Christian Lindner (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Christian Lindner
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
07.01.1979
Berufliche Qualifikation
Magister Artium Politikwissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Wermelskirchen
Wahlkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Ergebnis
8,6%
Landeslistenplatz
9, Nordrhein-Westfalen
(...) über die Modalitäten der Griechenland-Hilfe wurden die Abgeordneten des Deutschen Bundestages umfassend informiert - sowohl durch die Regierung als auch durch die beteiligten Institutionen wie die EZB oder den IWF. Ob Griechenland seine Schulden vollständig zurückzahlen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht hundertprozentig voraussagen. Gleichwohl wurde bislang, Dominique Strauss-Kahn hat darauf hingewiesen, jeder Kredit an den IWF zurückbezahlt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
30.01.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

Ich zitiere Sie aus einem Spiegel-Interview von ihrer Homepage: "Wenn man das Urheberrecht aufhebt, dann wird es bald keine hochwertigen Inhalte mehr geben. "

Sie kennen Wikipedia - Das größte und beste Lexikon, das die Menschheit je hervorgebracht hat. Dazu war Urheberrecht keine Bedingung, sondern vielmehr Hemmstoff!
Geld spielt eine geringere Rolle für das Funktionieren des menschlichen Schaffens, als oftmals angenommen wird. Niemand zahlt Gebühren, niemand verdient Geld, selbst auf Werbeeinnahmen kann vollständig verzichtet werden. Und es funktioniert! Ihre Finanzierungssorgen sehe ich daher nicht. Auf materieller Ebene wäre eine Finanzierung aus Steuermitteln denkbar. Wir brauchen die Profitwirtschaft nicht zwangsläufig, um vorwärts zu kommen.
Ich weiß, dass ihre Partei der Meinung ist, dass ohne Druckmittel "Profit" kein Mensch was tut oder produktiv ist. Solang Sie sich an diese Vorstellung vom Menschen klammern, werden Sie den modernen Möglichkeiten der Verwirklichung des Menschseins nie gerecht. Und damit (gerade) liberale Wähler nicht mehr erreichen.
Finden Sie, dass man sich gut fühlt, wenn man einfach nur NICHTS tut? Niemand fühlt sich das. Die Leute in der DDR sehnten sich geradezu danach, produktiver und freier arbeiten zu dürfen! Auch der heutige Sozialhilfeempfänger an der Schnapsflasche ist nicht glücklich mit seiner Situation, fragen Sie doch mal nach! Er fühlt sich isoliert und ausgegrenzt. Der Mensch ist von sich aus kreativ, produktiv, will anderen zeigen, was er kann. Es kommt darauf an, Bedingung gleicher Chancen zu schaffen, damit Menschen nicht isoliert und demoralisiert werden. Diesem Streben steht das gegenwärtige Urheberrecht ganz klar im Wege.

Ich schreibe Ihnen das, weil ich glaube, dass Sie innerhalb Ihrer Partei einer der wenigen sind, die für diese Zeilen eventuell Verständnis aufbringen können. Würde mich um Begründung ihrer Position zum Urheberrecht freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Christian Lindner
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14.02.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 30. Januar 2012 zum Thema Urheberrecht.

Das Thema Urheberrecht wird gegenwärtig ja, auch im Kontext von ACTA, kontrovers diskutiert.

Für mich steht fest: Die Digitalisierung unseres Alltags stellt das Urheberrecht vor neue Herausforderungen. Neue Problemfelder und Konflikte haben sich aufgetan, neue Ideen und innovative Geschäftsmodelle sind entstanden. Gleichzeitig ist der Schutz geistigen Eigentums und schöpferischer Leistung für Liberale ein hohes Gut, das es zu schützen gilt.

Das Urheberrecht muss also entsprechend angepasst werden. Ziel muss dabei sein, einen fairen Ausgleich zwischen den Nutzern und den Anbietern zu finden, ohne das dadurch die Freiheit im Internet in Frage gestellt wird.

