Annette Widmann-Mauz (CDU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Annette Widmann-Mauz
Jahrgang
1966
Berufliche Qualifikation
Assistentin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Tübingen
Landeslistenplatz
5, Baden-Württemberg
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(...) Es ist meine feste Überzeugung, dass der Bund seiner Infrastrukturverantwortung im öffentlichen Verkehrswesen nachkommen muss. Eine komplette Privatisierung der Deutschen Bahn AG und des dazugehörigen Schienennetzes lehne ich aus diesem Grund ab. Die Kernforderung, dass die vorhandene Schieneninfrastruktur in staatlicher Hand verbleiben muss, konnte die Union mit dem "Holding Modell" gegen erhebliche Widerstände durchsetzen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
18.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

können Sie erklären welchem genauen Zweck Ihre Reise mit Mitgliedern des Gesundheitsausschusses nach Kalifornien diente? Schließlich haben sie, so der aktuelle Spiegelbericht zu Ihrer Reise (18.8.), keinerlei politische Gespräche geführt und somit dem deutschen Bundestag und Ihren Wählern Nutzen erbracht.

Außerdem stellt sich die Frage warum Sie die Reise trotz Ihrer schweren Fußverletzung überhaupt antraten und außerdem kein Wort der Kritik für die Worte Ihres Sekretärs fanden, der in diskriminierender Weise davon ausgang, dass für das Schieben eines Rollstuhls selbstverständlicherweise ein Afro-Amerikaner herbefohlen werden solle? Und warum müssen, wie der Spiegelartikel weiterhin wie im Falle des Abgeordneten Hüppe nahe legt, Abgeordnete des Deutschen Bundestages auf einer solchen gesprächsarmen Reise erster Klasse fliegen? Schließlich gehen diese Gelder auf Kosten des Steuerzahlers drauf. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

mit besten Grüßen
Antwort von Annette Widmann-Mauz
12Empfehlungen
20.08.2008
Annette Widmann-Mauz
Sehr geehrter Herr ,

die Darstellung der Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages im Mai 2008 nach Kanada und die USA durch den Spiegel weise ich entschieden zurück und verweise in diesem Zusammenhang auf folgende Erklärung, die ich zusammen mit der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses und weiteren Bundestagsabgeordneten abgegeben habe.


"Die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages, Dr. Martina Bunge, und die weiteren Teilnehmer der Delegationsreise des Ausschusses nach Kanada und Kalifornien vom 12. bis 23. Mai 2008, Frau Abg. Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Herr Abg. Hubert Hüppe (CDU/CSU) Frau Abg. Dr. Carola Reimann (SPD), Herr Abg. Dr. Konrad Schily (FDP), Frau Dr. Margrit Spielmann (SPD), Frau Abg. Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), erklären:

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat in seiner Ausgabe vom 18. August 2008 auf S. 44 über eine Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages berichtet.

Dazu stellen wir fest:

1. Der Ausschuss hielt sich mit einer Delegation von Bundestagsabgeordneten und einem Mitarbeiter des Ausschusssekretariates im Mai 2008 zu einem elftägigen Arbeits- und Informationsbesuch mit einer breiten Palette gesundheitspolitischer Themen in Kanada und den USA auf. Ziel der Reise war es, sich bei verschiedenen Gesprächspartnern über die Umsetzungen, Wirkungen und die Anwendbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland der als wegweisend eingestuften kanadischen Initiativen zur Krebsvorsorge, Krebsbekämpfung und Krebsnachsorgebehandlung und die vom Staat Kalifornien ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsbedingungen durch die Reduktion von Umweltbelastungen zu informieren. Des Weiteren hat sich die Delegation über den Stand der Stammzellforschung in Kanada und den USA, die ethischen und politischen Positionen, die rechtlichen und staatlichen Rahmendaten und die Förderung und Organisation der Forschungslandschaft sowie die Möglichkeiten und Erfolge der integrierten Versorgung in den USA informiert.

2. Die Delegation absolvierte 24 offizielle Gesprächstermine mit dem kanadischen Gesundheitsminister, Regierungsvertretern, Parlamentariern, Wissenschaftlern, Repräsentanten medizinischer Gesellschaften und Organisationen, Krankenhäusern und Unternehmen des Gesundheitswesens. Diese dauerten jeweils mehrere Stunden, in einem Fall beanspruchte der Austausch mit den Gesprächspartnern den gesamten Tag. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages haben sich auf dieser Reise korrekt und angemessen verhalten. In dem Artikel werden die Tatsachen in verzerrender und tendenziöser Form dargestellt.

