Christa Goetsch (GRÜNE)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2008
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Christa Goetsch
Jahrgang
1952
Berufliche Qualifikation
Pädagogin
Ausgeübte Tätigkeit
Studienrätin (beurlaubt), Fraktionsvorsitzende der GAL-Bürgerschaftsfraktion
Wohnort
-
Wahlkreis
Altona , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 21.831, 15,8%
Landeslistenplatz
1
(...) Die GAL setzt sich seit langem für einen weniger ideologischen und dafür mehr an der Gesundheit der KonsumentInnen orientierten Drogen- und Suchtpolitik ein.
Konkret für Hamburg bedeutet das, dass wir uns für ein Modellprojekt Drugchecking einsetzen, damit Verunreinigungen und Fehldosierungen schneller erkannt werden können.
Bundesweit setzen sich die Grünen vor allem für eine Anerkennung von Cannabis als Medizin, für die Fortführung des Heroinmodellprojektes als Teil des gesetzlichen Leistungskatalogs und eine Entkriminalisierung von Cannabis ein. (...)
 
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www.christa-goetsch.de
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Frage zum Thema Bürgerbeteiligung und Bürgergesellschaft
21.02.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Goetsch,

1.) Finden Sie es demokratisch, daß eine Berichterstattung über den Wahlkampf der kleinen Parteien und Einzelbewerber und die von diesen propagierten Ziele in den verschiedenen Medien (Fernsehen, Rundfunk, Zeitungen, Zeitschriften) nicht erfolgt?

2.) Es gibt hierbei keinen Unterschied zwischen der Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien und der privaten Medien!

3.) Ist es aus Sicht der Grünen ein erstrebenswertes Ziel, die Chancengleihheit auch für die kleinen Parteien und Einzelbewerber zu verbessern?

4.) Wenn ja, was haben die Grünen in den letzten 15 Jahren hierfür konkret
a) getan und
b) bewirkt?

5.) Halten Sie es für sinnvoll, daß in Deutschland z. B. ein ähnliches Gesetz wie in Frankreich geschaffen wird, daß in den letzten 14 Tagen vor der Wahl die Medien über alle Kandidaten in gleichem Umfang berichten müssen?

6.) Oder haben Sie andere Vorschläge, damit die Chancengleichheit für alle Kandidaten erhöht werden kann?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
22.02.2008
Von:

Liebe Frau Goetsch,

mich beschäftigt der perspektivische Ausbau des Hamburger ÖPNV. Ich habe den Eindruck, dass in Hamburg die Meinung vorherrscht, das S- und U-Bahn-Netz sei im Prinzip "fertig". Diese Ansicht teile ich nicht. Verglichen mit den anderen deutschen Millionenstädten gibt es m. E. noch genug zu tun. Beispielhaft seien einige Stadtteile genannt, die nach wie vor über keine befriedigende Anbindung an das Netz verfügen: Bahrenfeld, Lurup, Osdorf, Bramfeld, Steilshoop, Jenfeld, Rahlstedt, Hummelsbüttel etc.. Bei dem in Hamburg ausschließlich sternförmig ausgelegten Netz fehlt es zudem gänzlich an effektiven Querverbindungen. Man ist weitestgehend auf überfüllte Busse angewiesen, mit denen man sich zur Rushhour durch die Stadt quält. Einen nennenswerten Ausbau des Netzes gab es seit den Siebziger Jahren praktisch nicht mehr.

Seit ca. 25 Jahren wird nun in dieser Stadt die Wiedereinführung der Straßenbahn (man kann das auch gerne "Stadtbahn" nennen) diskutiert, befürwortet, ins Auge gefasst, geplant, projektiert, angekündigt, versprochen. Gerade unter Kostengesichtspunkten kann ich einer Straßenbahn als Ergänzung oder Alternative zur U-Bahn durchaus etwas abgewinnen. Sichtbar passiert ist indes nichts. Die Glaubwürdigkeit rot-grüner Verantwortungsträger hat das nicht gefördert. Der CDU-Senat hat entsprechende Pläne unmittelbar nach Regierungsübernahme verworfen. Das habe ich sehr bedauert. Allerdings ist mir eine U-Bahn die tatsächlich gebaut wird (siehe Hafencity) erheblich lieber als andere Lösungen, über die Jahrzehnte nur geredet wird. Die Anbindung des Flughafens - vermutlich 40 bis 50 Jahre nach ersten Planungen - über einen zwei(!) Kilometer langen Abzweig mag hier ein mahnendes Beispiel sein.

Für welche Maßnahmen zu einem effektiven Ausbau des Hamburger Schnellbahnnetzes werden Sie sich konkret einsetzen?

An der Erreichung welcher Meilensteine in 2010, 2015 und 2020 sind Sie ggf. bereit, sich persönlich messen zu lassen?

Beste Grüße

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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
22.02.2008
Von:

Liebe Frau Goetsch,

vielleicht ist meine Frage für den Wahlkampf nicht all zu relevant, aber ich habe bisher noch keinen direkteren Weg gefunden, diese Frage stellen zu können:

Ich wohne in der Stresemannstraße und schaue nun seit über 3 Jahren auf ein braches Stück Baugrund. (Zwischen Stresemannstraße und Oeverseestraße) Gibt es in absehbarer Zeit einen Plan für die zukünftige Nutzung dieser Fläche?
Gerade da es in dieser Gegend keine wirklich große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, Kneipen, Bars oder einfach nur einer Grünfläche gibt, frage ich mich, warum dieser Baugrund nicht für eine Aufwertung des Stadtteils verwendet wird.

Ich freue mich über eine Antwort, mag sie auch erst nach dem Wahl-Sonntag kommen.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Umwelt
23.02.2008
Von:

Guten Tag,

Der Friedensnobelpreisträger IPPNW schreibt:
"Die am 1. August 2001 in Kraft getretene rot-grüne Strahlenschutzverordnung erlaubt die unbegrenzte Freisetzung radioaktiver Abfälle in die Umwelt. Alte stillgelegte Atommeiler können abgerissen und der strahlende Bauschutt schlichtweg auf der nächsten Hausmülldeponie abgeladen werden. Dr. Sebastian Pflugbeil, Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, rechnet mit zigtausend Strahlentoten aufgrund der neuen Verordnung."
Beleg:
www.ippnw.de/Atomenergie/strahlenschutz

Sie kandidieren für ein Mandat. Was haben Sie persönlich bisher und für die Öffentlichkeit nachweisbar gegen diesen vom Friedensnobelpreisträger IPPNW kritisierten und oben angeführten unhaltbaren Zustand unternommen?

Verbindlichst!

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