Christian Kolb (DIE GRÜNEN)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Angaben zur Person
Christian Kolb
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Wetterau
Ergebnis
6,9%
Landeslistenplatz
20, Hessen
Als Verfechter erneuerbarer Energien als Ersatz für Kohle- und Atomkraftwerke, setze ich mich für den Ausbau von Anlagen für die Stromerzeugung insbesondere durch Windkraft und Photovoltaik ein. (...) Dass dem Bau ein Genehmigungsverfahren vorangehen muss, ist selbstverständlich. (...)
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Frage zum Thema Bildung und Kultur
03.08.2009
Von:

Die deutsche Sprache wird im öffentlichen Bereich immer stärker durch Englisch verdrängt. Es sind mittlerweile nicht nur einige Anglizismen, sondern ein komplettes Verschwinden des Deutschen zu beklagen. Da werden im Einkaufszentrum MyZeil in Frankfurt Sortiment und Öffnungszeiten vieler Läden nur in Englisch angegeben, auf Bauzäunen am Messegelände stehen Angaben zu den Bauvorhaben ebenfalls nur auf Englisch (´next generation of highrise)´. Dies sind nur 2 Beispiele von vielen.
Setzen Sie sich für den Erhalt des Deutschen ein? Wenn ja, durch welche Maßnahmen? Wenn nein, warum nicht?
Antwort von Christian Kolb
bisher keineEmpfehlungen
05.08.2009
Christian Kolb
Sehr geehrter Herr .

Die Verfremdung von Landessprachen, also nicht nur der Deutschen, hat in vielen Ländern Einzug gehalten. Keine Frage ist die englische Sprache eine sehr wichtige Sprache, da sie im internationalen Geschäftsbereich eingesetzt wird.

Auch in Frankreich ist dies bereits vor Jahren so geschehen. Der französische Staat hat darauf sehr schnell und direkt gehandelt, indem er dies in vielen Bereichen unterdrückt hat. Eine "Verenglischung" der französischen Sprache wurde untersagt, insbesondere in den Verlagen.

Dies alles hat natürlich auch nicht bei uns haltgemacht. Diese Entwicklung ist größtenteils bedauerlich, da viele Bürger den Werbetext, Hinweise oder Warnungen überhaupt nicht mehr verstehen, sinngemäße Sätze werden durch das Einbeziehen englischer Begriffe verzehrt oder aber als "weltmännisch" dargestellt.

Diese Entwicklung empfinde ich ebenfalls als sehr befremdend und kann dies in keiner Weise unterstützen. Die deutsche Sprache sollte als kulturelles Gut fortbestehen, geschult und bewahrt werden. Dafür stehe ich und setze mich auch dafür ein.

Um dies umsetzen zu können, müssen klare politische Richtlinien erfolgen, welches z. B. das Verwenden von Hinweisen und Angaben in ausländischer Sprache nur dann gestattet, wenn dies in der Landesprache an erster Stelle erfolgt. Dafür fehlt es jedoch der derzeitigen Regierungsparteien an ausreichender Motivation.

Dass die Werbung häufig in englischer Sprache erfolgt ist natürlich eine Entscheidung der Unternehmen. Statistiken haben bereits gezeigt, dass die Vielzahl der BürgerInnen den Sinn der Werbung nicht verstanden hat. Hier eine Änderung zu erreichen, würde heißen französische Regelungen einzuführen. Dies wird unter derzeitigen politischen Verhältnissen sehr schwer zu Händeln sein.

