Britta Ernst (SPD)

Britta Ernst
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Dipolm-Volkswirtin/Diplom-Sozialökonomin
Ausgeübte Tätigkeit
parlamentarische Geschäftsführerin d. SPD Bürgerschaftsfraktion
Wohnort
-
Wahlkreis
Altona , Listenplatz 1, Stimmen (Wahlkreis): 13.015, 9,4%
Landeslistenplatz
keinen
(...) Die Feinstaubbelastung in Hamburg wird sich nur reduzieren lassen, wenn wir es schaffen, den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren. Die Feinstaubbelastung insbesondere der Stresemannstraße wird sich nicht vor Ort verringern lassen, sondern nur durch verkehrstechnische Maßnahmen in Hamburg und Umgebung. (...)
 
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Frage zum Thema Bildung
19.02.2008
Von:

Liebe Frau Ernst,

bei allen Experimenten, die sie bei der Schulpolitik vorhaben, würde ich mir gerne eine Frage erlauben.

Sie haben Ihr Abitur geschafft und ich vermute auf einem normalen Gymnasium und ich vermute ebenfalls mit Schule auch am Samstag. Ihr Mann hat sein Abitur geschafft, vermutlich unter ähnlichen Voraussetzungen. Ich, Jahrgang 62, bin Samstags zur Schule gegangen und habe auf einem ganz normalen Gymnasium mein Abitur gemacht.

Warum sollten das die Kinder von heute nicht schaffen?

Wird nicht ständig an globalen abstrakten Konzepten gebastelt anstatt jeder Schule mehr individuelle Möglichkeiten zu geben auf irgendwelche eventuellen Probleme einzugehen? Ein Gymnasium in Blankenese hat nun mal andere Sorgen als eine Gesamtschule in Altona.

Gruß
Antwort von Britta Ernst
3Empfehlungen
22.02.2008
Britta Ernst
Sehr geehrter Herr ,

ich habe tatsächlich noch Samstagunterricht in der Grundschule gehabt, dieser wurde dann um 1970/71 herum in ganz Hamburg für alle Schulen abgeschafft. Ich habe die dann unterrichtsfreien Wochenenden mit meinen Eltern sehr genossen. Das Problem der auf 12 Jahre verkürzten Gymnasialzeit liegt darin, dass seit Ihren und meinen Schulzeiten der Schulstoff kontinuierlich mehr wurde, dass mit der Einführung der verkürzten Gymnasialzeit der Stoff aber nicht gekürzt wurde, sondern sogar noch etwas drauf gepackt wurde. Die neuen Bildungspläne treten erst zum Herbst dieses Jahres in Kraft, viel zu spät. Die schwerste Last haben die Kinder in den Klassenstufen 5 - 8 zu tragen. Die Gymnasien haben eine Stundentafel von 34 Wochenstunden, dazu kommen Hausaufgaben und Vorbereitungen auf die nächste Klassenarbeit. Summa summarum hat ein Zwölfjähriger eine Arbeitswoche wie ein Erwachsener. Das kann nicht der Sinn von Schule sein.

Kinder und Jugendliche brauchen auch Zeit für ihre Freunde, für Sport, Musik oder ganz einfach auch mal für das Nichtstun. Eltern wollen und sollen am Wochenende Zeit mit ihren Kindern verbringen. Ich halte es für falsch, Kinder komplett zu verplanen. Ich bin gegen Samstagsunterricht, schon allein deshalb, weil die Kinder schließlich auch am Wochenende Hausaufgaben aufbekommen oder sich zumindest auf die nächsten Klassenarbeiten vorbereiten müssen. Das sollte reichen. Ich bin aber sehr dafür, den Stoff der 12 Schuljahre genau anzuschauen und dann auch zu entscheiden, was verzichtbar ist und sich auf Bundesebene um eine gemeinsam Verringerung der Stundenzahl zu bemühen.

Mit freundlichen Grüßen
Britta Ernst
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Frage zum Thema Verkehr / Infrastruktur / Stadtentwicklung
22.02.2008
Von:

Liebe Frau Ernst,

vielleicht ist meine Frage für den Wahlkampf nicht all zu relevant, aber ich habe bisher noch keinen direkteren Weg gefunden, diese Frage stellen zu können:

Ich wohne in der Stresemannstraße und schaue nun seit über 3 Jahren auf ein braches Stück Baugrund. (Zwischen Stresemannstraße und Oeverseestraße) Gibt es in absehbarer Zeit einen Plan für die zukünftige Nutzung dieser Fläche?
Gerade da es in dieser Gegend keine wirklich große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten, Kneipen, Bars oder einfach nur einer Grünfläche gibt, frage ich mich, warum dieser Baugrund nicht für eine Aufwertung des Stadtteils verwendet wird.

Ich freue mich über eine Antwort, mag sie auch erst nach dem Wahl-Sonntag kommen.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Britta Ernst
1Empfehlung
06.03.2008
Britta Ernst
Lieber Herr ,

leider kann ich ihnen nicht genau sagen, was dort eines Tages passieren wird. Das Grundstück ist kein städtisches Grundstück, so dass es vom Privateigentümer abhängt, wann und wozu dort eine Initiative ergriffen wird. Auf unsere Rückfrage beim Bezirksamt anlässlich Ihrer Frage ist jedoch gesagt worden, dass der Eigentümer wohl vorhabe, zu verkaufen. Zuletzt gab es dort Pläne, ein Hotel zu bauen, diese wurden jedoch verworfen. Sobald es neue Pläne gibt, werden diese im Bauausschuss der Bezirksversammlung beraten werden; erst dann erfahren auch die Kommunalpolitiker/innen mehr. Sobald feststeht, wer für uns im Bauausschuss der Altonaer Bezirksversammlung sitzen wird, werde ich mit unseren Abgeordneten dort einmal sprechen.

Herzliche Grüße
Britta Ernst
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