Bernhard Schätzle (CDU)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Bernhard Schätzle
Jahrgang
1954
Berufliche Qualifikation
Winzer und Kellermeister
Ausgeübte Tätigkeit
selbst. Winzer und Kellermeister / Stadtrat
Wohnort
-
Wahlkreis
Freiburg II
Ergebnis
30,3%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Wirtschaft
23.03.2006
Von:
Eva

Sehr geehrter Herr Schätzle,

Die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft machen darauf aufmerksam, dass die Mehrheit der CDU-Wähler gegen AKW-Laufzeitverlängerungen ist. Sie rufen vor den Landtagswahlen dazu auf, sich aus Respekt vor den unschuldigen Opfern, GEGEN die inhumane und unwirtschaftliche Atomkraft zu entscheiden. (siehe z.B. www.sonnenseite.com )

Da die regenerativen Energien und die Kraft-Wärme-Kopplung die gemäß Atom-Konsens stillgelegten Atomreaktoren mehr als kompensieren können und da allein mit dem Verzicht auf Standby 2 Großkraftwerke ersatzlos gestrichen werden können, zieht die vertragsgemäße Abschaltung keinen Atom-Strom-Import nach sich.

Daher die konkrete Frage:
Entscheidet man sich mit der Wahl von Bernhard Schätzle für oder gegen die Atomkraft?

mit freundlichem Gruß,
Eva
Antwort von Bernhard Schätzle
bisher keineEmpfehlungen
24.03.2006
Sehr geehrte Frau ,

wie ich schon in der Antwort auf die Frage von Frau Flechler näher eingegangen bin, setze ich mich sehr engagiert für unsere regenerativen Energien ein. Eine Laufzeitverlängerung kommt für mich nicht in Frage, wenn die Versorgung des Stroms wirtschaftlich und sozialverträglich durch diese neuen guten Energiegewinnungsformen aufgefangen werden können. Es würde mich freuen, wenn dieses, unser Vorhaben klappt!

Was die Standby-Funktion betrifft, so kann die Politik hier leider nicht eingreifen, da es am jeweiligen Hersteller der Produkte liegt. Zu schön wäre es, wenn es diesbezüglich bei der Herstellungszulassung einen TÜV oder auch eine Einschränkung der Zulassung für den Import solcher Geräte nach Deutschland geben würde. Leider ist dies aus vielerlei Hinsicht, auch aus EU-rechtlicher Sicht, nicht möglich. Ich pflichte Ihnen bei, dass dieser unnötig verbrauchte Strom eingespart werden könnte bzw. sollte. Ich selbst gehe privat und bei mir im Betrieb mit gutem Beispiel voran.
Es bleibt aber jedem Verbraucher selbst überlassen, beispielsweise einen "Kippschalter" vor seine technischen Geräte zu setzen oder Qualitätsprodukte ohne die Sandby-Funktion zu kaufen. Man tut nicht nur sich selbst mit pro Haushalt jährlich eingesparten ca. 70 Euro einen Gefallen, sondern auch und vor allem unserer Umwelt, die wir für unsere Kinder und weiteren Nachkommen erhalten müssen.

Konkret zu Ihrer letzten Frage: Ich setze mich bereits jetzt und auch in Zukunft für die baldigst mögliche Abschaltung überflüssiger Kernkraftwerke ein!

Ich hoffe, dass ich Ihre Fragen zufriedenstellend beantworten konnte und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr

Bernhard Schätzle
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