Der Konsument kann hier viel mehr ausrichten. Eine Werbung ist nur so gut wie sie den Konsumenten dazu bewegen kann dessen Produkte zu kaufen. Was er nicht versteht, sollte er dann auch nicht kaufen.
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Frage zum Thema Umweltpolitik
06.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kolb,

In Friedberg-Bruchenbrücken plant die Abo Wind AG fünf Windeenergieanlagen mit einer Gesamthöhe von 138,5 m zu errichten. Halten Sie diesen Standort in einem dichtbesiedelten Ballungsraum für geeignet? Haben Sie Verständnis für die über 5000 Bürgerinnen und Bürger,die sich mit Ihrer Unterschrift gegen dieses Bauvorhaben ausgesprochen haben? Ihr Parteifreund, Herr Trittin ,sagte als damaliger Umweltminister in seiner Eröffnungsrede der Wind Messe in Husum am 23.09.2003: "Diese wirtschaftlich nicht darstellbaren Standorte sollen nicht durch immer grössere Anlagen überwunden werden können.Denn dies würde die Akzeptanz der Windenergie in der Bevölkerung weiter beeinträchtigen. Und der Branche insgesamt am Ende einen Bärendienst leisten." Stimmen Sie der Aussage von Herrn Trittin zu?

Mit freundlichen Grüssen,
Antwort von Christian Kolb
1Empfehlung
12.08.2009
Christian Kolb
Als Verfechter erneuerbarer Energien als Ersatz für Kohle- und Atomkraftwerke, setze ich mich für den Ausbau von Anlagen für die Stromerzeugung insbesondere durch Windkraft und Photovoltaik ein. Hierfür gibt es meines Erachtens keine Alternative, um die Zukunft für die nachfolgenden Generationen zu sichern. Ich verurteile daher auch zutiefst das Bemühen der hessischen CDU, mit absurdesten Begründungen den Einsatz Erneuerbarer Energien zu verhindern. Nur eine Zahl zum Vergleich: Während in Hessen lediglich 2% der Stromerzeugung aus Windkraft stammen, bringt es das Land Sachsen-Anhalt mit einer ähnlichen Topografie und nicht am Meer liegend auf über 40% Dass es sich bei dem Gebiet Bruchenbrücken Wöllstadt um einen Ballungsraum handelt, sei dahingestellt.
Dass dem Bau ein Genehmigungsverfahren vorangehen muss, ist selbstverständlich. Wenn der RP die Genehmigung erteilt, ist somit der Bau auch zulässig.

Selbstverständlich hat jeder Bürger das Recht, gegen vermeintliche oder tatsächliche Beeinträchtigungen seines Lebensraumes und seiner Lebensqualität vorzugehen. Sie sollten sich aber hüten, sich vor einen Karren mit einseitigen Interessen spannen zu lassen.
Die Aussage von Jürgen Trittin ist offensichtlich aus dem Zusammenhang gerissen, so dass eine objektive Bewertung nicht erfolgen kann. Generell ist jedoch zu sagen, dass Behörden Windkraftanlagen nur dann genehmigen, wenn eine wirtschaftliche Windausbeute möglich ist.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Kolb,

meiner Meinung nach ist es sehr wichtig für eine Demokratie, dass alle Wähler erfahren können, von wem und in welcher konkreten Höhe Parlamentarier direkt oder indirekt finanzielle Zuwendungen erhalten, z.B. durch eine Veröffentlichung im Internet. Sind Sie der Auffassung, dass die aktuellen Regelungen zur Offenlegung ausreichend sind oder setzen Sie sich für eine Verschärfung der Regelungen bis zur vollständigen Offenlegung ein?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Christian Kolb
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Christian Kolb
Sehr geehrte Frau ,

ich stimme ihrer Meinung komplett zu. Auch ich finde es sehr wichtig, dass der Steuerzahler weiß, was alles mit seinem Geld passiert. Ich bin daher für eine strengere Regelung und Offenlegung der Bezüge von Parlamentarier. Ebenfalls sollte auch die zusätzlichen Positionen der Parlamentarier genannt und mit deren Honorar offen gelegt werden.
Für weitere Rückfragen stehe ich ihnen gerne zu Verfügung, auch gerne persönlich an diesem Samstag auf dem Zentralparkplatz in Bad Vilbel!

Freundliche Grüße
Christian Kolb
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