3. Die in dem Nachrichtenmagazin gegenüber dem Ausschusssekretär erhobenen Vorwürfe zur Organisation der Reise und über gemachte Äußerungen werden mit den zuständigen Stellen in der Sache geprüft. Ob und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, hängt von dem Ergebnis ab."

Trotz meines gebrochenen Fußes war ich arbeitsfähig, wie viele andere Menschen mit vorübergehendem Handicap auch!

Mit freundlichen Grüßen
Annette Widmann-Mauz
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Frage zum Thema Gesundheit
18.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

mit Befremden habe ich den Artikel auf www.spiegel.de gelesen, der das seltsame Gebaren einer von Ihnen geleiteten Delegation des Gesundheitsausschusses während einer Dienstreise nach Kanada und in die Vereinigten Staaten beschreibt ( www.spiegel.de ).

Können Sie die Anschuldigungen entkräften, die Ihnen und Ihren Mitreisenden eher ein Interesse an Freizeitaktivitäten (und "Adressen von Schuhgeschäften") zugestehen als fachthematische Treffen und Besprechungen, die Sie angeblich kurzfristig schon in Freizeitkleidung abgesagt haben? Interessant wäre eine detaillierte Aufschlüsselung Ihrer gesamten Reise und welche Zeit Sie für welche Aktivitäten verbracht haben?

mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Annette Widmann-Mauz
9Empfehlungen
20.08.2008
Annette Widmann-Mauz
Sehr geehrter Herr ,

die Darstellung der Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages im Mai 2008 nach Kanada und die USA durch den Spiegel weise ich entschieden zurück und verweise in diesem Zusammenhang auf folgende Erklärung, die ich zusammen mit der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses und weiteren Bundestagsabgeordneten abgegeben habe:

"Die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages, Dr. Martina Bunge, und die weiteren Teilnehmer der Delegationsreise des Ausschusses nach Kanada und Kalifornien vom 12. bis 23. Mai 2008, Frau Abg. Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Herr Abg. Hubert Hüppe (CDU/CSU) Frau Abg. Dr. Carola Reimann (SPD), Herr Abg. Dr. Konrad Schily (FDP), Frau Dr. Margrit Spielmann (SPD), Frau Abg. Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), erklären:

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat in seiner Ausgabe vom 18. August 2008 auf S. 44 über eine Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages berichtet.

Dazu stellen wir fest:

1. Der Ausschuss hielt sich mit einer Delegation von Bundestagsabgeordneten und einem Mitarbeiter des Ausschusssekretariates im Mai 2008 zu einem elftägigen Arbeits- und Informationsbesuch mit einer breiten Palette gesundheitspolitischer Themen in Kanada und den USA auf. Ziel der Reise war es, sich bei verschiedenen Gesprächspartnern über die Umsetzungen, Wirkungen und die Anwendbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland der als wegweisend eingestuften kanadischen Initiativen zur Krebsvorsorge, Krebsbekämpfung und Krebsnachsorgebehandlung und die vom Staat Kalifornien ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsbedingungen durch die Reduktion von Umweltbelastungen zu informieren. Des Weiteren hat sich die Delegation über den Stand der Stammzellforschung in Kanada und den USA, die ethischen und politischen Positionen, die rechtlichen und staatlichen Rahmendaten und die Förderung und Organisation der Forschungslandschaft sowie die Möglichkeiten und Erfolge der integrierten Versorgung in den USA informiert.

2. Die Delegation absolvierte 24 offizielle Gesprächstermine mit dem kanadischen Gesundheitsminister, Regierungsvertretern, Parlamentariern, Wissenschaftlern, Repräsentanten medizinischer Gesellschaften und Organisationen, Krankenhäusern und Unternehmen des Gesundheitswesens. Diese dauerten jeweils mehrere Stunden, in einem Fall beanspruchte der Austausch mit den Gesprächspartnern den gesamten Tag. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages haben sich auf dieser Reise korrekt und angemessen verhalten. In dem Artikel werden die Tatsachen in verzerrender und tendenziöser Form dargestellt.

3. Die in dem Nachrichtenmagazin gegenüber dem Ausschusssekretär erhobenen Vorwürfe zur Organisation der Reise und über gemachte Äußerungen werden mit den zuständigen Stellen in der Sache geprüft. Ob und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, hängt von dem Ergebnis ab."