Eine Aufhebung des Urheberrechtes halte ich jedoch für falsch, da zitieren Sie mich richtig. Denn das Urheberrecht ist kein Selbstzweck, sondern bietet Schutz und Anreiz für neue Ideen. Es gewährt dem Einzelnen Bestimmungsrecht über seine kreativen Leistungen. Zudem ermöglichen erst die im 19. Jahrhundert eingeführten Urheberrechte kreativen Menschen aus ihrer Berufung auch einen Beruf zu machen - die Grundlage der Kreativ- und Kulturwirtschaft in Deutschland.

Urheberrechte widersprechen dabei auch nicht, wie von Ihnen impliziert, dem Gedanken von Freiwilligen-Projekten wie Wikipedia, die auf dem Prinzip des Open Content basieren.

Freundliche Grüße,

Christian Lindner, MdB
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Frage zum Thema Internationales
08.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,
ich habe eine Frage, die sich nicht auf Ihre Parteiarbeit bezieht, die sie mir aber vielleicht als Abgeordneter meines Wahlkreises beantworten können.

In den Medien ist zur Zeit Griechenland ein wichtiges Thema.

Eine Forderung der Troika, über die in den Medien berichtet wird, sind Lohnkürzungen für Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft.

Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst könnte ich noch verstehen (der Staat spart Kosten dadurch), aber in der Privatwirtschaft? Was hat das mit den staatlichen griechischen Finanzen zu tun, welche Löhne Arbeitnehmer und private Arbeitgeber untereinander aushandeln?

Oder bezieht sich das nur auf den gesetzlichen Mindestlohn?

Dazu kommt: Eine verordnete Kürzung von Löhnen sorgt ja auch für einen Rückgang der Binnennachfrage, was der griechischen Wirtschaft ja auch nicht guttut.

Da ich glaube, daß diese Frage nicht nur mich interessiert, stelle ich sie hier in einem öffentlichen Forum.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christian Lindner
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14.02.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 8. Februar 2012. Wie Sie sicherlich verfolgt haben, hat das griechische Parlament das neue Sparpaket in der Nacht zum Montag angenommen.

Wie Sie richtig vermuten, beziehen sich die Forderungen der Troika nach Stellenreduzierungen auf den öffentlichen Dienst.

Außerdem sollen die gesetzlichen Mindestlöhne im öffentlichen Dienst reduziert werden, die gegenwärtig rund 50 Prozent höher sind als zum Beispiel in Portugal. Zudem war in der Diskussion, die zwei zusätzlichen Monatsgehälter zu streichen, die derzeit ebenfalls in einem nationalen Lohnabkommen festgeschrieben sind.

Obwohl sich diese Maßnahmen der Lohnkürzungen also primär auf den Staatsdienst beziehen, ist zu erwarten, dass sich auch viele private Arbeitgeber nach dem angepassten staatlichen Mindestlohn richten werden. Diese dann niedrigeren Löhne würden dazu beitragen, Griechenlands im europäischen Vergleich geringe Konkurrenzfähigkeit wieder zu erhöhen.

Ich persönlich habe vollstes Verständnis für die Not der griechischen Bürger und ihre Proteste. Andererseits ist auch klar, dass Griechenland lange über seine Verhältnisse gelebt hat und das Sparpaket dringend notwendig ist, um Griechenland zu helfen und seine Wirtschaft wieder wettbewerbsfähig zu machen.

Freundliche Grüße nach Leichlingen,


Christian Lindner, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

Gibt es eine Möglichkeit bei der Bundestagswahl (evtl. schon der nächsten?) auf dem Stimmzettel ein Feld für "Nichtwähler" einzurichten? Mir geht es in meinem Anliegen darum, die von mir als "aktive Nichtwähler" bezeichneten Personen zur Wahl zu bekommen, sodaß sie sich in der Wahlkabine in folgender Form äußern können: "Ich kann keiner der unten aufgeführten Parteien meine Stimme geben." Somit hätte die Politik eine verläßliche Zahl der "latenten" Wähler zur Hand, die sie gegebenfalls mobilisieren kann. Auch könnte ich mir vorstellen, die Anzahl der Protestwähler durch diese Maßnahme zu minimieren, um so einer Zersplitterung der pol. Landschaft (Piraten etc...) entgegen zu wirken. Denn: Ein "aktiver Nichtwähler" hat leider nur die Möglichkeit der Protestwahl, da er sich anderenfalls lt. Wahlgesetz in eine der beiden folgenden Gruppen einordnen lassen muß:

1. Ungültige Stimme: Er ist schlampig, unaufmerksam und verursacht Fehler auf dem Stimmzettel, oder, schlimmer noch, ist geistig-mental den Herausforderung einer Wahl nicht gewachsen!

