Christian Bartelt (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Christian Bartelt
Jahrgang
1976
Berufliche Qualifikation
Zahnarzt
Ausgeübte Tätigkeit
Zahnarzt
Wohnort
-
Wahlkreis
Greifswald - Demmin - Ostvorpommern
Ergebnis
8,6%
Landeslistenplatz
4, Mecklenburg-Vorpommern
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(...) Der Wettbewerb im Gesundheitssektor muss gestärkt werden. Dazu gehört eine starke private Krankenversicherung. Zu einem fairen Wettbewerb im Gesundheitssektor gehört auch, den gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragsautonomie zu belassen und den bürokratischen und überflüssigen Gesundheitsfonds abzuschaffen. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Christian Bartelt hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
12.08.2009
Von:

Sehr geehrte(r) Kandidat(in),

welches sind Ihre politischen Schwerpunktthemen?

Welche Position haben Sie zum in Lubmin geplanten Steinkohlekraftwerk?
Welche Gründe sprechen für oder gegen das SKW?

Welche Position haben Sie zur in Alt Tellin geplanten Schweinemastanlage?
Welche Gründe sprechen für oder gegen die Sma?

Welches sind nach Ihrer Auffassung die drängendsten Probleme der Region?
Welche Lösungsansätze sehen Sie?

Wären Sie im Fall Ihrer Wahl bereit, jährlich und öffentlich über Ihre Einkünfte Auskunft zu erteilen?
Wenn nein, welche Gründe sprechen dagegen?

Wären Sie bereit, Auskunft über die Höhe der Ihnen zugeflossenen Wahlkampfspenden und die Höhe Ihres Wahlkampfbudgets zu erteilen?
Wenn nein, welche Gründe sprechen dagegen?

Wie bewerten Sie das Phänomen des Rechtsextremismus in der Region?

Wie ist Ihrer Meinung nach die Demokratie und die Zivilgesellschaft in der Region entwickelt?

Welche Maßnahmen halten Sie für geeignet, das demokratische Verständnis innerhalb der Gesellschaft zu verankern?

Welche Gründe sind aus Ihrer Sicht ursächlich für den Rechtsextremismus in der Region?

Welche Gründe sprechen für oder gegen ein neuerliches NPD-Verbot?

Dürfen, wenn ja unter welchen Bedingungen, ehemalige offizielle oder inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit zu Parlamentswahlen antreten?

Gruß

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Frage zum Thema Soziales und Familie
31.08.2009
Von:

sehr geehrter herr Bartelt,

die FDP will, quasi als grundstein ihrer sozialpolitik, die steuern für geringverdiener senken. Das motto ist: mehr netto vom brutto. damit soll es vor allem geringverdienern besser gehen.

Wie Ihnen vermutlich entgangen ist, zahlen jedoch gerade geringverdiener meist überhaupt keine steuern; die wahlversprechen von "niedrigeren steuern" kämen also gerade denen, die es am nötigsten hätten, gar nicht zugute.

stimmen Sie mir zu, daß steuer-vergünstigungen für familien und geringverdiener NICHT geeignet sind, deren lage zu verbessern?
Antwort von Christian Bartelt
bisher keineEmpfehlungen
04.09.2009
Sehr geehrte Frau !

Die FDP möchte das gesamte Steuersystem reformieren, um es einfacher und gerechter zu machen. Wenn sie das Programm aufmerksam gelesen haben, dann wissen sie auch, dass im angestrebten Steuersystem der FDP eine vierköpfige Familie selbst bei einem Familieneinkommen von 40700 Euro noch keine Steuern zahlen muß!
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Frage zum Thema Soziales und Familie
05.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bartetlt,

leider haben Sie mit Ihrer Antwort, für die ich Ihnen danke, das Problem nicht geklärt.

Schon heute bezahlt eine 4-köpfige Familie mit durchschnittlichem Einkommen oder die alleinerziehende Mutter keine oder sehr wenig Steuern. Steuersenkungen für Bürger, die Keine Steuern zahlen?

Bitte erklären Sie mir (so, daß ich es verstehen kann - obwohl ich mich mit Hochschulabschluß nicht für "bildungsfern" halte), wie Sie den oben genannten "mehr netto vom brutto" verschaffen wollen.

Oder anders gefragt: Stimmen Sie mir zu, daß soziale Gerechtigkeit nicht über das Steuersystem zu erreichen ist?

Warum sperren Sie sich gegen Mindestlöhne? Steuersenkungen greifen nicht bei Löhnen, die nicht existenzsichernd sind, erst recht nicht bei "Aufstockern", also Menschen, die zu ihrem Lohn Transferleistungen vom Staat bekommen.

Mit freunlich-kritischem Gruß

G.

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Frage zum Thema Gesundheit
15.09.2009
Von:

Welche Lösungen bieten Sie für den bevorstehenden Kollaps des deutschen Gesundheitswesens an?