Mit freundlichen Grüßen
Annette Widmann-Mauz
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Frage zum Thema Internationales
18.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

zu diesem SPIEGEL-Bericht --> www.spiegel.de habe ich einige Fragen an Sie:

• Welchen Grund hatte Ihre Reise nach Kalifornien?
• Wie lange dauerte die Reise?
• Welche offiziellen Termine haben Sie während Ihres Aufenthaltes in Kalifornien wahrgenommen?
• Treffen die in dem SPIEGEL-Bericht erhobenen Vorwürfe zu?

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Annette Widmann-Mauz
35Empfehlungen
20.08.2008
Annette Widmann-Mauz
Sehr geehrter Herr ,

die Darstellung der Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages im Mai 2008 nach Kanada und die USA durch den Spiegel weise ich entschieden zurück und verweise in diesem Zusammenhang auf folgende Erklärung, die ich zusammen mit der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses und weiteren Bundestagsabgeordneten abgegeben habe.

"Die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages, Dr. Martina Bunge, und die weiteren Teilnehmer der Delegationsreise des Ausschusses nach Kanada und Kalifornien vom 12. bis 23. Mai 2008, Frau Abg. Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Herr Abg. Hubert Hüppe (CDU/CSU) Frau Abg. Dr. Carola Reimann (SPD), Herr Abg. Dr. Konrad Schily (FDP), Frau Dr. Margrit Spielmann (SPD), Frau Abg. Annette Widmann-Mauz (CDU/CSU), erklären:

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel hat in seiner Ausgabe vom 18. August 2008 auf S. 44 über eine Delegationsreise des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages berichtet.

Dazu stellen wir fest:

1. Der Ausschuss hielt sich mit einer Delegation von Bundestagsabgeordneten und einem Mitarbeiter des Ausschusssekretariates im Mai 2008 zu einem elftägigen Arbeits- und Informationsbesuch mit einer breiten Palette gesundheitspolitischer Themen in Kanada und den USA auf. Ziel der Reise war es, sich bei verschiedenen Gesprächspartnern über die Umsetzungen, Wirkungen und die Anwendbarkeit auf die Bundesrepublik Deutschland der als wegweisend eingestuften kanadischen Initiativen zur Krebsvorsorge, Krebsbekämpfung und Krebsnachsorgebehandlung und die vom Staat Kalifornien ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsbedingungen durch die Reduktion von Umweltbelastungen zu informieren. Des Weiteren hat sich die Delegation über den Stand der Stammzellforschung in Kanada und den USA, die ethischen und politischen Positionen, die rechtlichen und staatlichen Rahmendaten und die Förderung und Organisation der Forschungslandschaft sowie die Möglichkeiten und Erfolge der integrierten Versorgung in den USA informiert.

2. Die Delegation absolvierte 24 offizielle Gesprächstermine mit dem kanadischen Gesundheitsminister, Regierungsvertretern, Parlamentariern, Wissenschaftlern, Repräsentanten medizinischer Gesellschaften und Organisationen, Krankenhäusern und Unternehmen des Gesundheitswesens. Diese dauerten jeweils mehrere Stunden, in einem Fall beanspruchte der Austausch mit den Gesprächspartnern den gesamten Tag. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages haben sich auf dieser Reise korrekt und angemessen verhalten. In dem Artikel werden die Tatsachen in verzerrender und tendenziöser Form dargestellt.
3. Die in dem Nachrichtenmagazin gegenüber dem Ausschusssekretär erhobenen Vorwürfe zur Organisation der Reise und über gemachte Äußerungen werden mit den zuständigen Stellen in der Sache geprüft. Ob und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, hängt von dem Ergebnis ab."

Mit freundlichen Grüßen
Annette Widmann-Mauz
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Frage zum Thema Gesundheit
19.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

der schon mehrfach angesprochene Artikel des Spiegel (18.08.08, Neger gesucht) bezieht sich auf eine Reise, die Sie mit 6 weiteren Abgeordneten unternommen haben sollen.
Nennen Sie uns bitte die Namen aller Ihrer Mitreisenden.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Annette Widmann-Mauz
14Empfehlungen
20.08.2008
Annette Widmann-Mauz
Sehr geehrter Herr ,

gerne nenne ich Ihnen die Namen der Teilnehmer die an der Delegationsreise des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages nach Kanada und Kalifornien vom 12. bis 23. Mai 2008 teilgenommen haben.