2. Nichtwähler (= keine Stimmabgabe): Er ist politisch Desinteressiert, hat keine Zeit, ist krank, hat die Wahl vergessen oder ist sonstwie verhindert.

Das kann nicht im Sinne des aktiven Nichtwählers und einer etablierten Partei, wie der Ihren, sein, der diese Stimme so verloren ginge. Meiner Meinung nach ist es Wichtig dieses Potential zu kennen, um so die Parteiprofile der Etablierten schärfen zu können und nicht weiter sinnlos "Protestparteipoole" zu befüllen.

Ich wende mich gezielt an Sie, weil ich auf Grund Ihrer politischen Bildung von einer gewissen philosophischen Schulung ausgehen kann, und die FDP als Partei an verschwendeten Wählerstimmen gewiß keine Freude hat.

Schöne Grüße

A.
Antwort von Christian Lindner
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14.02.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Nachricht vom 8. Februar 2012, in der Sie für eine Änderung der Stimmzettel bei der Bundestagswahl plädieren.

Ich verstehe Ihr Anliegen, gleichwohl: Laut Bundeswahlgesetz (§39) steht es jedem Wähler bereits jetzt frei, seine Stimme bewusst keiner Partei zu geben und trotzdem aktiv an dem Wahlprozess teilzunehmen, zum Beispiel indem der Stimmzettel nicht oder nicht vollständig ausgefüllt wird.

Darüber hinaus kann "aktives Nichtwählen" nicht das Ziel einer demokratischen Gesellschaft sein, so dass ich ein entsprechendes Feld auf dem Stimmzettel für wenig zielführend halte. Das Anliegen aller Parteien sollte es stattdessen sein, um Nicht-Wähler zu werben und sie so wieder für die (gültige) Stimmabgabe zu gewinnen.

Freundliche Grüße,

Christian Lindner, MdB
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
21.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

wir beschäftigen uns gerade im Politikunterricht intensiv mit der aktuellen Diskussion zum Handeslabkommen "ACTA". Dabei sind einige Fragen aufgekommen, die wir gerne mit Ihnen als unserem politischen Vertreter des Rheinisch-Bergischen-Kreises diskutieren möchten. Die Fragen lauten:

1. Wie stehen Sie persönlich bzw. Ihre Fraktion zu ACTA?
2. Wie stimmen Sie im Bundestag ab, sollte ACTA zur Abstimmung kommen?
3. Gebe es ihrerseits Alternativvorschläge?

Wir freuen uns über Ihre Antworten,

Ihr
Antwort von Christian Lindner
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24.02.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachricht vom 21. Februar 2012. Ich finde es gut, dass in Ihrem Politikunterricht solch aktuelle Themen behandelt werden!

In der Sache: Wie Sie der Nachrichtenlage der letzten Tage entnehmen können, hat sich die schwarz-gelbe Bundesregierung dazu entschieden, die Zeichnung des Abkommens zu unterlassen, solange nicht alle Details öffentlich gewürdigt werden konnten. Dieser Haltung schließe ich mich an.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat außerdem klar gestellt, dass es keine Ratifizierung für internationale Abkommen geben darf, die zu einer umfassenden Überwachung der Internetnutzer führen. Dies gilt für Deutschland ebenso wie für die EU insgesamt. Nur wenn bewiesen ist, dass die Achtung der Bürgerrechte sichergestellt ist, kann es eine Unterstützung für ACTA geben.

