Bernd Neumann (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Bernd Neumann
© CDU Landesverband Bremen
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Pädagoge
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin und Beauftragter für Kultur und Medien
Wahlkreis
Bremen I
Landeslistenplatz
1, Bremen
weitere Profile
(...) In Deutschland sind Schutz und Pflege von Denkmälern und Kulturregionen Angelegenheit der Länder. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
nicht beteiligt
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
nicht beteiligt
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
nicht beteiligt
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
nicht beteiligt
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
nicht beteiligt
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
nicht beteiligt
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
nicht beteiligt
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
nicht beteiligt
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
nicht beteiligt
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
nicht beteiligt
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
nicht beteiligt
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
nicht beteiligt
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
nicht beteiligt
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
nicht beteiligt
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Bernd Neumann
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Internetsperren
22.09.2009
Von:

In einem Interview äußerten Sie sich folgendermaßen:
"Der Bundestag hat das Gesetz zur Sperrung von Kinderpornografie...verabschiedet. Damit sollen Nutzer in Deutschland künftig ein Stoppschild sehen, wenn sie eine gesperrte Seite anklicken...Die Liste der gesperrten Seiten wird vom Bundeskriminalamt geführt. Die Liste soll von einem fünfköpfigen unabhängigen Kontrollgremium, das beim Bundesdatenschutzbeauftragten eingereicht wird, überwacht werden...
Im Zusammenhang mit Kinderpornografie von Zensur zu sprechen, ist meines Erachtens unpassend..."

Peter Schaar, der als Bundesdatenschutzbeauftragter dieses fünfköpfige Gremium bestellt, weiß zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt noch nicht, wie er die Sperrliste technisch prüfen kann und soll. Dies habe ich in einem Antwortschreiben erfahren. Wenn also das Gesetz planmäßig in Kraft getreten wäre, die Verzögerung durch die EU war ja keineswegs so eingeplant, hätte also dieses Gremium relativ planlos da gestanden. Wie beurteilen Sie diesen, doch ziemlich katastrophalen Zustand, der jetzt glücklicherweise durch die Zwangsverschiebung etwas entschärft wurde? Die Sperrung von KiPo- Seiten ist nachweislich gegenüber der Löschung ineffektiv und kann leicht umgangen werden. Die Löschung ist bewiesenermaßen quasi flächendeckend möglich, wenn auch die Bundesfamilienministerin und Jörg Ziercke das Gegenteil behaupten und sich damit schon mehrfach blamierten. Ergo müsste die Sperrliste verschwindend wenige bis gar keine Einträge beinhalten. Weshalb soll man dann überhaupt noch sperren, wenn man doch löschen kann? Bitte ersparen Sie sich den untragbaren Hinweis auf Länder, die KiPo nicht ächten, wenn sie solche Länder nicht mit Namen nennen können. Auf der Sperrliste können also faktisch nur noch Seiten stehen, die nicht wirklich KiPo beinhalten. Ist dann der Zensurvorwurf tatsächlich so abwegig, besonders unter der Prämisse, dass auf Listen anderer Länder nachgewiesen wurde, dass die Mehrzahl der gesperrten Seiten keine KiPo ist?
Antwort von Bernd Neumann
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Bernd Neumann
Lieber Herr ,

vielen Dank für Ihre Hinweise zum Thema "Umgang mit Kinderpornographie im Internet". Es ist wichtig, dass wir die technische Umsetzung der noch nicht vor allzu langer Zeit beschlossenen Maßnahmen zur Verhinderung des Zugriffs auf kinderpornographisches Material weiterhin kritisch beobachten und alsbald auch von Seiten der Politik auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen. Ihre Hinweise werden wir gern einbeziehen.

Es ist mir ein Anliegen, dass wir die Verbreitung und den Zugriff auf Kinderpornographie im Netz sowohl im Rahmen der gesetzlichen sowie technischen Möglichkeiten verhindern, möglichst ohne dabei unbedenkliche Seiten in Mitleidenschaft zu ziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Neumann
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Bernd Neumann
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.