Dr. Martina Bunge (DIE LINKE),
Birgitt Bender (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN),
Hubert Hüppe (CDU/CSU),
Dr. Carola Reimann (SPD),
Dr. Konrad Schily (FDP),
Dr. Margrit Spielmann (SPD) sowie
Randolph Krüger (Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit)

Mit freundlichen Grüßen
Annette Widmann-Mauz
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Frage zum Thema Gesundheit
21.08.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Widmann-Mauz,

auf die Fragen hinsichtlich des Spiegel-Artikels "Neger gesucht" vom 18.08.08 haben Sie ja schnell reagiert. Ihre Ausführungen bleiben jedoch leider recht vage.

Sie geben an, 24 offizielle Gesprächstermine in einem Zeitraum von elf Tagen wahrgenommen zu haben, abzüglich der Reisezeit zweier Überseeflüge und mindestens eines inneramerikanischen Fluges zwischen den USA und Kanada. Subtrahieren wir den Tag, der durch einen einzigen Termin komplett in Anspruch genommen wurde. Das macht zehn Tage, an denen 23 Termine stattfanden, die – Ihren Angaben nach – jeweils, ich zitiere "mehrere Stunden" gedauert haben sollen. Das macht 2-3 Termine pro Tag. Hierbei ist die Reisezeit zwischen den kalifornischen Städten noch nicht berücksichtigt, die sich aufgrund der großen Distanzen sicherlich ebenfalls auf mehrere Stunden beläuft.

  • Wo bleibt bei einem solch dicht geplanten Programm noch Zeit für Freizeit und Shoppingtouren? Wie viel Zeit stand Ihnen zur freien Verfügung und welchen Freizeitaktivitäten sind Sie nachgegangen?

  • Darüber hinaus würde mich interessieren, ob und warum keiner der Abgeordneten sofort auf die rassistische Forderung des Sekretärs Randolph Krüger "Wir brauchen einen Neger, der den Rollstuhl schiebt" reagiert hat? Da Sie offensichtlich in einer Gruppe von sieben Personen unterwegs waren (inklusive Ihnen im Rollstuhl!), kann ich mir nicht vorstellen, dass keiner der Anwesenden diese rassistische Äußerung gehört haben soll. Gedenken Sie und Ihre Delegation, sich öffentlich dafür zu entschuldigen?

  • Haben Sie den ursprünglich geplanten Termin beim kalifornischen Parlament in Sacramento wahrgenommen oder tatsächlich abgesagt? Sollten Sie ihn (laut Spiegel) abgesagt haben, würde mich der Grund interessieren. Ihre Worte "Wir legen schon Wert auf Augenhöhe" werden im Spiegel zitiert. Haben Sie das gesagt? An welchen Kriterien machen Sie fest, ob jemand mit Ihnen "auf Augenhöhe" ist?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

MfG

Antwort von Annette Widmann-Mauz
1Empfehlung
01.09.2008
Annette Widmann-Mauz
Sehr geehrte Frau ,

wie Sie aus meiner Antwort richtig entnommen haben, handelte es sich bei der Delegationsreise um eine Arbeits- und Informationsreise, auf der den Teilnehmern nur wenig freie Zeit zur Verfügung stand. Ich selbst habe die freie Zeit angesichts der Zeitverschiebung und meiner körperlichen Einschränkung zur Regeneration von den Anstrengungen aus den detaillierten und fachlich anspruchsvollen Gesprächen genutzt. Zeit und Kraft für "ausgedehnte Shoppingtouren" oder Theater- und Konzertveranstaltungen hatte ich nicht. Im übrigen habe ich entsprechende Wünsche weder geäußert oder um Erkundigungen gebeten.

Von rassistischem Gedankengut und entsprechendem Vokabular distanziere ich mich entschieden. Sie sind mir grundsätzlich fremd. Ich habe derartiges auch nicht gehört. Die in diesem Zusammenhang gegenüber dem Ausschusssekretär erhobenen Vorwürfe werden z.Zt. mit den zuständigen Stellen in der Sache geprüft. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine abschließende Beurteilung und ggf. zu ziehende Konsequenzen vom Ergebnis der Prüfung abhängen.

Der ursprünglich vorgesehene Termin in Sacramento fand nicht statt, da die vorgesehenen Gesprächsteilnehmer aufgrund von wichtigen Haushaltsberatungen nicht bzw. nicht im Verhältnis zum dafür erforderlichen Aufwand zur Verfügung standen.

Mit freundlichem Gruß

Annette Widmann-Mauz
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