Was sagen Sie zu der These, daß vorallem versicherungsfremde Leistungen und die Vielzahl gesetzlicher und privater Krankenkassen für das Chaos im Gesundheistwesen verantwortlich sind?

Wie stehen Sie zu der Forderung eine einheitliche Krankenkasse zu schaffen, in die dann jeder seine Beiträge einzahlt?
Antwort von Christian Bartelt
1Empfehlung
20.09.2009
Der Weg den das Ministerium von Ulla Schmidt verfolgt hat, nämlich aus unserem Gesundheitssystem eine einheitliche Staatsmedizin auf der Basis medizinischer Versorgungszentren zu machen, ist der falsche! Die Gesundheitsversorgung ist teurer, aber nicht besser geworden. Die Therapiefreiheit wird Schritt für Schritt abgeschafft. Die so wichtige Beziehung zwischen Therapeut und Patient wird durch bürokratische Vorgaben behindert. Mit jedem Tag, der vergeht, ohne dass eine Umstellung auf eine nachhaltige Finanzierung erfolgt, verschärft sich das Finanzierungsproblem des Gesundheitssektors. Weder die so genannte Bürgerversicherung noch die Gesundheitsprämie sind in der Lage, die geschilderten Probleme in den Griff zu bekommen. Die FDP will vielmehr ein grundlegendes Umsteuern in ein freiheitliches System, das Solidarität und Eigenverantwortung in Einklang bringt, das Schluss macht mit einer zentral gesteuerten Staatsmedizin und der sozialen Bevormundung der Patienten und den Bürgern den notwendigen Gestaltungsspielraum für ihre Versicherungs- und ihre Therapieentscheidungen gibt. Der Wettbewerb im Gesundheitssektor muss gestärkt werden. Dazu gehört eine starke private Krankenversicherung. Zu einem fairen Wettbewerb im Gesundheitssektor gehört auch, den gesetzlichen Krankenkassen ihre Beitragsautonomie zu belassen und den bürokratischen und überflüssigen Gesundheitsfonds abzuschaffen.
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
24.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Bartelt

Zwar wohne ich nicht in Ihrem Wahlkreis, jedoch habe ich dort noch Familie, Freunde, Bekannte und auch daher liegt mir die Zukunft der Region weiterhin am Herzen.
Ich habe folgende Frage an Sie: Die NPD sitzt in M-V im Landtag. Gerade in den Ostregionen kann sie eine hohe Zustimmung verzeichnen. Ich erinnere mich noch an einen Zeitungsartikel, ich weiß leider nicht mehr wo, über einen NPD-Funktionär der in Anklam oder Wolgast wohnt – natürlich noch in der Platte, trotz Abgeordneten-Gehalt... In diesem Artikel wurden auch ein paar Dörfer beschrieben, in denen die NPD sich engagierte. Die NPD- oder Kameradschafts-Leute hätten alte Höfe saniert oder Jugendtreffs eingerichtet, so dass sich einige Einwohner in die Richtung "Die tun wenigstens was..." äußerten. Keine Wunder, dass man Leuten, die sich für den Ort engagieren weniger misstrauisch entgegen tritt. Vor diesem Hintergrund meine Frage: Was können, wollen und werden Sie - als Person selbst, aber auch als Partei – tun, um sozusagen die Demokratie in OVP zu verteidigen? Was wären Ihre Strategien, um auch in der Fläche den Menschen wieder Anknüpfungspunkte an Staat und Demokratie zu geben bzw. die NPD und andere Nazi-Organisationen zu verdrängen?
Mir geht es bei meiner Frage nicht in erster Linie um eine Auflistung von Projekten oder Geldern, die verteilt werden, sondern vor allem um den strategischen Aspekt.

Besten Dank für Ihre Antwort und schöne Grüße in den Norden!



PS: Da Sie ja dann vielleicht im Bundestag sitzen, können Sie auf Landesebene sicherlich nicht alles mitgestalten. Daher würde ich mich freuen, wenn Sie meine Frage auch aus dem Blickwinkel der Landespartei beantworten könnten (zusätzlich oder alternativ). Besten Dank!
Antwort von Christian Bartelt
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

ganz egal wie morgen die Ergebnisse der Bundestagswahl ausfallen, werde ich hier vor Ort auch weiterhin alles dafür geben, dass die NPD und auch andere braune Gesinnungsgenossen nicht weiter mit Polemik und fadenscheinigen Aktionen Zustimmung in der Bevölkerung finden! Ich habe zwar kein Landtags- aber dafür auch ein Kreistagsmandat hier in OVP und bin somit auch auf kommunalpolitischer Ebene aktiv! Genaueres können wir gern mal in einem Telefon- oder persönlichen Gespräch bereden!

MfG Christian Bartelt
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Ihre Frage an Christian Bartelt
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