Wie Sie vielleicht auch gehört haben, hat sich die EU-Kommission jüngst entschlossen, ACTA dem Europäischem Gerichtshof zur Prüfung vorlegen. Dieser soll entscheiden, ob es in irgendeiner Form gegen die grundlegenden Rechte und Freiheiten der EU verstößt. Ich denke, diese Prüfung sollten wir abwarten, bevor über Alternativvorschläge oder Abstimmungsverhalten diskutiert wird.

Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass die Digitalisierung unseres Alltags das Urheberrecht vor neue Herausforderungen stellt. Neue Problemfelder und Konflikte haben sich aufgetan, neue Ideen und innovative Geschäftsmodelle sind entstanden. Gleichzeitig ist der Schutz geistigen Eigentums und schöpferischer Leistung für Liberale ein hohes Gut, das es zu schützen gilt. Das Urheberrecht muss also entsprechend angepasst werden. Ziel muss dabei sein, einen fairen Ausgleich zwischen den Nutzern und den Anbietern zu finden, ohne das dadurch die Freiheit im Internet in Frage gestellt wird. Eine gänzliche Aufhebung des Urheberrechtes halte ich jedoch für falsch, da das Urheberrecht kein Selbstzweck ist, sondern Schutz und Anreiz für neue Ideen bietet.

Mit freundlichen Grüßen nach Rhein-Berg
Christian Lindner
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Frage zum Thema Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
01.03.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Lindner,

leider sind mir die Argumente Ihres Kollegen Herr Philipp Rösler zum aktuellen Umbau des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) mit einer Kappung von bis zu 30 Prozent entgangen.
Weswegen hat Herr Rössler (FDP) Pläne über eine feste Zubaugrenze der Photovoltaik Mitte Januar vorgelegt?

Interessanterweise werden von Herrn Rössler Argumente ausschließlich über die ausufernde Kosten verbreitet. Ihre Zielgruppe also Unternehmen -wie Stromversorger- wie auch die Rheinenergie erklärte das so Ihren Kunden "Unsere Bezugskosten sind - insbesondere durch den Atomunfall in Fukushima und die folgende Energiewende - gestiegen. Zudem wurden die "Netzentgelte deutlich angehoben."

Die gestiegenen Netzentgelte treiben also den Preis in die Höhe? Ihr Bundeswirtschaftsminister Rösler hat genau doch diese Unternehmen befreit, die am meisten Strom verbrauchen. Die TV Sendung MONITOR hatte bereits im vergangenen Oktober über die Freude, in dieser Industrie, berichtet.

Der "wirkliche Anstieg" der Kosten aus dem EEG sollte auch aus meiner Sicht nicht aus den Augen verloren gehen, deswegen ist es unerklärlich weswegen Ihr Wirtschaftsminister Rösler ein weiteres Geschenk für die Industrie parat hat. "Denn Herr Rössler plant für die Großindustrie eine weitere Entlastung. Ein Entwurf seines Ministeriums sieht vor, bis zu 102 Millionen Euro sollen die Großunternehmen bekommen, als Vorsorge für eventuelle Stromengpässe im Netz. 100 Millionen Euro mehr als nach einem Gutachten ursprünglich dafür veranschlagt waren."

Leider ist es für den Bürgern nicht verständlich, weswegen solche Geschenke an Großindustrien entgegen allen Gutachten gemacht werden? Können Sie mir das erklären bzw. nehmen Sie hierzu Stellung?

Angefügt noch einen Link zu dem gefürchteten Kostenanstieg der PV www.solaranlagen-portal.com

Vielen Dank für Ihre Stellungnahme!

Mit freundlichen Grüßen

H.
Antwort von Christian Lindner
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06.03.2012
Christian Lindner
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht vom 1. März 2012.

Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass ich nicht die Kapazität habe, jede der zahlreichen Fragen aus den verschiedensten Fachbereichen kompetent zu beantworten.

Für das von Ihnen genannte Thema der EEG-Novelle wenden Sie sich daher doch bitte an Klaus Breil MdB. Herr Breil ist energiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und kann Ihnen als Experte diesbezüglich sicherlich weiterhelfen.

Freundliche Grüße


Christian Lindner, MdB
 
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