Antje Möller (GRÜNE)
Abgeordnete Hamburg 2008-2011
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Grunddaten
Antje Möller
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ingenieurin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB
Wohnort
-
Wahlkreis
Lokstedt - Niendorf - Schnelsen , Listenplatz 1
Landeslistenplatz
-
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Als mittelfristiges Ziel halte ich ein bedingungsloses Grundeinkommen für die richtige politische Forderung. Dazu findet ja eine breite öffentliche Debatte, kontrovers z.B. auch innerhalb der Grünen und anderer Parteien, statt. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
14.12.2010
Von:
-

Sehr geehrte Frau Möller,
das Buch " Das Ende der Geduld " der toten Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist ein Bestseller. Dieses Buch sollte unbedingt zur Pflichtlektüre aller Menschen werden,die sich mit Gewalttaten,Jugendkriminalität und Justiz politisch beschäftigen.
Haben Sie dieses Buch schon gelesen?
Gruß
-
Antwort von Antje Möller
bisher keineEmpfehlungen
21.12.2010
Antje Möller
Hallo Herr ,

ich habe das Buch von Frau Heisig nicht gelesen, ob dieses Buch Pflichtlektüre werden sollte vermag ich nicht zu beurteilen. Es gibt aus meiner Sicht allerdings diverse sozialwissenschaftliche Studien über gewalttätige Kinder- und Jugendliche, Konzepte zur Gewaltprävention oder auch über die Ursachen von Gewalt in Familien, die ich für die politische Arbeit hilfreich finde.

Mit freundlichen Grüßen Antje Möller
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Frage zum Thema Integration
07.01.2011
Von:
-

Sehr geehrte Frau Möller,

seit über drei Jahren erteile ich im KiFaZ Burgwede/ Schnelsen Deutschunterricht für Erwachsene aus dem Ortsteil. Diese Deutschkurse dort sind seit über 12 Jahren feste Institution und einzelne Teilnehmer kommen schon seit vielen Jahren.
Nun arbeite ich für 15 Euro pro Unterrichtsstunde und muss dieses Honorar versteuern und mich selbst versichern. Das bedeutet, dass mein Geld nur für den Krankenkassenbeitrag reicht, ich also für gar nichts arbeite, außer die große Freude an der Arbeit.
Mir wäre mit einer Festanstellung als 401-Euro-Job sehr geholfen, was ich meinem Arbeitgeber schon mehrmals vorgetragen habe.
Offenbar ist es dem Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. nicht möglich, das Geld aufzubringen, wenn nicht eine Zusage der Bezirksversammlung Eimsbüttel besteht.

Soweit mein Dilemma.
Was den Lehrern in Deutschkursen passiert, ist das Gegenteil von Integration
- Ab(seits)schiebung

Mit ganz freundlichen Grüßen und großer Hoffnung
-
Antwort von Antje Möller
bisher keineEmpfehlungen
17.01.2011
Antje Möller
Sehr geehrte Frau -,

vielen Dank für Ihre Frage und für Ihr Engagement an dieser Frage. In Ihrem Fall ist es wahrscheinlich so, dass Sie den Deutschunterricht auf Basis eines Honorarvertrages mit dem Verband Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. leisten. Wenn ich richtig informiert bin, stehen dem Träger dieser Kurse für diese Aufgabe nur Honorarmittel zur Verfügung, eine Umwandlung dieser Zuwendungen Mittel für feste Personalstellen ist auf der Grundlage der jetzigen Bewilligung wahrscheinlich nicht möglich.
Ihr Beispiel zeigt die Unterfinanzierung dieser Arbeit, die letztlich auf Kosten der Betroffenen geschieht und unter der die Qualität der Arbeit oft leidet, wenn z.B. die Honorarkräfte oft wechseln. Unser politisches Ziel ist es, solche Formen der prekären Beschäftigung zurück zu drängen und die Aspekte der Qualität der geleisteten Arbeit wieder stärker zu gewichten. Das ist angesichts der angespannten Haushaltslage eine anspruchsvolle Aufgabe, für die wir politische Mehrheiten organisieren wollen. Wir hoffen dabei auf Ihre Mithilfe,

Mit freundlichen Grüßen, Antje Möller
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
10.01.2011
Von:
Beu

Wie steht ihre Partei zur Einführung des sogenannten "Feuerwehr Führerscheins"?

In den letzten Wochen war den Medien zu entnehmen, dass die Länder Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bayern, Baden-Württemberg und Hessen den "Feuerwehr Führerschein eingeführt haben. Somit soll es Feuerwehrleuten und Katastrophenschützer ermöglicht werden, die schweren Einsatzfahrzeuge ohne zusätzlichen Führerschein zu lenken.
Jetzt wurden im Rahmen der neuen Medical Task Force diverse Fahrzeug über 3,5to GG in Hamburg ausgeliefert und auch die von der Stadt geplanten Anhängergespannen haben ein GG von mehr als 3,5to. Dass die meisten Fahrzeuge jedoch über 3,5 to. wiegen und somit der teure Führerschein Klasse C1(E) notwendig ist wurde (oder wollte) nicht bemerkt (werden). Und gerade hier gestaltet es sich schwierig, Helfer im Katastrophenschutz zu finden die nur für den Katastrophenschutz den C1(E)-Führerschein mit Kosten bis zu 2.000 € erwerben.
Wie wollen sie das Problem lösen?
Antwort von Antje Möller
bisher keineEmpfehlungen
18.01.2011
Antje Möller
Hallo Herr Beu,

Hamburg will (bisher jedenfalls) den Feuerwehr Führerschein nicht einführen. Ich teile die grundsätzlichen Fragen, die sich bei dieser reduzierten Fahrausbildung stellen. Die Sicherheits- und Qualitätsdiskussion läuft ja auch in den anderen Bundesländern, unabhängig davon, ob der Feuerwehr Führerschein eingeführt wurde oder nicht. Die Hamburger Feuerwehr trägt für ihr Personal die Kosten für die Ausbildung, das gilt allerdings nicht für die Katastrophenschutzorganisationen. Für ehrenamtlich Tätige ist sicherlich die Fahrausbildung nur für den freiwilligen Einsatz ein unverhältnismäßiger finanzieller Aufwand. Andererseits sehe ich eine Finanzierung durch die Organisationen durchaus als eine Anerkennung ehrenamtlich geleisteter Arbeit. Hier würde ich mir ein Umdenken wünschen. Das Bundesprogramm "Medical Task Force" liefert zwar Fahrzeuge, aber weder bei der Ausbildung von RettungssanitäterInnen noch eben FahrerInnen weitere Unterstützung. Auch hier sollte nachgesteuert werden. Wenn sich für die neuen Fahrzeuge bei den Katastrophenschutzorganisationen in Hamburg tatsächlich nicht genügend FahrerInnen mit dem notwendigen Führerschein finden lassen, dann muss mit Hilfe der Politik kurzfristig zumindest eine Übergangslösung gefunden werden.

Mit freundlichen Grüßen Antje Möller
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