedoch bitten, sich mit dieser speziellen Thematik an meine Kollegin Ulrike Flach zu wenden. Sie ist die Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion und wird Ihnen sicherlich kompetent Auskunft geben können. Ich bitte um Ihr Verständnis und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner

Christian Lindner, MdB
Generalsekretär der FDP
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Frage zum Thema Arbeit
19.02.2010
Von:
Jan

Sehr geehrter Herr Lindner,

wie setzt sich die FDP für Leute ein, die einen Vollzeitjob haben, aber mit dem Einkommen nicht oder gerade so ihren Lebensunterhalt verdienen können, weil der Lohn so gering ist? Diese Leute profitieren ja nicht von den Steuersenkungen, die die FDP durchgesetzt hat. Was macht die FDP, das in Deutschland jeder durch Arbeit so viel verdient, dass die Person dadurch nicht arm wird/ist?

Mit freundlichen Grüßen

Jan
Antwort von Christian Lindner
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11.03.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

danke für Ihre E-Mail. Die Entlastung hat die FDP in Form einer Erhöhung des Kindergeldes erreicht - davon profitieren alle erwerbstätigen Familien! Im nächsten Schritt wollen wir im vorderen Einkommensbereich (unterhalb des Durchschnittseinkommens) die Steuersätze reduzieren.

Bei Beziehern geringer Einkommen ist aber in der Tat die Steuerbelastung nicht entscheidend, sondern die Belastung mit Sozialabgaben. Hier wollen wir durch Reformen einen Anstieg verhindern. Bei Einkommen unter 1.000 Euro setzen wir uns zudem für einen gleitenden Anstieg der Abgabenquote ein.

Was machen wir, damit niemand trotz Arbeit arm ist? Wer so wenig verdient, dass er mit seinem Job nicht das Niveau der Grundsicherung erreicht, der bekommt einen Ausgleich der Solidargemeinschaft - im Sinne eines Mindesteinkommens (ergänzenden Arbeitslosengeld II). Oft arbeiten die so genannten "Aufstocker" nur in Teilzeit, bei vollzeitbeschäftigten Aufstockern handelt es sich in der Regel um Familien. Hier müssen wir die Anrechnung des Arbeitseinkommens auf das Arbeitslosengeld II verändern, damit mehr vom selbst verdienten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lindner
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Frage zum Thema Arbeit
21.02.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

was halten Sie von einer negativen Einkommenssteuer um den Übergang von Hartz IV in reguläre Beschäftigung zu verbessern und Leistungsanreize zu setzen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Christian Lindner
bisher keineEmpfehlungen
04.03.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

von dieser Idee halten wir viel, zumal wir darin eine wirksame Alternative zur bedarfsorientierten Grundsicherung (Stichwort Arbeitslosengeld II) sehen. Unser Vorschlag eines liberalen Bürgergeldes greift genau diesen Gedanken auf und wird in den kommenden Wochen Gegenstand intensiver Verhandlungen mit der Union sein. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.freiheit.org .

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner
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Frage zum Thema Finanzen
22.02.2010
Von:

Werter Herr Christian Lindner!

Sie haben Herrn geschrieben dass im Bundeshaushalt 581 Stellen abgebaut werden, welch eine Lüge! Die Wahrheit ist das ca. 1000 neue Stellen im Bundeshaushalt geschaffen werden!
Wer soll Ihnen und der FDP noch glauben??????
Ich bitte um Stellungsnahme.

Danke
Antwort von Christian Lindner
4Empfehlungen
22.02.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

Sie unterliegen hier, nicht anders als zahlreiche Medien, einem Irrtum, hervorgerufen durch eine Fehlinformation des Steuerzahlerbundes. Offenbar hat sich keiner der berichtenden Journalisten die Mühe gemacht, die Fakten zu überprüfen. Fakt ist nämlich, dass den rund 1.800 neuen Stellen bzw. Planstellen der Wegfall von 815 Stellen gegenübersteht. Hinzu kommt, dass 2010 die Stelleneinsparungen des Haushaltsgesetzes 2009 - es handelt sich um 1.566 Stellen und Planstellen - vollzogen werden. In der Summe bedeutet dies einen Abbau von 581 Stellen. Von einer Vergrößerung des Verwaltungsapparates kann also keine Rede sein, vielmehr das Gegenteil ist der Fall.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner
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Frage zum Thema Gesundheit
26.02.2010
Von:
Max

Sehr geehrter Herr Lindner,

der FDP Vorsitzende und Außenminister Herr Westerwelle hetzt seit längerer Zeit gegen Hartz IV Empfänger. Wie kann es sein das laut Bericht von Monitor vom 25.02.2010 es schon Medikamententafeln gibt, weil sich Rentner; Geringverdiener und HatzIV Empfänger frei verkäufliche Medikamente wie Schmerzsalben, Erkältungsmittel, Antihistamine usw. nicht mehr leisten können.
Ist es Ihnen nicht bewusst dass in diesen Fällen Krankheiten verschleppt werden und dass es den Krankenkassen Milliarden kostet, wenn Krankheiten nicht mehr ausgeheilt werden und diese sich noch verschlimmern, dass es einen längeren Krankenhausaufenthalt verlangt.
Ist es Ihnen noch nicht aufgefallen das uns Bürgern (Arbeitnehmer, Rentner und Hartz IV Empfänger) dieser Hetze überdrüssig wird.
Wann wendet sich die FDP den wirklichen Problemen in unserem Land hin, oder geht es der FDP nur noch ums mitregieren und um Verschlechterung einiger Posten für Arbeitnehmer, Rentner und HartzVI Empfänger. (Gesundheitspolitik von Herrn Dr. Rössler)

Mit freundlichen Grüßen
Max
Antwort von Christian Lindner
1Empfehlung
26.02.2010
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr Mayrhofer,

Ihre Einschätzung, die Bürger seien der von Guido Westerwelle losgetretenen Debatte überdrüssig, teile ich nicht. Im Gegenteil: Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung die Diskussion begrüßt. Was den gesundheitspolitischen Aspekt Ihrer Frage anbelangt, so möchte ich Sie, wie schon bei Ihren letzten beiden Anfrage, bitten, meine Kollegin Ulrike Flach zu kontaktieren. Sie ist die Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagfraktion.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Lindner
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